Eishockey

Eisbären an der Spitze

SID
Die Eisbären setzten sich an die Tabellenspitze der DEL
© getty

Die Eisbären Berlin haben in der DEL die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt und die Tabellenführung übernommen. Die Mannschaft des früheren Bundestrainers Uwe Krupp setzte sich am 12. Spieltag durch ein 5:3 (1:0, 2:0, 2:3) gegen Red Bull München mit nun 23 Zählern an die Spitze.

Die Nürnberg Ice Tigers leisteten sich mit dem 1:5 (1:1, 0:3, 0:1) gegen die Schwenninger Wild Wings einen peinlichen Blackout und rutschten punktgleich auf Rang zwei ab.

Auch die Kölner Haie (22) mussten das Team ihres Ex-Trainers Krupp passieren lassen, im 208. rheinischen Derby bei der Düsseldorfer EG setzte es ein überraschendes 1:2 (0:1, 1:0, 0:1). Die Haie, bislang Tabellenzweiter, kassierten damit die erste Niederlage nach vier Siegen in Serie.

Die Adler Mannheim kommen weiter nur schleppend voran. Der Meister gewann gegen die Hamburg Freezers mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und liegt nun bei 16 Zählern.

Auf Rang vier stehen mittlerweile die Iserlohn Roosters (22), die auch bei den Krefeld Pinguinen ihre starke Form bewiesen. Der 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)-Sieg war der vierte Erfolg in den vergangenen fünf Spielen. Die Straubing Tigers rutschen dagegen weiter ab.

Nürnberg kommt nach Führung unter die Räder

Das Überraschungsteam der ersten Spieltage kassierte beim 3:4 (2:2, 1:1, 0:1) bei den Augsburger Panthern die dritte Niederlage in Folge. Die Grizzlys Wolfsburg gewannen bei Schlusslicht ERC Ingolstadt mit 6:5 (2:0, 1:3, 2:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Jullian Talbot (7.), Spencer Machacek (25.), Bruno Gervais (38.), Michael DuPont (55.) und Barry Tallackson (60.) schossen die Eisbären zum Sieg, bei den Münchnern war durch Richard Regehr (44.), Toni Söderholm (49.) und Maximilian Kastner (59.) noch einmal Hoffnung aufgekommen.

Für Nürnberg schien nach der Führung durch Kyle Klubertanz (17.) alles nach Plan zu verlaufen. Fünf Treffer durch Damien Fleury (18./45.), Andreé Hult (28.), Philipp Schlager (34.) und Robert Brown (38.) sorgten jedoch für Fassungslosigkeit vor 4497 Zuschauern.

Die DEL in der Übersicht

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