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A – All-In: Die New Orleans Saints waren sich 1999 nicht sicher - sie waren besessen. Die Saints gaben alle (!) Draft-Picks im 99er Draft sowie Erst- und Drittrunden Picks 2000 an Washington, um hoch zu gehen und Running Back Ricky Williams zu bekommen
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B – Ballfänger: So wichtig die QBs auch sind, so selten wird ein Passfänger weit oben im Draft gewählt. Tatsächlich wurden bisher nur zwei Receiver (Irving Fryar und Keyshawn Johnson, M.) sowie ein Tight End (Billy Cannon) mit dem Top-Pick gezogen
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C – Clever: Aaron Rodgers galt 2005 nach starker College-Karriere als Top-Pick, und doch fiel und fiel er in der ersten Runde. An Nummer 24 schnappten die Packers, obwohl sie Brett Favre hatten, zu. Vom Lohn dieser Entscheidung zehren sie noch heute
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D – Draft: Mitte der 30er Jahre hatte Eagles-Mitbesitzer Bert Bell genug davon, dass die reichen Teams dominieren, und entwickelte die Idee vom Draft. Dabei wurden über Jahre oftmals noch Spieler gewählt, die das Team noch nie live hatte spielen sehen
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E – Erster Pick: Der Titans-Rams-Trade ist eine Seltenheit: Es ist erst das fünfte Mal, dass der Top-Pick getradet wurde: 2001, 1997, 1995, 1990. Zuletzt holten sich die Falcons 2001 College-Sensation Michael Vick
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F – From Last to First: Der Draft steht für Chancengleichheit, die kann allerdings Zeit brauchen. Bisher ist noch kein Team direkt vom First-Overall-Pick zum Super-Bowl-Champion durchmarschiert
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G – Greis: Brandon Weeden ist der älteste Erstrunden-Pick aller Zeiten. Die Browns wählten den Quarterback 2012 mit dem 22. Pick, der 28-Jährige hatte bereits fünf Jahre lang Profi-Baseball gespielt, ehe er seine College-Football-Karriere startete
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H – Hall of Fame: Der 1964er Draft hat bis heute die größte Hall-of-Fame-Klasse aller Zeiten hervorgebracht. Gleich zehn (!) künftige HoF-Mitglieder (unter anderem Roger Staubach und Bill Parcells) fanden hier ihr neues Team
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I – Indianapolis: Die Colts halten den Rekord für Nummer-1-Picks: Bereits sieben Mal durften die Colts als erstes wählen. Fünf Mal wurde es dann der Quarterback, unter anderem prominent besetzt mit Andrew Luck, Peyton Manning und John Elway
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J – J.J. Watt: Der beste Defense-Spieler seiner Generation musste 2011 nicht nur damit leben, dass er nach Jake Locker und Blaine Gabbert gedraftet wurde. Auch der Anhang war not amused. Auf der offiziellen Draft Party wurde Watt von den Fans ausgebuht
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K – Kicker: Ein Kicker zu draften? Warum nicht! Ein Kicker in der ersten Runde dagegen erfordert schon ein hohes Maß an Überzeugung. Das hatten die Raiders 2000 in Sebastian Janikowski - der erste Erstrunden-Kicker seit Russell Erxleben 1979
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L – Luxus: Die Jets stellten 2000 einen Rekord auf – mit 4 (!) Erstrunden-Picks! Tight End Anthony Becht, QB Chad Pennington, Defensive End John Abraham und Defensive End Shaun Ellis hielten sich alle mindestens elf Jahre in der NFL.
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M – Mega-Bust: Jeder Draft hat Flops, gelegentlich gibt es Mega-Busts. Sinnbild ist Ryan Leaf: Die Chargers wählten den QB 1998 an Nummer 2, wofür sie teuer hoch getradet waren. Leaf brachte es auf 4 Siege und 14 Pleiten als Starter für San Diego
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N – New York: Der Umzug nach Chicago 2015 markierte den ersten Draft außerhalb von New York City seit 1965. Inzwischen sollen unter anderem Los Angeles und Atlanta an weiteren Ausrichtungen Interesse zeigen
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O – Obsession: Die Redskins wollten 1946 UCLA-RB Cal Rossi unbedingt in der 1. Runde. Das Problem: Rossi war Junior und nicht Draft-berechtigt. Ein Jahr später versuchte Washington das gleiche - doch Rossi entschied sich gegen eine Football-Karriere.
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P – Punter are People, too! Ray Guy ist bis heute der einzige Punter, der ein der ersten Runde des Drafts gewählt wurde: 1973 gönnten sich die Raiders den Luxus. Immerhin: Guy schaffte es in 14 Spielzeiten für Oakland sieben Mal in den Pro Bowl.
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Q – Quarterbacks: Quarterbacks entscheiden in der NFL über Sieg und Niederlage, der Draft spiegelt das wieder. 33 Mal war der First-Overall-Pick bereits ein QB, darunter 13 Mal in den letzten 18 Jahren. Ein RB ging seit 1995 nicht mehr First Overall
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R – Rebellion: Weil sich Eli Manning weigerte, für San Diego zu spielen, wurde er nach dem Draft an die Giants getradet, die dafür Philip Rivers abgaben. Bereits 1987 wurde Kelly Stouffer von den Cardinals gedraftet, streikte und ging erneut in den Draft
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S – Siebzehn: 1975 bestand der Draft noch aus 17 Runden. Das wurde 1977 auf zwölf Runden reduziert, erst seit 1994 gibt es das heutige Format mit sieben Runden
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T – Tragik: Der Draft ist voll tragischer Geschichten, keine ist so konstant wie die QB-Suche der Browns. Die geht lange zurück: Anfang der 50er sollte Bobby Garrett Otto Graham ersetzen - doch er stotterte und konnte die Plays im Huddle nicht ansagen
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U – Unwichtig: Der letzte Pick im Draft wird traditionell als "Mr. Irrelevant" bezeichnet. Der erste Mr. Irrelevant im Super Bowl war Marty Moore 1997, der amtierende Mr. Irrelevant ist Arizonas Gerald Christian
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V – Verschlafen: Selten, aber es kommt vor: Gelegentlich schafft es ein Team nicht, innerhalb seines Zeitfensters den Pick einzureichen. Den Vikings passierte das 2003, den Ravens 2011. Beide Male wurde zu lange an Trades gebastelt
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W – Wilder Westen: Die Atlanta Falcons gingen 1972 in eine andere Richtung – und wählten DEN John Wayne! Wayne hatte in den 1920ern durchaus erfolgreich im College gespielt. Die NFL ließ den Pick in der 17. Runde leider nicht zu
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X – X-Faktor: Meist ein Quarterback, die Ausnahme war 1988: Das einzige Jahr, in dem kein QB in den ersten beiden Runden ging. Tom Tupa und Chris Chandler folgten in Runde 3. Tupa wurde zum Punter umfunktioniert, Chandler führte Atlanta in den Super Bowl
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Y – Youngster: Sieht man von Brandon Weeden ab, sind die meisten Spieler im Draft Youngster. Doch der Rekord gehört Amobi Okoye: Der Tackle wurde 2007 im Alter von 19 von den Texans gedrafted und ist damit der jüngste Erstrunden-Pick aller Zeiten.
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Z – Zeitmanagement: Fullback Norm Michael hatte es geschafft, 1944 wurde er in der 18. Runde von den Eagles gedraftet. Das erfuhr Michael aus der Zeitung – im Jahr 1999! Sein Sohn hatte ihm einen Brief geschrieben und ihn darüber informiert

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