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Goran Ivanisevic ist Kult. Anlässlich seines 45. Geburtstages am 13. September blickt SPOX auf die Karriere des Kroaten zurück
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Schon im Alter von 16 Jahren begibt sich der Herr der Asse auf die ATP-Tour. Die ersten Erfolge stellen sich früh ein
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1992 ist Ivanisevic dennoch schwer enttäuscht. Er unterliegt in seinem ersten Wimbledon-Finale mit 7:6, 4:6, 4:6, 6:1 und 4:6 gegen Andre Agassi
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Lockere Sprüche gehören auch dazu. Nach einer Klatsche gegen Boris Becker in Paris sagt der Kroate: "Everybody was talking about Beckers crisis. I saw Becker, but where was the crisis?"
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Ebenfalls 1992 liefern sich Ivanisevic und Becker im Halbfinale der ATP World Tour Finals in Frankfurt eine legendäre Schlacht. Für viele Fans ist es eines der besten Matches aller Zeiten. Der Deutsche gewinnt mit 4:6, 6:4 und 7:6 (9:7)
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1994 steht der Mann aus Split erneut im Wimbledon-Finale. Pete Sampras ist beim 7:6, 7:6 und 6:0 aber einfach nicht zu packen
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Trotzdem steigt Ivanisevic in diesem Jahr zur Nummer 2 der Welt auf - seine beste Platzierung überhaupt
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Apropos Herr der Asse: 1996 knallt Goran seinen Gegnern unfassbare 1.477 Asse um die Ohren
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In manchem Match schleichen sich so natürlich auch Doppelfehler ein. Der Kroate kritisiert sich selbst mit den Worten: "Ich habe gespielt wie Kurnikova - 20 Doppelfehler pro Match."
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Verdammtes Wimbledon! Auch das dritte Finale geht 1998 verloren - mit 7:6, 6:7, 4:6, 6:3 und 2:6 gegen Pistol Pete. Gorans Reaktion: "I don't know what I have done. God hates me!"
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Im Jahr 2000 sorgt Ivanisevic für eine kuriose Situation. Beim Turnier in Brighton zertrümmert er im Achtelfinale gegen Hyung-Taik Lee alle seine Schläger und gibt auf
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Seine Reaktion: "Wenn ich meine Karriere beende, erinnern sich die Leute wenigstens an etwas. Sie werden sagen: 'Da ist der Typ, der nie Wimbledon gewonnen hat, aber all seine Schläger zerstört hat.'"
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Doch 2001 geschieht das Wunder auf dem Heiligen Rasen. Ivanisevic' Zeit scheint längst abgelaufen, als er als Nummer 125 der Weltrangliste mit einer Wildcard gestartet das Turnier gewinnt
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Im Finale siegt Goran gegen Patrick Rafter mit 6:3, 3:6, 6:3, 2:6 und 9:7. Mit einer Wildcard ein Grand-Slam-Turnier gewonnen - das ist bis heute einmalig
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In Split wird der Tennis-Star von 200.000 Fans empfangen, seither ist er ein kroatischer Volksheld. Seinen Sieg widmet er seinem Freund, dem 1993 verstorbenen kroatischen Basketballspieler Drazen Petrovic
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Nochmal ein Goran-Zitat gefällig? Bitte: "Ich hatte es stets mit fünf Gegnern während eines Matches zu tun. Schiedsrichter, Publikum, Balljungen, Platz - und mit mir selbst."
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Sein letztes offizielles ATP-Match bestreitet Ivanisevic passenderweise am 25. Juni 2004 in Wimbledon. Er unterliegt Lleyton Hewitt in der dritten Runde, wird aber dennoch wie ein Held gefeiert
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2005 gewinnt Ivanisevic mit Kroatien sogar noch den Davis Cup. Er bestreitet dabei allerdings kein Match, sondern ist nur Ersatzspieler
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Im gleichen Jahr bekommt er große finanzielle Probleme. Er hat fast sein ganzes Geld im Bausektor verballert
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Er erklärt seine Pleite mit der Korruption in Kroatien: "Ich habe niemanden bestochen, und im Baugeschäft in Kroatien kann man ohne Bestechungsgelder nicht einmal eine Hundehütte errichten."
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Jahrelang ist es ruhig um das Aufschlag-Monster. Dann kehrt er als Coach von Marin Cilic zurück. Der gewinnt unter seiner Führung die US Open. 2016 kommt es dennoch zur Trennung
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Heben wir das Glas für Goran! Happy Birthday, Herr der Asse
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