Dienstag, 26.02.2008

DEL

Nürnberg gewinnt Gipfeltreffen - Mannheim top

Berlin - Nach einem schwer erkämpften Sieg im Spitzenspiel ist den Nürnberg Ice Tigers Platz eins nach der Vorrunde der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) kaum noch zu nehmen.

eisbären berlin, nürnberg ice tigers
© Getty

Der Tabellenführer gewann im Gipfeltreffen daheim 6:4 gegen Verfolger Eisbären Berlin, obwohl die Tigers im zweiten Drittel eine 4:0-Führung aus der Hand gaben. Zwei Treffer in den letzten 61 Sekunden ließen den Vizemeister am Ende doch jubeln. Nürnberg hat bei nur noch drei ausstehenden Partien sechs Punkte Vorsprung auf Berlin, nur einen Zähler hinter dem Pokalsieger folgen die Kölner Haie.

Nach dem Spitzentrio und den ebenfalls qualifizierten Frankfurt Lions steht Meister Adler Mannheim kurz vor dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale. Der schwach in die Saison gestartete Titelverteidiger kam zu einem ungefährdeten 6:2-Heimsieg gegen den Tabellen-Vorletzten Straubing Tigers. Mannheim wahrte bei vier Punkten Rückstand auf Frankfurt die Chance, noch Vierter zu werden und sich das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern, wo es zum Derby gegen die Lions kommen könnte. Frankfurt tritt an diesem Mittwoch in Hannover an.

Zwischenzeitlicher Einbruch 

Für die Entscheidung im turbulenten Schlagerspiel sorgten Andre Savage (59.) und Colin Beardsmore (60.), als zunächst gleich zwei Berliner auf der Strafbank saßen. Nürnberg zeigte sich anfangs gut erholt von der 4:6-Pleite am Sonntag gegen die Hamburg Freezers, die die Serie von 14 Heimsiegen der Franken beendet hatten. In einer offenen Partie nutzten die Gastgeber ihre Chancen besser und führten 4:0 durch Rich Brennan (7.), Petr Fical (14.) Uli Maurer (15.) und einen Unterzahltreffer von Michel Périard (21.).

Wie schon gegen Hamburg brachen die Gastgeber aber im Mitteldrittel ein und ließen sich immer mehr verunsichern. Die Berliner zeigten dagegen tolle Moral. Nach dem 4:1 durch Sven Felski (23.) glichen André Rankel (36.), Stefan Ustorf (37.) und Jens Baxmann (38.) binnen 87 Sekunden aus. Zu mehr reichte es aber nicht.

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