Montag, 05.05.2008

DEL

Fall Busch: NADA kündigt Vertrag mit DEB

Halifax  - Der Deutsche Eishockey-Bund hat überrascht auf die Kündigung seines Vertrages mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur reagiert.

Eishockey, Busch
© DPA

DEB-Sportdirektor Franz Reindl sagte bei der Weltmeisterschaft in Halifax: "Ich bin überrascht und kann es nicht nachvollziehen." Reindl hatte erst vor dem Abschlusstraining der deutschen Mannschaft für das Spiel am Abend gegen die Slowakei von dem Schritt der NADA erfahren.

"Das ist heftig" 

Vor einer detaillierten Reaktion will Reindl zuerst die genauen Gründe für die Kündigung erfahren. Er verwies allerdings darauf, dass die NADA auch am Rande der WM deutsche Spieler kontrolliert hat. "Die NADA war hier in Kanada schon zweimal an einem Tag zu Besuch und hat zehn Spieler kontrolliert. Das ist heftig", sagte Reindl.

Welche neun Spieler gemeint sind, die nicht dem Testpool angehören, konnte Reindl zunächst nicht sagen. Betroffen sein könnten unter anderem möglicherweise die Profis aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, die nicht ständig dem deutschen A-Kader angehörten.

Stürmer Florian Busch hatte erst am 3. Mai seine Spielgenehmigung durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) erhalten, die auch in Halifax für die Kontrollen zuständig ist.


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