Eishockey

Krupp will bei Heim-WM Großes schaffen

SID
Mittwoch, 20.02.2008 | 14:50 Uhr
Uwe Krupp, WM
© Getty
Advertisement
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks

Berlin - Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp will Deutschland bei der Heim-Weltmeisterschaft 2010 zu einem außergewöhnlichen Ergebnis führen - anders als Jürgen Klinsmann vor der Fußball-WM 2006 aber wollte der einstige Stanley-Cup-Sieger nicht vom Titel sprechen.

"Wir wollen was reißen und auf jeden Fall ein besseres Ergebnis holen als das, was wir gewohnt sind", sagte Krupp in Berlin nach einem Gespräch bei Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble.

"Fußballer und Handballer haben uns gezeigt, wie eine WM im eigenen Land Kräfte freisetzen kann", betonte Krupp. Der WM-Titel als Ziel sei aber vermessen, anders als die Eishockey-Auswahl seien diese beide Mannschaften schon Weltmeister gewesen.

Lokomotive Krupp 

Dennoch hoffen alle Verantwortlichen auf einen Klinsmann-Effekt. "Die WM wird dem deutschen Eishockey einen Riesenschub bringen, die Lokomotive für das Turnier ist Krupp", erklärte DEB-Sportdirektor Franz Reindl.

Er zählte 1976 zu jener Mannschaft, die mit Bronze bei Olympia in Innsbruck für den bisher größten internationalen Erfolg einer deutschen Auswahl gesorgt hatte. "Uwe Krupp soll dafür sorgen, dass dies nicht das herausragende Ergebnis bleibt, sondern dass man sagt: Diesmal hat es nur zu Bronze gereicht", sagte Schäuble augenzwinkernd.

Welle der Begeisterung

Das WM-Budget liegt laut Reindl bei 17 Millionen Euro, das Geld soll vor allem durch den Verkauf von Eintrittskarten eingenommen werden. Ziel sei eine halbe Million Besucher bei den 56 Spielen. Bei der vergangenen WM in Deutschland 2001 waren es 400.000 Fans. Diese Marke sei nötig, um den Aufwand zu decken, erklärte Reindl.

Nach dem Wiederaufstieg hatten die deutschen Puckjäger im Vorjahr in Moskau den guten neunten Platz belegt. Mit einem starken Auftritt in der Heimat soll eine Welle der Begeisterung ausgelöst werden.

Einmalige Chance 

Krupp sieht das Turnier vom 7. bis 23. Mai 2010 in Köln und Mannheim daher jetzt schon positiv: "Wer hat schon die einmalige Chance, vor heimischem Publikum um den WM-Titel zu spielen?", fragte der einzige deutsche Stanley-Cup-Sieger, der in diesem Mai mit seinem Team bei der WM in Kanada antreten muss.

Neben Krupp unterrichteten der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Hans-Ulrich Esken, und Reindl Minister Schäuble über den Stand der WM-Vorbereitungen.

Der CDU-Politiker sagte seine Unterstützung zu und erklärte, das Turnier werde unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehen. Schäubles Vorgänger Otto Schily hatte 2005 bei der WM in Wien entscheidenden Anteil daran, dass der Weltverband IIHF Deutschland den Zuschlag gegeben hatte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung