Sonntag, 11.05.2008

Absteiger stehen fest

Ovechkin erledigt Schweden

Halifax - Der ehemalige Eishockey-Weltmeister Slowakei und Aufsteiger Frankreich haben sich bei der WM in Kanada vorzeitig den Klassenerhalt gesichert, Slowenien und Italien müssen dagegen absteigen.

Alex Ovechkin, Russland, Schweden
© Getty

Die Slowakei feierte in den Abstiegs-Playoffs mit 4:3 (1:0, 2:2, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Neuling Slowenien ebenso schon den notwendigen zweiten Sieg wie Frankreich in Quebec beim 6:4 (2:1, 1:1, 3:2) über Italien.

Anstelle von Slowenen und Italienern sind bei der WM 2009 in der Schweiz wieder Österreich und erstmals seit 70 Jahren Ungarn erstklassig.

Visnovsky macht alles klar

Die Slowaken schienen einen Tag nach dem 5:1 über Slowenien erneut auf dem Weg zu einem glatten Erfolg. Juraj Kolnik (8.), Robert Petrovicky (32.) und Lubomir Visnovsky (35.) schossen bei einem Gegentor durch Marijan Manfreda (26.) einen 3:1-Vorsprung heraus.

Die Slowenen kämpften jedoch um ihre letzte Chance und schafften durch David Rodman (39.) und NHL-Profi Anze Kopitar (56.) den Ausgleich. Im Penaltyschießen trafen Kolnik für die Slowakei und Tomaz Razingar für Slowenien, ehe Visnovsky als letzter Schütze dem Favoriten den Sieg bescherte und ein entscheidendes drittes Spiel am Dienstag ersparte.

Auch Aufsteiger Frankreich machte nach dem 3:2 am Freitag vorzeitig alles klar. Baptiste Amar (9.), Yorick Treille (15.), Jonathan Zwikel (25.), Julien Derosiers (42.), erneut Treille (46.) und Sebastien Bordeleau (52.) sicherten die Erstklassigkeit.

Für Italien waren die Treffer durch Jason Cirone (3.), Andre Signoretti (27.), Pat Iannone (45.) und Jonathan Pittis (57.) zu wenig.

Russen kämpfen sich zurück  

Russland blieb zuvor ungeschlagen und gewann im vorletzten Zwischenrundenspiel in Quebec 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) gegen Olympiasieger Schweden. Den Siegtreffer schoss NHL-Star Alexander Ovechkin erst sechs Sekunden vor Schluss.

Alexander Sjomin (33.) und Sergej Fjodorow (45.) glichen zuvor die schwedischen Führungen durch Mattias Weinhandl (8.) und Tony Martensson (40.) aus. Nach einem Check gegen Russlands Kapitän Sergej Morosow gab es im ersten Drittel eine Schlägerei, drei Akteure mussten vorzeitig vom Eis.

Beide Mannschaften waren bereits vor der Partie für das Viertelfinale qualifiziert, nachdem Tschechien nach Penaltyschießen 3:2 (0:1, 1:0, 1:1) gegen Weißrussland gewann und seinerseits weiterkam.

Auch die Schweiz kann für das Viertelfinale planen. In Halifax sind bisher Titelverteidiger Kanada und Vizeweltmeister Finnland qualifiziert, auch die USA haben beste Aussichten auf das Weiterkommen.


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