Eishockey

Köln und Mannheim siegen wieder

SID
Die Adler Mannheim bleiben weiterhin Tabellenführer
© Getty

Schwarzes Wochenende für Meister Berlin: Die Eisbären kassieren auch in Augsburg eine Niederlage. Dagegen kann Köln oben wieder mitmischen. Der Erfolg gegen Hannover war ungefährdet. Spitzenreiter bleiben die Adler Mannheim.

Spitzenreiter Adler Mannheim und die Kölner Haie sind in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in der Erfolgsspur zurück - Meister Berlin dagegen blieb am Wochenende ohne Sieg. Tabellenführer Mannheim ließ am Sonntag Nürnberg beim 6:3 (0:1, 5:1, 1:1) keine Chance. Köln schlug in eigener Halle vor 9123 Zuschauern die derzeit formstarken Hannover Scorpions, die zuletzt sechs von sieben Spielen gewonnen hatten, problemlos mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1). Zwei Tage zuvor waren die Haie in München noch mit 1:4 unterlegen gewesen. Die Adler hatten in Krefeld 2:3 verloren.

Für Mannheim schossen vor 9315 Fans gegen die Nürnberg Ice Tigers Adam Mitchell (22. Minute), Florian Kettemer (27.), Yanick Lehoux (30.), Matthias Plachta (35.), Frank Mauer (36.) und Marcus Kink (60.) den sicheren Sieg heraus. Die Gäste waren durch Tim Schüle (6.), Connor James (39.) und Yan Stastny (53.) erfolgreich. Die Adler traten ohne Nationalstürmer Christoph Ullmann an, der wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen fehlen wird.

Hin und Her für Eisbären

Für den Tabellenzweiten Köln trafen Charles Stephens (26.), Rok Ticar (31., 51.), Felix Schütz (40.) und Christopher Minard (52.). Die Tore der Scorpions erzielten Maris Jass (38.) und Ivan Ciernik (41.). Die Kölner (45 Punkte) lauern weiter auf Ausrutscher von Spitzenreiter Mannheim (48).

Die Saison der Eisbären bleibt weiterhin ein Hin und Her. Nach zwei Siegen gegen München und Mannheim kassierten die Berliner nun in Augsburg die zweite Niederlage in Folge. Der Meister verlor mit 2:3 (0:1, 2:0, 0:2). Nachdem NHL-Profi Daniel Briére (26.) und Jullian Talbot (37.) für Berlin noch einen 0:1-Rückstand drehen konnten, sorgten die Augsburger Ryan Thang (43.) und Sergio Somma (46.) im letzten Drittel für die Entscheidung. Die Eisbären bleiben zwar vorerst auf Platz vier, sind jedoch nur noch punktgleich mit ihren Verfolgern Augsburg und Krefeld.

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