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Randy Moss, Aaron Rodgers, Andre Johnson und Barry Sanders gelten als einige der größten Draft-Versäumnisse der NFL-Geschichte. Doch hier hat jedes Team sein ganz eigenes Drama, das Verantwortliche und Fans mitunter bis heute verfolgt
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Die Cardinals, damals in St. Louis, wollten 1987 mit Kelly Stouffer die QB-Sorgen beenden. Ein Jahr später wurde Stouffer nach Seattle abgegeben. Rod Woodson, vier Picks später von den Steelers geholt, wurde All-Pro - ihm gelangen 71 INTs und 12 Pick Six
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Die Falcons hatten 1988 den Top-Pick - und sicherten sich fatalerweise Aundray Bruce. Der Linebacker hielt sich nicht lange in der NFL, während Receiver Tim Brown, an Nummer 6 zu den Raiders, eine Hall-of-Fame-Karriere hinlegte
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So nah und doch so fern: Die Ravens brauchten 2005 einen Receiver - und entschieden sich an Nummer 22 für Mark Clayton. Fünf Picks später ging Roddy White zu den Falcons, wo er 10.863 Yards und 63 Touchdowns verzeichnete
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Mit dem vierten Pick im 2002er Draft langten die Bills kräftig daneben: Tackle Mike Williams gilt bis heute als einer der größten Draft-Busts in der Team-Geschichte. Drei Spots später sagten die Vikes danke und holten Tackle Bryant McKinnie
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Ein Running Back sollte es 1996 für die Panthers an Nummer 8 sein und die Wahl fiel auf Tim Biakabutuka. Der verzeichnete in seiner kompletten Panthers-Karriere insgesamt 2.530 Rushing-Yards, während Eddie George (14 zu Houston) 10.441 Yards erlief
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Auch die Bears fielen in die Running-Back-Falle: Curtis Enis (Nummer 5/1998) ist einer der größten Draft-Busts in der Team-Geschichte, Fred Taylor (9/Jaguars) wäre die bessere Wahl gewesen. Taylor legte eine 13-jährige Karriere hin
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Der 1979er Draft war keine Sternstunde für die Bengals: QB Jack Thompson (3 Overall) war ein Flop, Dan Hampton ging mit dem nächsten Pick zu den Bears - wo er zwölf Jahre spielte und seinen Beitrag zu einer der besten Defense aller Zeiten leistete
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Der nahezu alljährliche Browns-Quarterback-Pick sorgt regelmäßig für Hohn und Spott - 2002 aber lag der Fehler anderswo: Cleveland entschied sich an Nummer 16 für William Green (nur 29 Start-Einsätze) und ließ Ed Reed trotz Safety-Needs links liegen
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Bis heute gilt Randy Moss als eine der größten Draft-Regrets von Cowboys-Boss Jerry Jones. Dallas entschied sich 1998 stattdessen an Nummer 8 für Linebacker Greg Ellis, Moss bestrafte Dallas mit mehreren herausragenden Spielen gegen die Boys
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2010 sorgte Denver für einen Schocker: Tim Tebow in der ersten Runde (Nummer 25) zu holen war rückblickend ein schlimmer Fehler. Umso mehr, da Safety Devin McCourty zwei Picks später den Patriots in die Hände fiel...
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Die Lions wollten 2003 mit dem zweiten Pick einen neuen Nummer-1-Receiver - und lagen komplett daneben: Charles Rogers sollte nur 36 NFL-Pässe fangen, Houston freute sich dafür an Position 3 über den künftigen Hall-of-Famer Andre Johnson
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Der 1989er Draft verfolgt Packers-Fans noch: Tackle Tony Mandarich an 2 war ein Desaster und wurde vor drei (!) künftigen HoF-ern gezogen: Derrick Thomas, Deion Sanders und Barry Sanders, dem vielleicht besten RB aller Zeiten. Sanders + Favre war möglich
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Die Texans hatten als neu gegründete Franchise 2002 den ersten Pick und wollten unbedingt den Quarterback. Doch David Carr wurde das Opfer eines Sack-Feuerwerks - und Julius Peppers ging an Nummer 2 zu den Panthers
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Die Colts entschieden sich 1983 für John Elway - per se kein Fehler. Doch Elway drohte mit einer Baseball-Karriere und forcierte seinen Trade nach Denver. Probleme, die es mit Dan Marino (27/Dolphins) wohl nicht gegeben hätte. Der wurde dort zur Legende
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Die Jaguars scheinen aktuell auf einem guten Weg, für viel Geld wurde die Defense verstärkt. Eine Baustelle, die deutlich hätte kleiner sein können - doch Jacksonville entschied sich 2011 (10 Overall) für Blaine Gabbert - und gegen J.J. Watt (11/Texans)
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Das nächste Team, das Dan Marino lange hinterhergetrauert haben dürfte. Kansas City wählte 1983 mit dem siebten Pick Quarterback Todd Blackledge. Der brachte es bei den Chiefs auf nur 40 Spiele (26 TD, 32 INT)
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Die Rams hatten 1996 den sechsten Pick - und einen großen Linebacker-Need. Doch stattdessen wählte das Team RB-Flop Lawrence Phillips, Ray Lewis fiel so bis zu den Ravens. Im gleichen Draft wählten die Rams übrigens Eddie Kennison vor Marvin Harrison...
