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Es ist offiziell: Tom Brady wird auf dem Cover von "Madden NFL 18" zu sehen sein. Ereilt ihn also auch der berüchtigte "Madden Curse"? SPOX erklärt den Fluch - und zeigt seine verheerende Wirkung
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Los geht's 2001 mit dem ersten reinen Spieler-Cover: Eddie George spielte zwar eine tolle "Cover-Saison" (1.962 Total Yards, 16 TDs), beendete aber alle Träume per Playoff-Fumble. In den restlichen 4 Jahren kam er nie über 3,4 Yards pro Run hinaus
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Madden 2002: 2002 musste Vikings-QB Daunte Culpepper herhalten. Culpepper führte Minnesota 2000 zu einem 11-5-Record, nur wenige Monate nach dem Madden-Cover erlitt er eine schwere Knie-Verletzung, in der Folgesaison warf er 23 INTs bei nur 18 TDs
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Madden 2003: Marshall Faulk, RB der "Greatest Show on Turf", war mehrfacher Super-Bowl-Champion und schien eine logische Wahl für das Cover. Zu seinem Unglück: 2002 verpasste Faulk erstmals die 1.000-Yard-Marke, er sollte sie nie mehr knacken
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Madden 2004: Mike Vick war in seiner frühen NFL-Karriere eine absolute Sensation, eine One-Man-Zirkus-Show. Kurz nachdem der Falcons-QB als Madden-Cover-Athlet präsentiert worden war, brach er sich das Wadenbein in der Preseason
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Madden 2005: Erstmals grüßte die Reihe mit einem Verteidiger: Baltimores Ray Lewis hatte die Ehre. Die Ravens verpassten in der 2004/05-Season die Playoffs und im darauf folgenden Jahr zog sich Lewis einen Muskelriss zu - vorzeitiges Saisonaus
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Madden 2006: Donovan McNabb führte ein durchschnittliches Eagles-Team mehrfach tief in die Playoffs und in den Super Bowl - das sollte sich 2005 ändern. Eine Leistenverletzung beendete seine Saison frühzeitig, 2006 folgte ein Meniskus- und Kreuzbandriss
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Madden 2007: 14, 16, 14, 16, 27 - das waren die Rushing-TD-Zahlen (!!!) von Shaun Alexander zwischen 2001 und 2005. In seiner "Madden"-Saison brach sich der Hawks-RB den Fuß und kam auch danach nie wieder über 1.000 Yards oder sieben TDs
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Madden 2008: Vince Young stürmte groß auf die NFL-Bühne. Es folgten im "Madden"-Jahr Knie- und Oberschenkelverletzungen und der Verlust des Stammplatzes. Chargers-Fans hatten zuvor dagegen protestiert, dass LaDanian Tomlinson aufs Cover kommt...
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Madden 2009: 2009 sollte Favre zum Karriereende geehrt werden. Problem 1: Favre gab kurz nach der Cover-Verkündung sein Comeback bekannt. Problem 2: Bei den Jets erlitt er eine Schulterverletzung, die ihn bis zum tatsächlichen Karriereende plagte
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Madden 2010: Das erste Doppel-Cover - der Curse hatte eine klare Priorität. Während Larry Fitzgerald 2009 persönliche Bestwerte auflegte, zog sich Troy Polamalu parallel zwei Bänderrisse innerhalb weniger Wochen zu. Die Steelers verpassten die Playoffs
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Madden 2011: Von schweren Verletzungen blieb Drew Brees zwar seit seiner "Madden-Saison" verschont. Allerdings: Seine 22 Interceptions 2010 sind bis heute persönlicher Höchstwert, die 33 TDs seit 2008 die zweitschlechteste Ausbeute
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Madden 2012: Peyton Hillis überraschte 2010: Dem Ex-FB gelangen 1.177 Rushing- und 477 Receiving-Yards, Madden war all-in. Doch 2011 folgten Vertrags-Streitereien und Verletzungen. Nach der Saison entließen ihn die Browns
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Madden 2013: Die Receiver sind scheinbar deutlich immuner gegen den Fluch als der Rest der Liga. Nach Fitzgerald legte auch Calvin Johnson 2012 seine beste Saison hin und brach den Receiving-Rekord von Jerry Rice
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Madden 2014: Zum 25-jährigen Jubiläum wurde Legende Barry Sanders aufs Cover befördert - der Curse blieb hier aus. Doch war auf dem X-Box-Cover exklusiv Adrian Peterson zu sehen, der Running Back erlebte 2013 eine verletzungsgeplagte, enttäuschende Saison
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Madden 2015: Eine schlechte Saison kann man Seahawks-CB Richard Sherman 2014 wahrlich nicht attestieren. Doch das Ende war mehr als bitter: Die Hawks verloren durch Russell Wilsons Goal-Line-INT im Super Bowl gegen die Patriots
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Madden 2016: Und der nächste Receiver der dem Fluch standhält! Odell Beckham spielte eine herausragende Saison und legte bei 1.450 Receiving-Yards 13 Touchdowns auf
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Madden 2017: Auch Rob Gronkowski war dem Fluch nicht gewachsen. Erst machte der Oberschenkel Probleme, dann war es eine geprellte Lunge und schließlich der Rücken, der das Saisonende bedeutete