3:1-Sieg gegen Dänemark

DEB-Team mit gelungenem Formcheck für WM

SID
Samstag, 21.04.2012 | 22:04 Uhr
DEB-Trainer Jakob Kölliker bringt die Nationalmannschaft wieder auf Vordermann
© Getty
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13 Tage vor dem WM-Start hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre ansprechende Form bestätigt. Die Mannschaft von Trainer Jakob Kölliker besiegte im Rahmen der Euro Hockey Challenge in einem einseitigen Länderspiel die Auswahl Dänemarks mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0), vergab aber bei hochkarätigen Torchancen einen weitaus höheren Sieg.

Bereits am Sonntag (16.45 Uhr) treffen sich beide Teams in Hannover wieder. Deutschland und Dänemark spielen auch am 12. Mai in der WM-Vorrunde gegeneinander.

Die beiden Wolfsburger Christopher Fischer (32. Minute) und Kai Hospelt (37.) sowie Thomas Greilinger vom ERC Ingolstadt (43.) machten vor 4050 Zuschauern in der Eissporthalle Kassel den zehnten Sieg im 15. Duell mit den Skandinaviern perfekt.

DEB-Team mit Chancen im Minutentakt

Für die Dänen traf Frans Nielsen (31.). Es war ein weiterer Achtungserfolg für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), nachdem in den vergangenen Wochen unter anderem ein Sieg gegen Russland (4:3) und knappe Niederlagen gegen Tschechien in der Verlängerung bzw. im Penaltyschießen (jeweils 2:3) herausgesprungen waren.

Von Beginn an war die deutsche Mannschaft den Gästen technisch, taktisch und läuferisch klar überlegen. Sogar bei 5:5-Situationen entwickelten die Hausherren phasenweise minutenlang ein Powerplay. So erspielte sich die deutsche Mannschaft Chancen im Minutentakt.

Allein mit dem Toreschießen haperte es gewaltig. So hätten Christoph Schubert (Hamburg/6.), Patrick Reimer (DEG/6.), Felix Schütz (Köln/8.), Jerome Flaake (Hamburg/8.), Eduard Lewandowski (Mytischtschi/9.), Evan Kaufmann mit einem Pfostenschuss (DEG/10.), Martin Buchwieser (München/14.) und Alexander Barta (Malmö/19.) bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse sorgen können.

Im zweiten Drittel agierten die Gastgeber nicht mehr so zielstrebig und so kamen die Dänen gar zum überraschenden Führungstreffer durch Nielsen. Doch nur 81 Sekunden später brach Fischer für Deutschland den Bann und erzielte den Ausgleich. Für die erstmalige Führung der Gastgeber sorgte dann Kai Hospelt, ausgerechnet als Deutschland in Unterzahl agierte. Für die Vorentscheidung sorgte Greilinger im Schlussdrittel bei 5:3-Überzahl.

Viele Ausfälle fielen kaum ins Gewicht

Dabei hatte Bundestrainer Kölliker viele Ausfälle zu verkraften. So standen Kevin Lavallee, Alexander Weiss (beide Kölner) und Tim Schüle (Nürnberg) wegen einer Magen-Darm-Grippe und der angeschlagene Torhüter Danny van den Birken (Köln) nicht zur Verfügung.

Komplett abgesagt - auch für die WM - hatten außerdem Michael Wolf (Iserlohn/Fußverletzung), die beiden NHL-Profis Christian Ehrhoff und Alexander Sulzer (beide Buffalo/Knieverletzung bzw. persönliche Gründe) sowie Patrick Hager (Krefeld/familiäre Gründe).

Auch die Spieler der beiden DEL-Playoff-Finalisten Eisbären Berlin und Adler Mannheim stoßen erst in der kommenden Woche hinzu, wenn die letzten Testspiele gegen Weißrussland (27. April) und die Slowakei (28. April) in Bratislava anstehen.

Die DEL-Playoffs in der Übersicht

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