3:1 im entscheidenden Spiel

Adler sind Deutscher Meister

SID
Mittwoch, 22.04.2015 | 22:10 Uhr
Die Adler Mannheim haben allen Grund zu jubeln - Sie feierten ihre erste Meisterschaft nach acht Jahren
© getty
Advertisement
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Die Adler Mannheim haben den ERC Ingolstadt vom Thron gestoßen und sich selbst nach acht Jahren wieder zum deutschen Meister gekrönt. Der Vorrundenerste der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich im hart umkämpften sechsten Play-off-Finale beim Titelverteidiger mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0) durch und machte mit dem vierten Sieg in der Best-of-seven-Serie seinen insgesamt siebten Triumph perfekt.

"Das ist Wahnsinn. Wir haben es so etwas von verdient. Wir sind ein würdiger Sieger", sagte Ronny Arendt bei ServusTV, während ERC-Torhüter Timo Pielmeier erklärte: "Mannheim hat die ganze Saison konstant gespielt und gezeigt, was sie können. Wir haben in den letzten zwei Spielen nur zwei Tore geschossen."

Kurtis Foster (32.), Andrew Joudrey (44.) und Jonathan Rheault (60.) erzielten vor 4815 Zuschauern in der ausverkauften Saturn Arena die Tore für das Team um den früheren NHL-Star Jochen Hecht. Für den 37-Jährigen schloss sich ein Kreis: 1997 und 1998 hatte er bereits mit den Adlern den Titel gewonnen, ehe er in Nordamerika Karriere machte. Nach 892 NHL-Spielen kehrte der Ex-Nationalspieler in seine Heimatstadt zurück und stemmte noch einmal den Silberpokal der DEL in die Höhe.

Die Mannheimer um Kapitän Marcus Kink, neben seinem Stürmerkollegen Christoph Ullmann der letzte verbliebene Meisterspieler von 2007, feiern am Donnerstag nach dem Empfang beim Oberbürgermeister Peter Kurz mit einem Autokorso durch die Stadt. Am Freitag steigt die Meisterparty in der SAP Arena. Dort fieberten schon am Mittwochabend 10.784 Adler-Fans beim Public Viewing mit.

Für die Ingolstädter, die im Vorjahr sensationell von Rang neun zum ersten Titel der Klubgeschichte gestürmt waren, ist der Traum vom zweiten Meistercoup in zwölf Monaten dagegen ausgeträumt. Nur Christoph Gawlik (29.) traf für die Oberbayern.

Adler mussten auf erfolgreichsten Torschützen verzichten

Die Adler mussten doch auf den angeschlagenen Frank Mauer verzichten. Ihr erfolgreichster Play-off-Torschütze hatte in Spiel vier eine Knieverletzung erlitten, zwei Tage später stand der Nationalspieler aber völlig überraschend wieder auf dem Eis. "Ein kleines Wunder" nannte Kink die Blitzheilung des 27-Jährigen. Im sechsten Spiel ersetzte ihn Mirko Höfflin.

Ingolstadt konnte dagegen seinen Kapitän Patrick Köppchen einsetzen. Das Ermittlungsverfahren wegen eines Checks gegen Brandon Yip war eingestellt worden. Der "Iron Man" der DEL setzte seine beeindruckende Serie fort und bestritt sein 485. Ligaspiel ohne Unterbrechung.

Im Duell der deutschen Nationaltorhüter stand zunächst Timo Pielmeier im Blickpunkt. Der Ingolstädter Goalie verlor hinter dem eigenen Tor den Puck, doch Yip nahm das Geschenk nicht an (4.). Dann fabrizierte ERC-Verteidiger Benedikt Kohl beinahe ein Eigentor (6.). Mannheim begann mit dem Schwung der letzten beiden Siege druckvoll. Pielmeiers Gegenüber Dennis Endras geriet erstmals richtig ins Schwitzen, als die Gastgeber in zwei Powerplay-Situationen zu ihren ersten Chancen kamen.

"Die Strafzeiten müssen wir abstellen", sagte Adler-Stürmer Kai Hospelt in der ersten Pause bei ServusTV: "Das ist ein Tanz auf der Rasierklinge." Das dritte Ingolstädter Powerplay überstanden Endras und Co. noch schadlos, doch dann traf Gawlik, der Siegtorschütze im siebten Finale 2014, im zweiten Versuch. Mannheim antwortete prompt: Hechts Rückpass verwertete Foster zum zweiten Powerplay-Tor der Adler im Finale - im 28. Versuch. Zu Beginn des Schlussdrittels erhöhten die Adler den Druck und wurden belohnt. Rheault traf 24 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor zur Entscheidung.

Der Kader der Adler Mannheim im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung