Comeback bei den Füchsen

Kommt mit Hegen die Wende?

SID
Donnerstag, 18.09.2008 | 11:11 Uhr
DEL, Duisburg, Hegen
© Imago
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Aufstiegsheld Didi Hegen soll den EV Duisburg nur ein knappes Jahr nach seiner Entlassung in die Erfolgsspur der DEL bringen.

Vor elf Monaten wurde es dem Trainer zwar nicht mehr zugetraut, beim Tabellenschlusslicht die nötigen Akzente für den angepeilten Aufschwung zu setzen, doch nun setzen die Füchse ihre Hoffnungen in den 46 Jahre alten ehemaligen Nationalstürmer.

"Ich helfe, wenn es brennt", sagte Hegen. Er übernahm die Nachfolge des 24 Stunden zuvor zurückgetretenen Karel Lang und soll im Spiel bei den Frankfurt Lions (19.15 Uhr live im Internet TV) sein Comeback an der Bande bestreiten.

Pape geht Risiko ein

Hegen war bereits von 2002 bis 2007 beim EVD im Amt und ist dienstältester Trainer in der Duisburger Eishockey-Geschichte. 2005 führte er die Füchse erstmals in die DEL, rangierte dort aber mit dem Klub zumeist am Tabellenende und wurde schließlich im vergangenen Oktober vom Hauptgesellschafter Ralf Pape vor die Tür gesetzt.

Die Wiedereinstellung überrascht allerdings nicht, weil Pape und Hegen auch in den zurückliegenden Monaten ein freundschaftliches Verhältnis pflegten und der Coach viele Spiele vor Ort verfolgte.

"Ich weiß, dass wir ein Risiko eingehen, aber der EVD ist eben ein etwas anderer Verein", sagte Pape, der auch Sponsor des Vereins ist.

Abwehrarbeit im Fokus

Nach vier Niederlagen in den ersten vier Saisonspielen und rückläufigen Zuschauerzahlen wollen die Füchse ihre Negativentwicklung stoppen.

"Auf dem Papier hat Duisburg eine starke Mannschaft. Zunächst müssen wir aber die Abwehrarbeit verbessern", meinte Hegen mit Blick auf die Bilanz von 6:23-Toren.

Lang sah sich mit seinen Versuchen, die Mannschaft auf Vordermann zu bringen, gescheitert. "Es ging weder mit Härte noch mit gutem Zureden", sagte Lang.

Der frühere Torwart, der Hegen als neuen Coach vorgeschlagen hatte, stand seit dem 1. Januar 2008 als Cheftrainer in der Verantwortung. Dazwischen hatte Peter Draisaitl als Hegens direkter Nachfolger die EVD-Profis betreut.

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