München ist nun auch sportlich die Nummer eins

Red Bull grüßt von der Spitze

SID
Montag, 01.12.2014 | 11:39 Uhr
Der EHC Red Bull München ist derzeit nicht zu stoppen
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
DoLive
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
DoLive
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles: Tag 3
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles: Tag 4
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
Boodles Challenge
Sa14:00
The Boodles: Tag 5
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles

Die Bullen laufen heiß: Der EHC Red Bull München ist die Mannschaft der Stunde in der DEL und wird seiner Favoritenrolle auf den Titel immer mehr gerecht. Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen gegen den EHC Wolfsburg (6:0) und die Kölner Haie (4:1) strotzt der neue Tabellenführer nur so vor Selbstvertrauen. Die enormen Finanz-Investitionen zahlen sich allmählich aus.

"Das war ein großartiges Wochenende für uns. Wir haben eine gute Zeit", sagte EHC-Trainer Don Jackson und schickte nach fünf Siegen in Serie eine Kampfansage an die Konkurrenz: "Unser Selbstvertrauen ist groß. Es ist für den Gegner unmöglich, alle unsere Linien zu neutralisieren. Eine Reihe wird immer treffen."

In der Tat ist es beeindruckend, wie gut das Zusammenspiel der einzelnen Top-Spieler derzeit funktioniert. Die enorme Qualität und Ausgeglichenheit im breiten Kader ist das größte Plus der Münchner, die sich diesen Vorteil gegenüber der Konkurrenz auch einiges haben kosten lassen.

Zwölf Millionen Euro-Etat

Mit geschätzten zwölf Millionen Euro ist der von einem österreichischen Brausekonzern aufgepäppelte Klub finanziell längst der Liga-Krösus.

Teil der Red-Bull-Organisation zu sein, hat aber auch noch andere Vorteile. Bei der Suche nach einem neuen Stürmer für die elfte und letzte Ausländerlizenz bedienten sich die Münchner einfach beim RB-"Bruder" in Salzburg und verpflichteten Stürmer David Meckler.

Auch Coach Jackson und die Profis Evan Brophey sowie Garret Roe hatten schon in Salzburg unter Vertrag gestanden.

Solche Transfers sorgen in der Liga für Stirnrunzeln, sportlich zahlen sie sich für München aber aus. Meckler bewies auf Anhieb, dass er den den ohnehin topbesetzten Kader verstärkt.

Einzig Mannheim scheint auf Augenhöhe

Beim 6:0-Triumph am Sonntag in Wolfsburg gelangen dem Amerikaner fünf Scorerpunkte (2 Tore, 3 Assists). "Ich bin froh, dass ich dem Team helfen kann", sagte der 27-Jährige, der kein Typ für die Galerie sein will: "Ich bin ein Arbeitstier."

Das Arbeiten hat die Mannschaft unter Jackson-Vorgänger Pierre Pagé zu oft vernachlässigt. Mit der Kaderauffrischung und mit Meistertrainer Jackson hinter der Bande steht der Klub aber nun da, wo er nach dem Selbstverständnis hingehört.

Einzig die Adler Mannheim, die bei zwei Spielen weniger nur einen Punkt Rückstand haben, scheinen derzeit auf Augenhöhe mit den Münchnern zu sein. Am 12. Dezember kommt es zum Gipfeltreffen der beiden Top-Klubs in München.

Der aktuelle Kader des EHC München

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung