DEB-Auswahl startet mit Niederlage in Lausanne

SID
Freitag, 08.02.2008 | 22:31 Uhr
deutschland, deb, schweiz
© DPA
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Lausanne - Mit einer weiteren knappen Niederlage gegen Eishockey-Erzrivale Schweiz ist die deutsche Nationalmannschaft in das Vier-Nationen-Turnier in Lausanne gestartet. Knapp zwei Monate nach dem 1:2 in Nürnberg gab es ein 0:2 (0:0, 0:1, 0:1).

Thibaut Monnet (22.) und Andres Ambühl (60.) trafen für den Gastgeber, der Anfang November in Hannover auch den Deutschland-Cup gewonnen hatte. Im insgesamt 125. Vergleich gegen den Nachbarn war es die 49. Pleite. Nächster Gegner der DEB-Auswahl ist WM-Aufsteiger Frankreich, der Ex-Weltmeister Slowakei zum Turnierauftakt nur knapp mit 2:3 (2:3, 0:0, 0:0) unterlag. Die Slowaken sind letzter deutscher Kontrahent.

Die deutsche Mannschaft zeigte ein gutes erstes Drittel, besaß mehr Chancen als die Schweizer und ließ in der Defensive wenig zu. Die Führung erzielten im zweiten Abschnitt aber dennoch die Gastgeber durch Monnet. Anschließend überstand die Auswahl von Bundestrainer Uwe Krupp eine einminütige 3:5-Unterzahl vor 2734 Zuschauern in der nur mäßig gefüllten Eishalle Patinoire de Malley.

Ziffzer ersetzt Kotschnew

Nachdem Krupps Team bereits mehrere Powerplays ungenutzt gelassen hatte, genügte Mitte des zweiten Abschnittes auch eine 1:53 Minuten lange 5:3-Überzahl nicht zum Ausgleich. Philip Gogulla und DEL- Toptorjäger Michael Wolf scheiterten am Schweizer Schlussmann Ronny Rüeger. Wenig später traf Petr Fical nur den Pfosten (34.).

Auf der anderen Seite verhinderte der für den erkrankten Dimitrij Kotschnew nachgerückte Torhüter Youri Ziffzer das 0:2. Der Berliner rettete gegen Björn Christen, der gerade von der Strafbank kam (32.) und auch Anfang des letzten Drittels im Eisbären-Keeper seinen Meister fand. Die seit mehreren Jahren als achtbeste Mannschaft der Welt etablierten Eidgenossen waren danach überlegen und besaßen auch dank deutscher Strafzeiten mehrfach die Chance, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Ambühl war schließlich erfolgreich, als Ziffzer sein Tor verlassen hatte.

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