Eishockey

Adler-Boss Hopp will aufräumen

SID
Ein Bild mit Symbolcharakter: Scott King von den Adler Mannheim am Boden
© Getty

Klubchef Daniel Hopp hat nach dem Aus der Adler Mannheim in den DEL-Vor-Playoffs personelle Folgen angekündigt. Die Leistung des Teams nannte er "unterirdisch und respektlos".

Klubchef Daniel Hopp vom deutschen Rekordmeister Adler Mannheim hat nach dem Scheitern in den Vor-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) personelle Konsequenzen angekündigt. "Sicher mehr als nur einer", antwortete Hopp in der Rheinpfalz auf die Frage, wie viele Profis trotz laufender Verträge den Verein verlassen sollen.

"Klar ist, dass viele Spieler mit ihrer Saison und Rolle hier auch nicht zufrieden sind. Auf jeden Fall gehen wir die einzelnen Spieler mit unserem künftigen Trainer Harold Kreis durch", erklärte Hopp: "Er ist jetzt unser wichtigster Ansprechpartner und soll sagen, mit wem er arbeiten will und mit wem nicht."

Der Ärger Hopps über das vorzeitige Aus der mit Titelambitionen in die Saison gestarteten Mannheimer ist auch fünf Tage nach dem Scheitern noch nicht verraucht.

"Unerklärlich, was da teilweise abgegangen ist und wie sich der eine oder andere frühzeitig in sein Schicksal ergeben hat. Charakterlich war das nicht in Ordnung, das war unterirdisch und respektlos gegenüber Organisation und Fans", sagte der 29 Jahre alte Gesellschafter und Geschäftsführer.

Playoffs: Augsburg, Lions und Wolfsburg weiter

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