Kanada blamiert sich

SID
Freitag, 09.05.2014 | 18:27 Uhr
Der Treffer von Brayden Schenn war für Team Canada zu wenig
© getty
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Olympiasieger Kanada hat sich zum Auftakt der Eishockey-WM in Minsk blamiert, Vizeweltmeister Schweiz erlebte ein böses Erwachen. Gegen den krassen Außenseiter Frankreich unterlagen die NHL-Jungstars der Ahornblätter in der Gruppe A 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

Die Eidgenossen wurden 355 Tage nach dem traumhaften WM-Silber von Stockholm beim 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) gegen Rekordchampion Russland in die Realität zurückgeholt.

Schon in der Vorbereitung hatte der Olympia-Neunte, der mit drei NHL-Profis antrat, gegen die deutsche Nationalmannschaft mit 0:2 verloren. Die Schweiz ist am kommenden Mittwoch der vierte Gegner der DEB-Auswahl in der Vorrundengruppe B.

Für die Equipe Tricolore um den Straubinger DEL-Stürmer Laurent Meunier traf Stephane Da Costa doppelt (18. und 53.), den entscheidenden Penalty verwandelte Pierre-Edouard Bellemare. Brayden Schenn (20.) und Erik Gudbranson (51.) markierten die Tore der Kanadier in der regulären Spielzeit.

Nach 13 Sekunden in Rückstand

Schon nach 13 Sekunden war der Puck zum ersten Mal im Schweizer Tor. Sergej Plotnikow hatte mit dem ersten Schuss des Spiels getroffen. Superstar Alexander Owetschkin (7.) und Wadim Schipatschjow (18.) erhöhten noch vor der ersten Drittelpause für die drückend überlegenen Russen auf 3:0.

Danach trafen nur noch Anton Below (30.) und Danis Saripow (59.) für den vom Deutsch-Letten Olegs Znaroks trainierten Rekordweltmeister, der ein halbes Dutzend bester Chancen ausließ.

Jagr führt Tschechien zum Sieg

Titelanwärter Tschechien startete mit einem 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung im Bruderduell gegen die Slowakei ins Turnier. Der zwölfmalige Weltmeister um Altstar Jaromir Jagr (42), der mit seinem 26. WM-Tor zum 2:2 die Overtime erzwang (58.), jubelte nach dem Siegtreffer von Jakub Klepis (62.).

Gastgeber Weißrussland war bei seinem ersten WM-Auftritt trotz 14.000 Fans in der Arena chancenlos und unterlag den USA deutlich mit 1:6 (0:1, 1:3, 0:2).

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