WM, Vorrunde - Tag 3

Owetschkin trifft bei Russlands Auftaktsieg

Von SPOX
Sonntag, 09.05.2010 | 23:05 Uhr
Alexander Frolov (l.) steht bei den Los Angeles Kings seit der Saison 2002/03 unter Vertrag
© Getty
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Alex Owetschkin steuerte bei seinem ersten WM-Auftritt in Deutschland gleich einen Treffer zum Sieg der Russen bei. Die mussten beim 3:1-Erfolg über die Slowakei allerdings länger zittern, als ihnen lieb war. Auch Weißrussland und Schweden gewannen weniger deutlich, als das Ergebnis aussagt. Nur Tschechien fuhr einen klaren Sieg ein.

Gruppe A in Köln

Weißrussland - Kasachstan 5:2 (0:0, 2:2, 3:0)

Nach 31 Minuten sah es gar nicht gut aus für den Olympia-Neunten Weißrussland. Kasachstan hatte durch Dmitri Dudanev und Vladimir Antipin vorgelegt. Doch drei Minuten später hieß es 2:2 (Dmitri Meleshko, Mikhail Stefanovich) und das Spiel war gedreht.

Im Schlussdrittel brachten dann Aleksei Kalyuzhniy, Ruslan Salei und Sergei Demagin den Sieg nach Hause.

Slowakei - Russland 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin sorgte zwei Tage nach dem Weltrekord-Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen für die zweite große Party bei der WM in Deutschland. Der Weltklassestürmer wurde am Sonntagabend von 18.522 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Köln begeistert empfangen und bedankte sich bei seinen Fans mit einem Tor beim 3:1-Sieg von Titelverteidiger Russland gegen Ex-Weltmeister Slowakei.

Der Kapitän der Washington Capitals, der seinen Frust über das Erstrunden-Aus in den NHL-Play-offs mit dem Gewinn des WM-Titels lindern will, traf in der 30. Minute mit einem trockenen Handgelenkschuss nach einem gewonnenen Bully durch Sturmpartner Sergej Fedorow. Für Owetschkin", der an seiner fünften A-WM teilnimmt, war es das insgesamt 19. WM-Tor.

Statistik: Top-Torschützen und Top-Torhüter der WM

Der Rekord-Weltmeister, der durch Maxim Afinogenow in Führung ging (15.), war in seinem ersten Spiel nicht überragend, aber über weite Strecken die dominierende Mannschaft. Dennoch ergab sich die Slowakei, bei der neben nur drei NHL-Legionären auch Ivan Ciernik von den Kölner Haien spielte, keineswegs in ihr Schicksal, hatte vor allem im Schlussabschnitt gute Möglichkeiten und kam durch Ivan Majesky (44.) auch verdientermaßen zum Tor-Erfolg. Den Schlusspunkt für die Russen setzte Wiktor Koslow (60.).

Als Owetschkin eine halbe Stunde vor Spielbeginn zum Aufwärmen das Eis betrat, brach bereits ein erster Jubel-Orkan aus. Mehrere tausend russische Fans in der Halle sorgten mit ihren bekannten "Scheibu, Scheibu"-Rufen für eine prächtige Stimmung. Hoch in der Gunst das Fans standen aber der bereits 40 Jahre alte Fedorow, der in seiner mittlerweile beendeten NHL-Karriere 483 Tore erzielte, und Kapitän Ilja Kowaltschuk, der mit den New Jersey Devils in der ersten Play-off-Runde in der NHL gescheitert war.

Mehr zu Russland und allen anderen WM-Teilnehmern

Gruppe C in Mannheim

Tschechien - Frankreich 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)

Ganze 44 Sekunden brauchte der Favorit um erstmals zuzuschlagen. Petr Hubacek traf nach Vorarbeit des großen Jaromir Jagr, der insgesamt auf drei Assists kam, aber ohne Treffer blieb.

Frankreich hatte dem elfmaligen Weltmeister (zuletzt 2005) nichts entgegen zu setzen. 41:22 hieß die Schussbilanz am Ende. Die Tore fielen zwangsläufig. Jiri Novotny erhöhte in Überzahl auf 2:0, Petr Gregorek und Karel Rachunek stellten im Mitteldrittel auf 4:0.

Nach Lukas Kaspars Treffer zum 5:0 waren dann die Franzosen an der Reihe, die durch Yorick Treille und Laurent Meunier verkürzen konnten. Jagr legte Miroslav Blatak in der Schlussminute den Endstand auf.

Norwegen - Schweden 2:5 (0:2, 1:0, 1:3)

Die Schweden mussten trotz einer frühen 2:0-Führung durch Matthias Weinhandl (7.) und Erik Karlsson (13.) hart um den Erfolg kämpfen. Vor 5022 Zuschauer in der Mannheimer Arena leisteten die Norweger überraschend starke Gegenwehr und kamen durch Patrick Thoresen (21.) und Henrik Solberg zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Doch Weinhandl mit seinen Treffern Nummer zwei und drei (48. und 58.) sowie Magnus Paajarvi Svensson (55.) brachten die Skandinavier wieder auf die Siegerstraße.

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