Kampf um die Playoff-Plätze spitzt sich zu

"Völlig wurst, wer wo steht"

Von Für SPOX in der Saturn Arena: Michael Graßl
Samstag, 06.02.2016 | 10:46 Uhr
Schubert jubelt nach einem Sieg
© getty
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Die DEL-Hauptrunde läuft ihrem Höhepunkt umgeben. Gleich sechs Teams kämpfen um ein Ticket, einige große Namen könnte es erwischen. Während sich Christoph Schubert trotz Sieg beim ERC Ingolstadt den direkten Konkurrenten als Vorbild nimmt, herrscht bei Timo Pielmeier nach der Pleite riesiger Frust. In Köln scheint der Trainerwechsel verpufft.

Die Erleichterung war den Hamburg Freezers deutlich anzumerken. Trotz eines 1:3-Rückstandes holten sich die Hansestädter am 43. Spieltag der DEL noch einen enorm wichtigen Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten aus Ingolstadt und sprangen so wieder in die Pre-Playoff-Ränge.

"Es ist ja nicht unsere beste Auswärtssaison, deshalb ist das schon ein sehr wichtiger Sieg", sagte Christoph Schubert nach dem Spiel gegenüber SPOX. Der Verteidiger der Freezers, die die Partie durch Tore von Michael Davies, Jaroslav Hafenrichter und Adam Mitchell im 2. Drittel drehten, wollte die drei Punkte allerdings nicht zu hoch hängen.

"Von solchen Phrasen wie Statement-Siegen halte ich nichts. Wir haben noch neun Spiele, bei denen es 27 Punkte zu holen gibt", so Schubert, der noch hinzufügte: "Es ist dieses Jahr doch völlig wurst, wer wo steht. Hauptsache man ist in den Playoffs. Und die sind so und so eine andere Welt, das weiß jeder.

"Ingolstadt bestes Beispiel"

Ausgerechnet die Ingolstädter, die durch die Niederlage bis auf Platz 11 abrutschten, hätten dies bereits bewiesen. "Schauen Sie sich den ERC vor zwei Jahren an. Die haben sich erst am letzten Spieltag qualifiziert und dann am Ende den Cup hochgehalten."

Von der Meisterschaft spricht in der Donaustadt zurzeit aber niemand. Bei den Panthern herrschte nach der Heimpleite Frust. "Wir haben völlig verdient verloren", so Timo Pielmeier zu SPOX. "Wir haben einfach zu viele Höhen und Tiefen", kritisierte der Torhüter die Konstanz seiner Mannschaft.

Während die Hamburger am Sonntag in Berlin gastieren, erwartet den ERC mit den Kölner Haien bereits der nächste Kracher. Bei den Rheinländern scheint der erhoffte Effekt durch den Trainerwechsel aber erstmal verpufft.

"Sie haben jetzt auch gegen den Letzten Krefeld verloren. Man sieht, dass man jedes Spiel gewinnen und verlieren kann, egal mit welchem Trainer", so Pielmeier. Selbst der Meister aus Mannheim muss mittlerweile wieder nach unten schauen. Als Tabellensiebter haben die Kurpfälzer nur noch fünf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz.

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