Pinguine unbesiegt - Ice Tigers stark

SID
Sonntag, 22.09.2013 | 20:13 Uhr
Steven Reinprecht (l.) war für die Ice Tigers gegen Straubing zwei Mal erfolgreich
© getty
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Am 4. Spieltag der DEL haben die Krefeld Pinguine ihre Tabellenführung verteidigt und die Hamburg Freezers in der Overtime besiegt. Verfolger Nürnberg kam ebenfalls zu einem ungefährdeten Sieg und schlug die Eisbären Berlin klar.

Hamburg Freezers - Krefeld Pinguine 3:4 (2:2, 1:0, 0:1, 0:1) n.V.

Tore: 0:1 Sofron (1:46), 1:1 Flaake (8:22), 2:1 Flaake (8:33), 2:2 Pietta (19:54), 3:2 Wolf (28:13), 3:3 Voakes (44:57), 3:4 Voakes (63:46)

Zuschauer: 6631

Strafminuten: Hamburg 12 - Krefeld 20

Die Krefeld Pinguine hatten einen perfekten Saisonstart hingelegt und die ersten drei Partien gewonnen. Bei den Hamburg Freezers, die am vergangenen Spieltag den ersten Sieg einfuhren, baute man die Serie mit einem 4:3-Sieg in der Overtime weiter aus. Der Tabellenführer ging dabei auch in Führung, István Sofron (1:46) traf zum 1:0.

Die Freezers kamen schwer ins Spiel, profitierten dann davon, dass bei den Gästen ein Spieler zuviel auf dem Eis stand und Adam Courchaine in die Box musste. In Überzahl glich Jerome Flaake erst aus (8:22) und erhöhte Sekunden später auf 2:1 (8:33). Die Nordlichter waren das bessere Team, aber die Pinguine trafen Sekunden vor Ertönen der Sirene durch Daniel Pietta (19:54) zum 2:2.

Die Hausherren ließen sich von diesem späten Tor nicht beeindrucken und blieben im zweiten Drittel das aktivere Team. Flaake bediente David Wolf, der die Scheibe hinter dem Kasten hielt und ihn mit viel Arbeit dort auch unterbrachte (28:13). Es war das Spitzenspiel, das man sich im Vorfeld versprochen hatte und Mark Voakes (44:57) eröffnete das Schlussdrittel mit dem 3:3-Ausgleich.

Da in den restlichen Minuten keine Tore mehr fielen, ging es in die Overtime. Die Freezers hatten es verpasst, in der zweiten Hälfte des Spiels gleich fünf Überzahl-Situationen zu nutzen und wurden dafür bitter bestraft. Erneut war es Mark Voakes, der für die Pinguine traf und den Sieg sicherte (3:46).

Thomas Sabo Ice Tigers - Eisbären Berlin 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)

Tore: 1:0 Reinprecht (0:10), 1:1 Weiß (28:18), 2:1 Pollock (40:21), 3:1 Reinprecht (51:54), 4:1 Kaufmann (58:27)

Zuschauer: 2655

Strafminuten: Nürnberg 16 - Berlin 16

Aber da ein Spitzenspiel nicht reicht, kam es am 5. Spieltag der DEL auch noch zum Duell zwischen Nürnberg und Berlin, dass die Ice Tigers mit 4:1 gewannen. Die Gastgeber erwischten dabei einen Traumstart und Steven Reinprecht brachte die Hausherren gegen noch ungeordnete Eisbären mit 1:0 in Führung (0:10).

Die Berliner brauchten eine ganz Zeit, um sich von dem Rückstand zu erholen. Beide Teams konnten einige Situation in Überzahl nicht nutzen, und so brauchte es eine Soloaktion von Daniel Weiß (287:18), um die Uhren wieder auf Anfang zu stellen. Aber erneut war es die fehlende Konzentration der Gäste, die zu einem Rückstand führte.

Diesmal dauerte es 21 Sekunden, bis Jamie Pollock die Ice Tigers im Schlussdrittel mit 2:1 in Führung brachte und Reinprecht erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 (51:54). Evan Kaufmann schenkte den Eisbären dann noch den obligatorischen Emptynetter ein.

Grizzly Adams Wolfsburg - Augsburger Panther 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)

Tore: 0:1 Boyle (11:03), 1:1 Dzieduszycki (38:42), 2:1 Dzieduszycki (55:13), 3:1 Milley (59:56). Zuschauer: 1880

Strafminuten: Wolfsburg 6 - Augsburg 8

Wolfsburg hatte sich als Dritter der DEL auch noch Hoffnungen auf die Tabellenführung gemacht und gewann sein Spiel gegen Augsburg mit 2:1. Die Panther, immerhin auch mit sechs Punkten aus drei Spielen gestartet, gingen nach sehr verhaltenem Spielbeginn durch Daryl Boyle (11:03) in Führung. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel, doch es dauerte, bis die Scheibe über die Linie wollte.

Matt Dzieduszycki (38:42), der bisher ein starkes Wochenende absolvierte, traf mit einem Gewaltschuss in den Winkel und sorgte für den verdienten Ausgleich. Und der Flügelspieler hatte auch beim 2:1 (45:13) seine Finger im Spiel, als Tyler Haskins dessen Schuss ins Tor abfälschte. Das 3:1 von Norman Milley mit der Schlusssekunde beendete das Match.

EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt 3:4 (1:1, 2:2, 1:2)

Tore: 0:1 Sabolic (1:32), 1:1 Wozniewski (10:48), 2:1 Richmond (30:51), 2:2 Bouck (31:49), 2:3 Oblinger (49:22), 2:4 Turnbull (53:46), 3:4 Barta (58:58)

Zuschauer: 2655

Strafminuten: München 16 - Ingolstadt 16

Iserlohn Roosters - Kölner Haie 3:4 (3:0, 0:1, 0:3)

Tore: 1:0 Gödtel (8:36), 2:0 York (9:43), 3:0 Macek (19:39), 3:1 Tripp (20:10), 3:2 Tjernqvist (42:06), 3:3 Stephens (54:02), 3:4 Marcel Müller (57:09)

Zuschauer: 4577

Strafminuten: Iserlohn 23 plus 20 Spieldauer (Gödtel) - Köln 12

Düsseldorfer EG - Schwenninger Wild Wings 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:0, 0:1) n.P

Tore: 0:1 Beechey (19:38), 0:2 Pielmeier (22:04), 0:3 Mackay (27:27), 1:3 Long (37:15), 2:3 Stephan (40:12), 3:3 Bostrom (52:53), 3:4 Petersen (Penalty)

Zuschauer: 3539

Strafminuten: Düsseldorf 10 plus 10 Spieldauer (Martinsen) - Schwenningen 23 plus 10 Spieldauer (Ramsay), plus 20 Spieldauer (Johnson)

Straubing Tigers - Adler Mannheim 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)

Tore: 0:1 Plachta (21:47), 1:1 Schönberger (30:34), 2:1 Meunier (39:33), 3:1 Down (48:09), 4:1 Stewart (59:13)

Zuschauer: 4009.

Strafminuten: Straubing 8 - Mannheim 9 plus 20 Spieldauer (Lehoux)

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