Sieg in Spiel 7 gegen Iserlohn

Lions-Comeback perfekt

SID
Sonntag, 30.03.2008 | 17:10 Uhr
Frankfurt Lions, Iserlohn Roosters
© Getty
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Frankfurt/Main - Der ehemalige deutsche Eishockey-Meister Frankfurt Lions hat das scheinbar verlorene Playoff-Viertelfinale gegen die Iserlohn Roosters noch gedreht und steht als letztes Team im Halbfinale.

Der Titelträger von 2004 gewann die entscheidende siebte Partie daheim mit 4:3 (1:1, 2:0, 1:2) und trifft nach dem dritten Sieg in Folge auf die Kölner Haie. In der anderen Semifinal-Serie erwartet Pokalsieger Eisbären Berlin die DEG Metro Stars. Zum Einzug in das Playoff-Finale sind nur noch drei Erfolge notwendig.

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Frankfurt schaffte es erst als zweite Mannschaft in der deutschen Playoff-Historie, noch einen 1:3-Rückstand umzudrehen. Bisher war das nur Köln 1994 im Viertelfinale gegen Landshut gelungen.

Stolzer Chernomaz  

"In neun Jahren in der Liga war das für mich bis jetzt die schwerste Playoff- Serie", sagte Frankfurts Trainer Rich Chernomaz, der 2002 auch Meister mit Köln war. "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat gekämpft bis zum Ende."

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Iserlohns DEL-Toptorjäger Michael Wolf war nach dem Aus dagegen sehr enttäuscht. "Wir waren kurz davor - das wird ein paar Tage dauern", sagte Wolf im TV-Sender Premiere.

Iserlohn macht es spannend  

Die Iserlohner gingen durch einen Überzahltreffer von Brad Tapper (7.) zunächst in Führung. Die Lions, die mit einem souveränen 4:0 im Sauerland die entscheidende Partie erzwungen hatten, glichen durch Jason Marshall (13.) schnell aus.

Ein Iserlohner Abwehrfehler ermöglichte den Gastgebern die 2:1-Führung durch Layne Ulmer (31.), Chris Taylor erhöhte acht Sekunden vor Ende des zweiten Drittels noch. Simon Danner sorgte sogar für das 4:1 (51.) und ließ die lange Zeit defensivstarken Frankfurter schon wie der sichere Sieger aussehen.

Die nicht aufsteckenden Gäste kamen durch Chris Schmidt (52.) und Brendan Buckley (55.) aber wieder heran und ließen die Lions noch um den Erfolg und das Weiterkommen zittern.

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