
Champions League: Traumstart für Berlin
Eisbären vernaschen Wiesel
Die Eisbären Berlin haben eine gelungene Premiere in der neuen Eishockey-Champions-League gefeiert und ihre Chancen auf den Halbfinal-Einzug gewahrt. Der deutsche Meister gewann 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) gegen den finnischen Titelträger Kärpät Oulu.
Weiterer Gegner in der Dreier-Vorrundengruppe ist der letzte Europapokalsieger Metallurg Magnitogorsk aus Russland. Dort müssen die Berliner in drei Wochen antreten. Nur der Staffelsieger erreicht das Halbfinale.
Tyson Mulock erzielte bereits nach 95 Sekunden das erste Eisbären- Tor in der kontinentalen Eliteliga. Andre Rankel (21.) und Denis Pederson (41.) stellten bei Gegentoren von Ilkka Mikkola (4.) und Toni Koivisto (48.) den verdienten Erfolg sicher, der aufgrund vieler ungenutzter Chancen eher zu knapp ausfiel.
Guter Start der Eisbären
Die Gastgeber waren vor 13.000 Zuschauern im ersten Abschnitt die klar überlegene Mannschaft und starteten optimal, nachdem Mulock einen misslungenen Befreiungsschlag abfing.
Danach stand immer wieder Oulus hochgelobter Schlussmann Tuomas Tarkki im Weg. Nach Rankels Abstauber zur erneuten Führung wurde Oulu aktiver.
Die Gäste, bei denen am vergangenen Wochenende 15 Spieler unter einer Magen-Darm- Grippe litten, drängten die Eisbären immer mehr in die Defensive.
Zittern im letzten Drittel
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Bei den Berlinern, denen schon Stürmer Florian Busch und Verteidiger Richie Regehr verletzt fehlten, musste im zweiten Abschnitt auch noch Brandon Smith in die Kabine.
Smith erlitt nach einem ungeahndeten Check eine Schulterblessur, so dass Trainer Don Jackson nur noch fünf Abwehrspieler hatte.
Doch Pederson sorgte im letzten Drittel erneut für einen Blitzstart. Eine Minute später schob Sven Felski den Puck nur an den Pfosten, so dass die Hauptstädter nach einem missglückten Ausflug von Torhüter Rob Zepp vor dem 3:2 noch einmal bangen mussten.

















