Freitag, 14.11.2014

Offener Brief wird zurückgewiesen

DEB: "Erhebliche Falschbehauptungen"

Das neue Präsidium des DEB um Franz Reindl hat in einem offenen Brief geäußerte Kritik einzelner Landesverbände zurückgewiesen. "Wir sind offen für jede Art von Kritik, aber der Brief zeugt von großer Unkenntnis der tatsächlichen Lage und enthält nachweislich erhebliche Falschbehauptungen", sagte DEB-Vizepräsident Marc Hindelang.

Franz Reindl reagiert auf Unverständnis auf den offenen Brief der Landesverbände
© getty
Franz Reindl reagiert auf Unverständnis auf den offenen Brief der Landesverbände

Die Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. November den tatsächlichen Reformwillen von Reindl und Co. bezweifelt. In dem an DEB-Finanzchef Berthold Wipfler adressierten Schreiben hieß es, es seien Wahlversprechen gebrochen und Partnerschaften ignoriert worden.

"Kritik setzt voraus, dass die Kritiker wissen, wovon sie reden", erklärte Hindelang weiter: "Genau dafür haben wir das Angebot des Dialogtags gemacht." Am Tag vor der Mitgliederversammlung war mit allen Beteiligten über die prekäre Finanzlage des DEB und das geplante Sanierungskonzept gesprochen worden.

"Offen und gesprächsbereit"

Schließlich beschlossen die DEB-Mitglieder, die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Öffentliche Kritik vonseiten der Landesverbände gab es zunächst nicht. Erst einige Tage später richteten zwei Verbände einen offenen Brief an Wipfler.

Hindelang erklärte, man sei auch weiterhin für "jede Interessengruppe offen und gesprächsbereit", werde künftig aber "Falschdarstellungen und Diffamierungen nicht mehr tolerieren".

Die DEL-Tabelle


Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Wie schneidet Deutschland bei der Teil-Heim-WM 2017 ab?

WM Trophy
Vorrunde
Viertelfinale
Bronze
Silber
Gold

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.