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Ist schon ein paar Tage her: 1993 gewann Deutschland zum bislang 3. und letzten Mal die Davis-Cup-Trophäe. Michael Stich (M.) war der Superstar des Teams
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Gottfried von Cramm war in den 1930er Jahren auch im Davis Cup legendär (58 Siege in 68 Einzeln). Für einen Titel reichte es nicht, auch nicht im Verbund mit dem hervorragenden Henner Henkel (33-13)
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Wilhelm Bungert (52 Siege in 79 Einzeln) kam dem ersten Titel als Deutscher ganz nah, doch die USA waren 1970 im Finale zu stark für ihn und Christian Kuhnke (35-15)
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Doch dann kam er! Im Juli 1985 gewann der 17-jährige Boris Becker Wimbledon und spätestens ab August 1985 war Deutschland im Davis-Cup-Fieber
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Doch bevor Deutschland 1988 erstmals den Cup holte, galt es 1987 in Hartford gegen die USA den Abstieg zu verhindern. Unvergessen ist Beckers legendäres 4:6, 15:13, 8:10, 6:2, 6:2 in sechseinhalb Stunden gegen John McEnroe
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Hartford legte den Grundstein für die Siege 1988 und 1989. Jeweils zogen die Schweden im Finale den Kürzeren gegen die Mannschaft von Teamchef Niki Pilic (M.) um den überragenden Becker
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Insgesamt spielte Becker zwölf Jahre für die DTB-Auswahl im Davis Cup. Von 41 Einzeln gewann er unfassbare 38, wobei er erstaunlicher Weise nur den Underdogs Sergio Casal (Spanien, 2 x) und Paul Haarhuis (Niederlande) unterlag
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Der 1991 leider viel zu früh verstorbene Michael Westphal (12 Siege in 19 Einzeln) hatte 1985 großen Anteil am Einzug ins Endspiel. Im Halbfinale lieferte er gegen den Tschechen Tomas Smid in Frankfurt eine denkwürdige Leistung ab. #teppichgate
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Carl-Uwe Steeb (10-10) sorgte beim ersten deutschen Sieg 1988 für eine riesige Sensation. Er bezwang in Göteborg den auf Asche eigentlich unschlagbaren Mats Wilander in fünf Sätzen
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Wie Steeb wuchs auch Eric Jelen (l.) im Davis Cup immer wieder über sich hinaus. Feierte acht Siege in 12 Einzeln und gewann (meist) mit Becker 12 von 16 Doppeln
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Patrik Kühnen gehörte bei allen drei Davis-Cup-Triumphen zum deutschen Team, kam aber nur sporadisch zum Einsatz (1-1 in Einzeln, 6-0 im Doppel). Von 2003 bis 2012 amtierte er als Teamchef
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Als Boris Becker Anfang der 1990er eine Davis-Cup-Pause einlegte, übernahm Michael Stich (Einzel: 21-9/Doppel: 14-2). 1993, zwei Jahre nach seinem Wimbledonsieg, führte er das deutsche Team in überragender Manier zum Titel
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An der Seite Stichs debütierte ein gewisser Marc-Kevin Göllner (8 Siege in 14 Einzeln) und startete voll durch. Seine Markenzeichen: Mütze falsch rum, irre Vorhandpeitsche
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1995 sollte das Dream Team Stich/Becker wieder den Cup holen. Das Aus kam allerdings im Halbfinale in Moskau. Stich verlor das entscheidende Einzel gegen Andrei Chesnokov, nachdem er 9 (!) Matchbälle vergeben hatte mit 12:14 im fünften Satz
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Folgende Spielergenerationen liefen den Erfolgen der Beckers und Stichs hinterher - trotz allem Talent und trotz starker individueller Leistungen: Tommy Haas etwa gewann 19 seiner 26 Davis-Cup-Einzel
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Nicolas Kiefer gewann sechs Turniere und kraxelte in der Weltrangliste bis auf Platz 4, doch im Davis Cup ist seine Bilanz negativ: 10-11 in den Einzeln, 2-3 im Doppel
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Rainer Schüttler feierte seine größten Erfolge auch nicht mit der Mannschaft. Im Davis Cup brachte es der Aussie-Open-Finalist von 2003 auf 9 Siege in 15 Einzeln
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Keine Frage, Becker war der Allergrößte. Was er Ende der 1980er im Davis Cup mit seinen Gegnern veranstaltete, grenzte fast an Körperverletzung. Nachzufragen ist dies bei Leuten wie Agassi, Edberg oder Wilander
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Die Antwort auf Becker könnte Zverev heißen. Alexander (l.), genannt Sascha, ist das größte Talent im deutschen Herrentennis seit Jahren. Daumen drücken...
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