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Die Dolphins ließen sich 2007 an Nummer 9 von Ted Ginns Geschwindigkeit verführen und entschieden sich gegen Cornerback-Sensation Darrelle Revis. Der ging dann stattdessen an Position 14 ausgerechnet zu Division-Rivale New York
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Dimitrius Underwood kam 1999 bereits mit vielen Off-the-Field-Concerns in den Draft, trotzdem schlugen die Vikings an Nummer 29 zu. Patrick Kerney (30/Falcons) wäre der Preis gewesen, stattdessen wurde er in Atlanta zum Pro Bowler
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Man merkt: Dan Marino ist rückblickend eine Art personifiziertes Draft-Versäumnis - auch für die Patriots. Die entschieden sich 1983 an Nummer 15 für Tony Eason, der zwar eine solide Karriere hinlegte, mehr aber auch nie
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Die Jags kassieren viel Kritik dafür, dass sie einen Punter in der 3. Runde gezogen haben. Meet Russel Erxleben: Die Saints entschieden sich 1979 mit dem elften Pick für einen Kicker. HoF-Tight-End Kellen Winslow ging zwei Picks später zu den Chargers
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Es ist verständlich, warum die Giants 2000 mit dem elften Pick RB Ron Dayne wählten. Der hatte gerade die Heisman gewonnen und Rushing-Rekorde aufgestellt - die NFL-Karriere des acht Picks später gewählten Shaun Alexander war aber ungleich eindrucksvoller
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Für die Jets gehen wir ins Jahr 1980: Mit Nummer 2 Overall holte Gang Green den schnellen Johnny Jones. Der Schritt vom Track-Star zum WR fiel ihm aber schwer. Mit dem nächsten Pick bekam Cincinnati Anthony Munoz - einen der besten Tackle der Geschichte
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Oaklands Zukunft sieht dank Carr, Mack, Cooper und Co. gut aus. Die Vergangenheit hätte sicherlich auch besser ausgesehen, hätten die Raiders 2007 mit dem ersten Pick Calvin Johnson statt Mega-Bust JaMarcus Russell gezogen. Detroit sagte an Nummer 2 danke
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Nach einer sensationellen Combine schnellte Mike Mamula 1995 die Draft Boards hoch, an Nummer 7 konnten die Eagles nicht nein sagen. Fünf Picks später ging Warren Sapp nach Tampa Bay und verhalf den Bucs zum Super-Bowl-Sieg
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Ihr dachtet, wir wären durch mit Marino? Falsch gedacht! Pittsburgh hatte 1983 die Chance, endlich einen Bradshaw-Nachfolger zu finden. Stattdessen zogen die Steelers an 21 Gabe Rivera. Der DT hatte nach schwacher Rookie-Saison einen schweren Autounfall
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Bis heute ist es der All-Time-Bust, der Bust aller Busts: Ryan Leaf! Nachdem die Colts 1998 mit dem ersten Pick Peyton Manning geholt hatten, wollten auch die Chargers ihren Quarterback - und ließen Charles Woodson (4/Raiders) auf dem Board
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Stichwort Quarterback-Versäumnisse: Die 49ers entschieden sich 2000 für Giovanni Carmazzi statt Tom Brady. Carmazzi war damit einer von sechs Quarterbacks, die 2000 vor Brady ein neues Team fanden
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Die Seahawks hätten vielleicht schon früher ein defensives Powerhouse werden können - hätten sie sich 2009 für Clay Matthews (26/Packers) entschieden. Stattdessen kam mit Aaron Curry ein anderer OLB an Nummer 9 nach Seattle und hielt sich dort nur 3 Jahre
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Und auch die Bucs haben die Chance auf einen der besten Linebacker seiner Generation liegen lassen: Statt Luke Kuechly (9/Panthers) schnappte sich Tampa Bay 2012 Safety Mark Barron mit dem siebten Pick
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Mit großen Erwartungen wurde Cornerback Andre Woolfolk 2003 von den Titans mit dem 28. Pick gezogen, enttäuschte in Tennessee allerdings maßlos. Drei Picks später ging Nnamdi Asomugha an die Raiders
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Ach Washington - so nah und doch so fern. Die Redskins hatten 2005 den 9. und den 25. Pick - an Nummer 24 ging Aaron Rodgers an die Packers. Washington holte erst Carlos Rogers, dann Jason Campbell in der ersten Runde

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