Samstag, 15.03.2008

Eishockey

Nachspiel in Ingolstadt - Dritte Spiele erzwungen

Düsseldorf - Die letzten Viertelfinal-Teilnehmer in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) werden erst in entscheidenden Spielen am Sonntag ermittelt.

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© Getty

Die 4:5-Niederlage nach Verlängerung im zweiten Playoff-Qualifikationsspiel gegen die Hamburg Freezers wird für den ERC Ingolstadt (im Bild) möglicherweise ein Nachspiel haben.

Wegen Verletzung des Ordnungsdienstes droht dem oberbayerischen Klub eine Geldstrafe durch die Ligenleitung.

Unmittelbar nach Spielende wurden die Hamburger Spieler aus der Ingolstädter Fankurve mit Bier- und Colabechern beworfen und mussten sich über einen anderen Ausgang den Weg in die Kabine bahnen.

Fans bedrohen Schiris

Die Schiedsrichter Richard Looker (Düsseldorf) und Richard Schütz (Berlin) wurden anschließend vor dem Stadion von aufgebrachten Fans bedroht und mussten von einer Polizeieskorte und einem Dutzend Ordnungskräfte zu ihren Autos geleitet werden.

DEL-Spielbetriebsleiter Jörg van Ameln wurde Augenzeuge der Vorfälle. Die Ingolstädter hatten die Partie trotz zwischenzeitlicher 3:1- Führung mit 4:5 nach Verlängerung verloren

Die Düsseldorfer gewannen gegen die Hannover Scorpions daheim 4:2, nachdem sie in Hannover 3:4 unterlegen waren. Heimrecht haben nun wieder die Niedersachsen.

Haie gegen Adler, Roosters zu den Lions

Das Playoff-Viertelfinale beginnt bereits am 18. März. Dabei treffen die Kölner Haie auf Adler Mannheim, die Frankfurt Lions erwarten die Iserlohn Roosters.

Vorrundenmeister Nürnberg Ice Tigers und Pokalsieger Eisbären Berlin warten noch auf ihre Gegner.

Hannover durfte nach dem Tor von Thomas Dolak (9.) nur kurz an das Weiterkommen denken, Brandon Reid (12.) egalisierte drei Minuten später.

Bester Düsseldorfer war Torhüter Jamie Storr, nach dessen toller Parade gegen Dolak der gerade von der Strafbank gekommene Patrick Reimer (25.) den Konter zum 2:1 abschloss.

Jamie Wright (44.) und Tore Vikingstad (46.), der in der neuen Saison für die Scorpions spielt, machten im Schlussabschnitt alles klar. Matt Dzieduszycki (53.) konnte per Penalty trotz guter Chancen nur noch verkürzen.


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