Freitag, 01.11.2013

DEL, 16. Spieltag

Haie und Adler patzen

Vizemeister Kölner Haie ist am 16. Spieltag überraschend ins Straucheln geraten. Gegen Aufsteiger Schwenninger Wild Wings unterlagen die Rheinländer am Freitag 0:3, bleiben mit 34 Zählern aber Tabellenführer vor den punktgleichen Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Während auch die Adler Mannheim zuhause untergingen, bläst Meister Eisbären Berlin zur Aufholjagd.

Es bleibt dabei: Gegen die vermeintlich "Kleinen" machen sich die Haie das Leben selber schwer
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Es bleibt dabei: Gegen die vermeintlich "Kleinen" machen sich die Haie das Leben selber schwer

Hamburg Freezers - EHC Red Bull München 3:2 BOXSCORE

Die Hamburg Freezers haben das Mittelfeld-Duell gegen den EHC Red Bull München gewonnen und sich den fünften Sieg in Folge gesichert. In einer Partie auf Augenhöhe gingen die Gäste zunächst verdient durch Sparre in Führung.

Auch in der Folge hatte München einige Chancen, verpassten es allerdings, die Führung auszubauen. Wesentlich abgezockter zeigten sich die Freezers, die das Spiel durch Treffer von Matthew Pettinger, Julian Jakobsen und Mathieu Roy drehten.

Kölner Haie - Schwenninger Wild Wings 0:3 BOXSCORE

In Köln verfolgten 12.087 Anhänger die vierte Saisonniederlage der Haie. Nach dem Führungstreffer im ersten Drittel durch Sascha Goc erhöhte Matthew Mackay im zweiten Durchgang. Tom-Patric Kimmel sorgte in der 48. Minute für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste.

Die Haie, die zwar mehr vom Spiel hatten, jedoch viele gute Chancen liegen ließen, zeigten erneut, dass sie gegen die Schlusslichter der DEL große Probleme haben und verpassten es, ihre Tabellenführung auszubauen.

Adler Mannheim - Straubing Tigers 0:4 BOXSCORE

Auch die Adler Mannheim mussten eine überraschende 0:4-Niederlage gegen die Straubing Tigers hinnehmen. Mannheim, immerhin bestes Heimteam der Liga, hatte mehr vom Spiel und konnte die Gäste in den ersten beiden Dritteln mit 24:13-Torschüssen vor dem Tor festnageln - die Treffer erzielten jedoch die Tigers.

Die Entscheidung fiel dabei im zweiten Drittel, als René Röthke und Blaine Down die Gäste mit zwei Treffern in Führung brachten. Davon erholten sich die Adler nicht mehr und konnten den Abstand zum Spitzenduo damit nicht verringern. Tigers-Goalie Jason Bacashihua kam auf 39 Saves und sicherte das Shutout.

Nürnberg Ice Tigers - ERC Ingolstadt 5:2 BOXSCORE

Die Ice Tigers hatten ihre Fans zur Red Party 2013 geladen. Ganz in rot erschienen nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans, um vor, während und besonders nach Spielende zu feiern. Nach vier Niederlagen in Serie hofften die Anhänger des Tabellenzweiten auf einen Sieg, der erste Platz stand dabei nur in den kühnsten Träumen zur Debatte: Nürnberg hätte gegen das zweitbeste Auswärtsteam der DEL mit neun Toren Unterschied gewinnen müssen.

Zwar machte Tim Schüle dank eines abgefälschten Pucks früh das 1:0 für die Ice Tigers, doch ein Torreigen wollte sich danach nicht weiter einstellen. Den Gleichstand mit den Kölner Haien behielten die Ice Tigers trotz aufkommender Stärke der Panthers weiter im Blick - vor allem weil Schüle den zwischenzeitlichen Ausgleich von Tim Hambly (25.) kontern konnte (37.) und im Schlussdrittel Connor James, Patrick Reimer und Fredrik Eriksson schließlich den Sieg in trockene Tücher brachten. Da konnte auch die Ergebniskosmetik von John Laliberte die Red Party nicht mehr trüben.

Augsburger Panther - Grizzly Adams Wolfsburg 2:5 BOXSCORE

Marco Rosa und Jeffrey Likens sorgten im ersten Drittel innerhalb von nur 7 (!) Sekunden per Doppelschlag für eine 3:0-Führung der Gäste. Rosa scorte im 2. Drittel auch noch in Unterzahl und beendete so den Arbeitstag von Augsburg-Keeper Patrick Ehelechner frühzeitig.

Ehelechner verlor das Goalie-Duell gegen einen wie schon in der ganzen Saison bärenstarken Sebastian Vogl (34 Saves) eindeutig - die Grizzly Adams haben drei Spiele in Folge gewonnen und setzen sich oben fest. Augsburg nützte auch ein Doppelpack von Ivan Ciernik am Ende nichts.

Die Top 10 der DEB-Rekordnationalspieler
Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 8: Rainer Philipp - 199 Länderspiele, 90 Tore
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Platz 9: Daniel Kreutzer - 193 Länderspiele, 36 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Düsseldorfer EG - Krefeld Pinguine 2:5 BOXSCORE

Die DEG hat indes auch das fünfte DEL-Heimspiel in Serie verloren und musste sich den Krefeld Pinguinen mit 2:5 geschlagen geben. Krefeld konnte sich dank des Sieges im Mittelfeld etablieren, Düsseldorf bleibt im Tabellenkeller. Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Geschehen, alleine im ersten Drittel kamen die Pinguine auf 14 Torschüsse (sechs bei der DEG).

István Sofron sorgte Mitte des ersten Drittels mit seinem Tor im Power Play für den Dosenöffner, danach legten Roland Verwey und Martin Schymainski im Mittelabschnitt nach. Die Gastgeber verpassten es, aus den vielen Strafen gegen Krefeld Kapital zu schlagen. Zwar gab die DEG nie auf, konnte Krefeld jedoch zu keiner Zeit ernsthaft unter Druck setzen.

Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 4:5 OT BOXSCORE

Eine Partie auf hohem Niveau sahen die Zuschauer in der Eissporthalle Iserlohn beim 5:4-Sieg der Eisbären Berlin nach Verlängerung. Thomas Gödtel und Michael Brennan hatten die Iserlohn Rooster zweimal in Führung gebracht, doch die Eisbären konterten.

Es ging hin und her, beide Teams hatten mehrfach die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Andre Rankel, der schon die Vorlage zum 2:2 gegeben und das Tor zum 4:3 erzielt hatte, traf dann schließlich auch in der Overtime für die Eisbären und sicherte damit den Sieg für sein Team.

Der Spielplan der DEL im Überblick


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