ERC macht es zweistellig

Von SPOX
Sonntag, 12.01.2014 | 20:37 Uhr
Gefeierter Vierfach-Torschütze beim ERC: John Laliberte
© getty
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Der ERC Ingolstadt hat am 38. Spieltag die Schwenninger Wild Wings mit 11:2 auseinandergenommen. Auch in München und Krefeld gibt es Schützenfeste. Tabellenführer Hamburg setzte sich in Mannheim durch, Verfolger Köln bezwang Augsburg.

ERC Ingolstadt - Schwenninger Wild Wings 11:2 BOXSCORE

Schwenningen hat sich in Ingolstadt eine schallende Ohrfeige abgeholt und elf Gegentore kassiert. Allein im zweiten Drittel fingen sich die Wild Wings innerhalb von elf Minuten fünf Treffer ein. Der bedauernswerte Goalie Dimitri Pätzold wehrte in den ersten 36 Minuten nur 13 von 20 Schüssen ab und musste vom Eis. Für seinen Vertreter Lukas Steinhauer lief es nicht viel besser, er wehrte zehn von 14 Schüssen ab.

Überragender ERC-Akteur war John Laliberte mit vier Treffern und einem Assist. Derek Hahn brachte es auf fünf Assists. Thomas Greilinger kam auf vier Scorerpunkte (2 Tore, 2 Assists).

Adler Mannheim - Hamburg Freezers 2:4 BOXSCORE

2:1 führten die Adler bis ins zweite Drittel hinein, dann drehten David Wolf (PP), Jerome Flaake und Philippe Dupuis durch drei Tore innerhalb von knapp fünf Minuten die Partie - die Entscheidung. Für die Mannschaft von Trainer Hans Zach bedeutete die Pleite ein Null-Punkte-Wochenende, die Freezers verteidigten derweil die Tabellenführung.

Beste Hamburger waren Wolf (1 Tor, 2 Assists), Garrett Festerling (3 Assists), Flaake (1 Tor, 1 Assist), Mathieu Roy (1 Tor, 1 Assist) und Goalie Dimitrij Kotschnew mit 37 Saves. Für die Adler trafen Dominik Bittner und Jochen Hecht in doppelter Überzahl.

Trotz der Niederlage hatte zumindest ein Mannheimer Grund zur Freude. Der erst 18-jährige Dorian Saeftel kam zu seinem DEL-Debüt.

Kölner Haie - Augsburger Panther 2:1 BOXSCORE

Dichtester Verfolger der Freezers bleibt Köln mit einem Punkt Rückstand. Allerdings boten die Haie wie schon bei der 0:2-Niederlage am Freitag in Krefeld auch gegen Augsburg keine sonderlich überzeugende Vorstellung.

Björn Krupp, Sohn von Trainer Uwe Krupp, erzielte im Schlussdrittel das Siegtor für die Gastgeber. Zuvor hatte Alexander Weiß das 1:0 für Köln geschossen, Ryan Bayda glich aus. Eine gute Vorstellung bot Köln-Goalie Danny aus den Birken mit 35 Saves.

Für Augsburg war es die erste Niederlage in fremder Halle nach zuvor vier Auswärtssiegen. Für Köln war es der dritte Heimsieg in Serie.

EHC Red Bull München - Thomas Sabo Ice Tigers 7:5 BOXSCORE

Was für ein Spektakel am Oberwiesenfeld! Durch die Tore von Thomas Holzmann, Jan Urbas in doppelter Überzahl und Martin Hinterstocker führte München nach der Hälfte der Spielzeit mit 3:0. Fredrik Eriksson, Jason Jaspers und Evan Kaufmann sorgten für den Ausgleich.

Nun waren wieder die Gastgeber dran. Im Schlussdrittel stellten Yannic Seidenberg, Hinterstocker und Holzmann innerhalb von fünf Minuten und 18 Sekunden auf 6:3. Steven Reinprecht und Patrick Reimer brachten die Franken jeweils im Powerplay noch einmal zurück, ehe Ryan Duncan 59 Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Goal alles klar machte.

Überragender EHC-Akteur war Hinterstocker, der neben seinen beiden Toren noch zwei Assists verbuchte. Holzmann (2 Tore, 1 Assist) und Grant Lewis (3 Assists) kamen jeweils auf drei Scorerpunkte.

Krefeld Pinguine - Eisbären Berlin 3:7 BOXSCORE

Erst der Sieg gegen Mannheim, nun gewannen die Eisbären in Krefeld: Berlin hat ein Sechs-Punkte-Wochenende hingelegt. Laurin Braun, der insgesamt zwei Mal traf, brachte die Hauptstädter nach gut 15 Minuten in Führung, anschließend lag das Team von Coach Jeff Tomlinson über die gesamte Spielzeit vorn.

Die besten Scorer des Meisters waren Darin Olver und Mads Christensen. Beide kamen jeweils auf ein Tor und zwei Assists.

Ein bitterer Abend war es für die beiden Krefeld-Goalies Lukas Lang und Tomas Duba. Lang bekam vier Schüsse auf seinen Kasten und kassierte zwei Gegentore. Duba wehrte nur 15 von 20 Schüssen ab.

Düsseldorfer EG - Straubing Tigers 3:1 BOXSCORE

Grizzly Adams Wolfsburg - Iserlohn Roosters 0:2 BOXSCORE

Hans Zach im SPOX-Interview: "Ich bin nicht der liebe Gott"

Die DEL im Überblick

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