Zwergenaufstand in der DEL

SID
Montag, 28.11.2011 | 12:02 Uhr
Daniel Pietta ist mit 22 Scorerpunkten der Topscorer der Krefeld Pinguine
© Getty
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Es waren die eher kleinen Teams, die am Wochenende für Furore sorgten. Die Straubing Tigers besiegten in beeindruckender Manier den Ligakrösus Mannheim nach Verlängerung - und zwei Tage später in Düsseldorf die DEG. Die Krefeld Pinguine schworen sich in der Kabine so ein, dass sie ein Spiel im Schlussabschnitt noch drehten und am Sonntag beim Meister Eisbären Berlin deren Fahrlässigkeiten eiskalt ausnutzten.

Gewinner:

Straubing Tigers: Fünf Punkte aus zwei Spielen. Die Straubing Tigers gehören nicht nur zu den Gewinnern des Wochenendes, sondern sogar des Monats. Kein einziges Spiel haben die Niederbayern im November verloren. Und der gegenwärtige Lauf katapultiert sie nun schon auf den siebten Tabellenrang.

Den Schwung vom 5:4-Erfolg nach Verlängerung am Freitag gegen die Adler Mannheim nahmen die Tigers anscheinend am Sonntag gleich mit nach Düsseldorf, wo die Offense weiter explodierte und Straubing prompt mit 8:4 gewann.

Vor allem die Effektivität in den ersten Spielminuten war im Düsseldorfer ISS-Dome ausschlaggebend, als mehr als 50 Prozent der Schüsse auf das DEG-Gehäuse auch im selbigen landeten. Läuft es für die Tigers so weiter, geht der Traum von den Playoffs auch in Erfüllung.

Krefeld Pinguine: Am Freitagabend hatte zu Beginn des dritten Drittels wohl kaum noch einer auf die Krefeld Pinguine gewettet.

Mit einem 1:2-Rückstand kamen die Seidenstädter im Spiel gegen die Hannover Scorpions aus der Kabine, drehten die Partie aber dann eindrucksvoll mit vier Toren im Schlussabschnitt und gewannen noch 5:2.

Entsprechend traten die Pinguine bei den Eisbären Berlin mit breiter Brust auf - und nutzten deren riskante Spielweise, um mit Breaks den Meister eiskalt abzustrafen.

Und sechs Tore erzielt auch nicht jede Gastmannschaft in der Berliner o2-World. Natürlich fiel das Abendessen der Krefelder in den Katakomben der Arena hörbar gut gelaunt aus.

Verlierer:

Eisbären Berlin: Stocksauer war Eisbären-Trainer Don Jackson nach dem Wochenende. Nach der 2:5-Niederlage in der Finalrevanche bei den Grizzly Adams Wolfsburg setzte es ein heftiges 4:6 in heimischer Halle gegen die Krefeld Pinguine. Dabei waren die Gäste vom Niederrhein - im Gegensatz zu den Wolfsburgern am Freitag - keinesfalls überlegen.

Wohl eher das gleichgültig anmutende Auftreten des Meisters ist es, was dem Berliner Trainer die Zornesröte in das Gesicht treibt. Und um seine Mannen wieder an die Basics zu erinnern, strich Jackson gleich den freien Montag.

"Ich werde sie über das Eis jagen", sagte der Coach kurz und knapp.

Hannover Scorpions: Erneut gingen die Landeshauptstädter an diesem Wochenende leer aus, Hannover wartet seit neun Spielen auf einen Erfolg.

Ohne die verletzten Andy Reiss, Paul Manning und Ryan Maki war am Sonntag gegen die Panther aus Ingolstadt - neben der Quantität im Kader - auch das fehlende Fortune einer der Gründe für die erneute Pleite.

"Wenn du da unten stehst, wird jeder Fehler bestraft und du hast vorne kein Schussglück", kommentierte Scorpions-Coach Toni Krinner die Situation phrasenreich, aber treffend.

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