Richard Zednik (M.) sprang dem Tod nicht zum ersten Mal von der Schippe
Richard Zednik (M.) sprang dem Tod nicht zum ersten Mal von der Schippe
© Getty

Halle eingestürzt

Donnerstag, 26.01.2012

Zednik entkommt Unglück knapp

Der frühere NHL-Profi Richard Zednik ist erneut nur knapp einem Unglück entkommen. Der Slowake trainierte am Sonntag den Eishockey-Nachwuchs in Namestovo, als das Dach durch die auf ihm lastenden Schneemassen plötzlich Risse aufwies. Zednik und die Jugendlichen verließen fluchtartig das Eis, kurz darauf stürzte das Dach ein. Durch das geistesgegenwärtige Handeln wurde niemand verletzt.

"Es war Horror. Dutzende Kinder waren auf dem Eis. Am Anfang kam nur Schnee, doch dann stürzte die ganze Konstruktion ein", sagte Zednik der Zeitung "Novy Cas": "Es herrschte Panik, Kinder und Eltern standen unter Schock. Ich habe einige Kinder einfach über die Bande geworfen und wir sind gerannt."

Die Halle in der etwa 300 Kilometer nordöstlich von Bratislava gelegenen Kleinstadt war erst im November 2011 eröffnet worden. Dem Betreiber der Halle droht nun eine Strafe von 165.000 Euro.

Wieder in Lebensgefahr

"Retter" Zednik war bereits 2008 dem Tod um wenige Zentimeter entgangen. Sein Teamkollege Olli Jokinen beim NHL-Klub Florida Panthers schlitzte Zednik bei einem Sturz mit dem Schlittschuh den Hals auf und durchtrennte die Halsschlagader des damals 32-Jährigen. Erst eine einstündige Notoperation rettete Zednik, der fast zwei Liter Blut verloren hatte, das Leben.

In der Saison 2009/10 spielte Zednik für die russische Mannschaft Lokomotive Jaroslawl. Sein Vertrag wurde nicht verlängert und der Stürmer verließ den Klub.

Gut ein Jahr später stürzte ein Flugzeug mit dem Team von Jaroslawl an Bord ab. Alle Profis kamen ums Leben, darunter auch der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich.


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Richard Zednik ist erneut nur knapp einem Unglück entkommen. Der Slowake trainierte am Sonntag den Eishockey-Nachwuchs in Namestovo, als das Dach durch die auf ihm lastenden Schneemassen plötzlich Risse aufwies.

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