DEL

Huskies erhalten Insolvenzplan-Zustimmung

SID
Mittwoch, 19.05.2010 | 17:31 Uhr
Die Kassel Huskies erhalten die Zustimmung ihrer Gläubiger
© Getty
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Die Kassel Huskies haben nach einem ersten gescheiterten Versuch die Zustimmung ihrer Gläubiger für den Insolvenzplan erhalten. Der DEL-Klub bekam keine Gegenstimme.

Im zweiten Versuch haben die Kassel Huskies aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Zustimmung ihrer Gläubiger für den Insolvenzplan erhalten. Die Versammlung fand am Mittwoch vor dem Kasseler Amtsgericht im zweiten Anlauf statt, nachdem am vergangenen Freitag DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke wegen eines Formfehlers eine Vertagung erwirkt hatte.

Es gab keine Gegenstimme. Die DEL, die durch Anwalt Wilhelm Klaas vertreten wurde, durfte nicht mit abstimmen, weil sie kein Gläubiger mehr ist. Die offene Summe von 70.000 Euro hatten die Huskies vorher durch einen privaten Geldgeber bezahlen lassen. "Wir sind damit entschuldet, und die DEL kann uns nicht mehr rauswerfen", sagte der kommissarische Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle.

Erster Versuch wegen Formfehlers gescheitert

Allerdings hat die DEL eine neue Gesellschafterversammlung für den 27. Mai einberufen, auf der erneut über den Ausschluss der Hessen abgestimmt werden soll. Der erste Versuch war ebenfalls wegen eines Formfehlers gescheitert: Statt Geschäftsführer Tripcke hatte der Aufsichtsratschef Jürgen Arnold eingeladen. "Die DEL arbeitet eindeutig gegen die Kassel Huskies", sagte Westhelle.

Der Insolvenzplan der Hessen wird erst in 14 Tagen rechtskräftig. Dann ist aber bereits die Frist für den DEL-Lizenzantrag abgelaufen. Die DEL wirft den Huskies den Verstoß gegen die Liga-Statuten vor: "Kassel ist in den letzten Wochen wiederholt darauf hingewiesen worden, dass nach Satzung der DEL die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens den Ausschluss aus der Liga zur Folge haben kann."

Die Hessen drücken Schulden in Höhe von insgesamt 2,8 Millionen Euro, das Minus allein aus der abgelaufenen Saison beträgt 700.000. Für Verärgerung bei den Liga-Konkurrenten hatte Kassel zuletzt gesorgt, als der Tabellenletzte trotz ungeklärter Zukunft neue Spieler verpflichtete - unter anderem Ex-Nationalspieler Andreas Renz. Angeblich stehen für die neue Saison Sponsorengelder in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung.

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