Montag, 12.05.2008

Russland schlägt die Schweiz

Norwegen unterliegt USA 1:9

Halifax - Norwegen hat bei der WM in Kanada auch die zweite Chance verpasst, das Viertelfinale aus eigener Kraft zu erreichen, steht aber dank deutscher Hilfe unter den letzten Acht.

eishockey, norwegen, usa
© DPA

Die Norweger kamen in ihrem letzten Zwischenspiel gegen die USA mit 1:9 (0:3, 1:3, 0:3) unter die Räder. Die Amerikaner hatten in Halifax wie Titelverteidiger Kanada und Finnland schon das Weiterkommen sicher.

Kanada sicherte sich durch ein 6:3 (2:1, 2:0, 2:2) gegen Finnland den ersten Gruppenplatz und hat damit im Viertelfinale mit Norwegen den leichtesten Gegner. Finnland trifft im Viertelfinale auf die USA.

In Quebec steht nach Russlands 5:3 (3:0, 1:0, 1:3)-Erfolg über die Schweiz fest, dass beide Teams bereits im Viertelfinale erneut aufeinander treffen. Außerdem spielt dort Olympiasieger Schweden gegen Tschechien um den Halbfinal-Einzug. Die Schweden hatten erst am Sonntag den Zwischenrunden-Vergleich 5:3 gewonnen.

Russland mit schneller Entscheidung

Brandon Dubinsky (12.) und Dustin Brown (13.) brachten die USA schon im ersten Drittel auf Erfolgskurs. Dubinsky (26./52.) war mit insgesamt drei Toren bester Schütze, Brown (43.) gelang noch ein zweiter Treffer.

Die weiteren Tore schossen Pat Kane (20.), Paul Martin (32.), Zach Parise (33.), Phil Kessel (46.)  Für Norwegen gelang Mats Trygg (29.) von den Kölner Haien der Ehrentreffer.

Auch Russland führte gegen die Schweiz früh klar. Dmitri Kalinin (16.), Alexander Owetschkin (18.) und Maxim Suschinski (19.) trafen binnen drei Minuten vor der ersten Pause.

Shorthander-Tag zwischen Kanada und Finnland 

Sergej Fjodorow (31.) erhöhte, bevor Raffaele Sannitz (41.) und Julien Vauclair (46.) die Schweizer heran brachten. Suschinski (58.) traf zur Entscheidung ins leere Tor, Romano Lemm (59.) verkürzte zum Endstand.

Kanada ging gegen Finnland schon nach 33 Sekunden durch Ryan Getzlaf in Führung. Antti Pihlström (6.) markierte in Unterzahl den Ausgleich für die Finnen, ehe Captain Shane Doan (10.), ebenfallas mit einem Mann weniger auf dem Eis, das 2:1 für Kanada schoss.

Im Mitteldrittel bauten Dany Heatley (31.) und Patrick Sharp (39.), mit einem weiteren Shorthander, den Vorsprung aus. In den letzten 20 Minuten erzielten Doan (42.) und Heatley (59.) bei Kanada sowie Pihlström (49.) bei Finnland noch ihre zweiten Tore des Spiels. Außerdem traf Ruutu (60.).


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