Freitag, 21.03.2008

Eishockey

Iserlohn - Frankfurt: Längstes deutsches Spiel

Berlin - Die Iserlohn Roosters und die Frankfurt Lions haben mit 117:45 Minuten effektiver Spielzeit für das bisher längste deutsche Eishockeyspiel gesorgt.

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© Getty

Die Partie endete nach einer Brutto-Spielzeit von 4:45 Stunden in der Nacht zum Karfreitag erst um 0.15 Uhr durch den entscheidenden Treffer von Michael Wolf kurz vor Schluss der dritten Verlängerung.

Die bisherige Bestmarke stammte erst vom 16. März 2008. Im dritten und entscheidenden Playoff-Qualifikationsspiel zwischen den Hannover Scorpions und den DEG Metro Stars traf der Düsseldorfer Brandon Reid nach 91:44 Minuten zum 2:1-Siegtreffer.

Kein Penaltyschießen

In den Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gibt es nach dem Vorbild der nordamerikanischen Profiliga NHL seit dieser Saison kein Penaltyschießen mehr.

Bisher wurde nur bis zum entscheidenden Tor verlängert, wenn eine Playoff-Serie in diesem Spiel entschieden werden konnte.

In der Vorrunde gibt es bei Unentschieden eine fünfminütige Verlängerung und danach ein Penaltyschießen. Dort wird mit jeweils vier Feldspielern gespielt, in den Playoffs mit je fünf.

Das längste Spiel der NHL-Geschichte bestritten am 24. März 1936 Detroit und Montréal. Detroit gewann das erste Halbfinale nach insgesamt 176:30 Minuten 1:0.

Die Partie in Iserlohn würde in der NHL noch nicht einmal zu den zehn längsten Spielen zählen. Bei Weltmeisterschaften gibt es in Viertel- und Halbfinale maximal zehnminütige Verlängerungen, im Endspiel wird höchstens um 20 Minuten - also um ein weiteres Drittel - verlängert. Fällt kein Tor, gibt es ein Penaltyschießen.


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