Freitag, 14.03.2014

DEL: Meister Berlin scheitert

Iserlohn düpiert München

Das Projekt Titelverteidigung ist für die Eisbären Berlin bereits in den Vor-Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beendet. Der Meister verlor am Freitag das entscheidende Spiel der "best-of-three-Serie" gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 nach Verlängerung und steht erstmals seit sieben Jahren nicht im Viertelfinale.

Jeffery Tomlinson und die Eisbären Berlin verpassten die Qualifikation für die Play-Offs
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Jeffery Tomlinson und die Eisbären Berlin verpassten die Qualifikation für die Play-Offs

Eine Überraschung gelang den Iserlohn Roosters, die 4:1 bei Red Bull München gewannen und in der Runde der besten Acht stehen.Dort trifft Iserlohn auf Hauptrundensieger Hamburg Freezers, die Ingolstädter messen sich mit den Krefeld Pinguinen.

Die Eisbären sahen vor 11.700 Zuschauern in Berlin lange wie der sichere Sieger aus. Der ehemalige Nationalspieler Florian Busch (11.) per Abstauber und Henry Haase (17.), der einen groben Schnitzer von ERC-Torhüter Timo Pielmeier nutzte, hatten den Gastgeber zweimal in Führung gebracht. Christoph Gawlik (15.) und Timothy Hambly (55.) gelang jeweils der Ausgleich. In der Verlängerung war es Benedikt Schopper (68.), der das Aus des Titelverteidigers besiegelte.

Berlin kassierte im siebten Saisonduell mit dem ERC die zweite Niederlage - bezeichnenderweise beide in der entscheidenden Phase der Saison. Bereits am Mittwoch war Berlin als Verlierer vom Eis gegangen (1:4). Zuletzt war Berlin in der Saison 2006/07 beim 1:2 gegen die Frankfurt Lions in den Vor-Play-offs gescheitert.

Iserlohn dreht Partie in München

Im Münchner Olympia-Eissportzentrum brachte Nicholas Palmiere (2.) die favorisierten Hausherren zunächst früh in Führung. Doch die Gäste, die sich erst durch eine Siegesserie in der Schlussphase der Saison für die Vor-Play-offs qualifiziert hatten, drehten die Partie durch Treffer von Brooks Macek (12., 56.), Jeffrey Giuliano (43.) und Brodie Dupont (47.).

Zuletzt hatten die Roosters 2008 das Viertelfinale erreicht. Überschattet wurde die Partie von einem groben Foul des Münchners Andrew Wozniewski, der seinen Gegenspieler Chris Connolly im ersten Spielabschnitt gegen die Bande checkte und daraufhin mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis musste. Connolly wurde minutenlang behandelt und anschließend für weitere Untersuchungen in eine Klinik gebracht. Eine genaue Diagnose stand am Abend noch nicht fest.

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