Donnerstag, 13.11.2014

Haie-Gesellschafter beleidigt

Drohungen nach Krupp-Entlassung

Die Entlassung von Galionsfigur Uwe Krupp (49) als Cheftrainer des achtmaligen deutschen Meisters Kölner Haie am 10. Oktober hat auch zu einer massiven Kampagne gegen die Klub-Gesellschafter geführt.

Die Entlassung von Uwe Krupp hat zu Anfeindungen gegenüber den Verantwortlichen geführt
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Die Entlassung von Uwe Krupp hat zu Anfeindungen gegenüber den Verantwortlichen geführt

Die Entlassung von Eishockey-Galionsfigur Uwe Krupp (49) als Cheftrainer des achtmaligen deutschen Meisters Kölner Haie am 10. Oktober hat auch zu einer massiven Kampagne gegen die Klub-Gesellschafter geführt. "Es gab viel Zuspruch, aber eben auch Beleidigungen und Drohungen", sagte Geschäftsführer Peter Schönberger im Interview mit dem Express.

Der langjährige Bundestrainer und einstige NHL-Profi Krupp war von den Investoren nach einem verkorkstem Saisonstart von seinen Aufgaben entbunden worden.

"Vergleiche uns mit Borussia Dortmund"

Nachfolger ist Ingolstadts Meister-Trainer Niklas Sundblad. Krupp, ehemaliger Verteidiger der Haie, hatte die Rheinländer zweimal in Folge ins Play-off-Finale geführt, jedoch jeweils mit seinem Team gegen die Eisbären Berlin beziehungsweise den ERC Ingolstadt den Kürzeren gezogen.

"Ich vergleiche uns mit Borussia Dortmund. Da weiß auch keiner, warum die in der Bundesliga unten stehen. Manchmal braucht es einfach ein paar Erfolgserlebnisse, und es läuft wieder", sagte Schönberger. Den Rauswurf von Krupp verteidigte der KEC-Geschäftsführer erneut: "Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen mit Herzblut. Aber an der Spitze müssen Leute stehen, die kühlen Kopf bewahren und hier und da auch mal das Herzblut außen vor lassen, weil das Beste für den Klub getan werden muss."

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