Montag, 16.01.2012

DEL Roundup, 37. Spieltag

Straubing auf Playoff-Kurs

Die laufende DEL-Saison biegt in die Zielgerade ein und die Überraschungsteams Straubing Tigers und Iserlohn Roosters präsentieren sich schon in Playoff-Form. Auch bei den Grizzly Adams Wolfsburg läuft alles rund, die DEG Metro Stars und der amtierende Meister Eisbären Berlin erlebten hingegen eine schwere Woche.

Jean-Michel Daoust und seine Straubing Tigers gewannen 3:1 in Düsseldorf
© Getty
Jean-Michel Daoust und seine Straubing Tigers gewannen 3:1 in Düsseldorf

Die aktuelle Spielzeit der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) kommt langsam auf die Zielgeraden. Gerade die kleinen Klubs wie Iserlohn und Straubing gehen schon jede Partie wie ein Playoff-Spiel an. Dies verriet zumindest Straubings Angreifer Jean-Michel Daoust gegenüber "Hockeyweb". Aber auch ein weiterer Klub sorgt momentan für positives Aufsehen:

Die Gewinner des Wochenendes:

Grizzly Adams Wolfsburg

Sechs Punkte und 13:4 Tore. Die Grizzly Adams Wolfsburg kamen am Wochenende wieder so richtig in Fahrt. Einem 7:1 Heimerfolg über die DEG Metro Stars folgte ein 6:3 bei den Kölner Haien. Ohne Frage, aktuell ist es schwer, den Vizemeister zu schlagen.

Wie "Hockeyweb" in der letzten Woche schon vermutete, scheint den Wolfsburgern die Höhenluft beim Spengler Cup gut bekommen zu sein. Wer weiß, was sich das Team bei diesem Turnier für die restliche DEL-Saison vorgenommen hat.

Vielleicht machen sie es den Eisbären Berlin gleich, die sich 2005 an selber Stelle in den Schweizer Alpen für die Meisterschaft 2006 eingeschworen hatten.

Straubing Tigers

Genau zum richtigen Zeitpunkt präsentieren sich die Niederbayern in Form. Erst schickten die Straubing Tigers am Freitag den Konkurrenten aus Oberbayern, den ERC Ingolstadt, mit 6:2 nach Hause, Sonntagnachmittag siegten sie bei den DEG Metro Stars mit 3:1.

Es riecht erstmals nach Playoffs bei den Gäubodenstädtern. Sieht auch Straubings Angreifer Jean-Michel Daoust so: "Wir sind auf einem guten Weg, die Playoffs zu erreichen. Wir nehmen jetzt schon jedes Spiel wie ein Playoff-Spiel. Wir würden das den Fans so gerne mit dem Erreichen der Playoffs zurückgeben, dafür werden wir weiter hart arbeiten."

Iserlohn Roosters

Anfang der letzten Woche stellten sich Trainer, Management sowie Robert Hock und Michael Wolf noch den Iserlohner Fans in einem Gespräch um konstruktiv über die Situation der Roosters zu sprechen.

Und das Roosters-Team ließ den Worten weiter Taten folgen und überzeugten in den Spielen bei den Hannover Scorpions (3:1-Erfolg) sowie beim 5:0-Heimerfolg über die Hamburg Freezers weiter. Allerdings brauchen die Sauerländer mehr Konstanz, um sich weiter in den Top Ten der Liga zu etablieren. Der Grundstein dafür ist schon gesetzt.

Die Top 10 der DEB-Rekordnationalspieler
Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 8: Rainer Philipp - 199 Länderspiele, 90 Tore
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Platz 8: Rainer Philipp - 199 Länderspiele, 90 Tore
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Platz 9: Daniel Kreutzer - 193 Länderspiele, 36 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Die Verlierer des Wochenendes

DEG Metro Stars

Momentan sorgen die Düsseldorfer eher Abseits des Eises für Schlagzeilen. Weltkulturerbe, Finanzspritzen durch Stadt und Gönner, sowie ein Engagement der Toten Hosen für das Eishockey in Düsseldorf. Trotzdem fällt auf, dass bei den Metro Stars an diesem Wochenende nicht viel zusammen lief.

Erst die herbe 1:7-Pleite bei den Grizzly Adams Wolfsburg, danach die 1:3-Heimniederlage gegen die Straubing Tigers zeigen einen Abwärtstrend der Düsseldorfer, die nun bald um die Playoff-Qualifikation bangen müssen.

Eisbären Berlin

Ein Null-Punkte-Auswärtstrip haben die Eisbären Berlin hinter sich. Am Freitag, beim 900. Spiel von Sven Felski, in Nürnberg kamen die arg dezimierten Eisbären mit 2:6 unter die Räder, Sonntagabend verlor das "letzte Aufgebot" beim Spitzenspiel in Mannheim.

"Obwohl wir vielleicht in den letzten Wochen gute Ergebnisse hatten, aber jetzt merkt man, dass wir arg dezimiert sind. Vor Allem wenn der Gegner mit vier Reihen gegen uns voll Power anrennt", analysierte Berlins Verteidiger Jens Baxmann nach dem Wochenende.

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