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20 Jahre - im schnelllebigen Fußballgeschäft eine Ewigkeit. Für Arsene Wenger jedoch nicht: Die Trainerlegende ist am 1. Oktober zwei Jahrzehnte beim FC Arsenal im Amt. SPOX blickt auf die Karriere zurück
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Am 1. Oktober 1996 trat Wenger seinen Dienst bei den Gunners an. Elf Tage später saß er in der Partie gegen die Blackburn Rovers erstmals in der Premier League auf der Bank
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Eine Stilikone war der Franzose von Anfang an. Doch auch der Erfolg stellte sich schnell ein: In der Saison 1995/1996 führte er Arsenal auf Rang drei
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Laptop-Trainer von vorgestern: Im Sommer 1997 posiert Wenger in einer Homestory und präsentiert seinen Rechner. Er präsentierte jedoch auch neue Spieler...
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...unter anderem lockte Wenger Emmanuel Petit und Marc Overmars ins Highbury
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Von Anfang galt der Elsässer als Visionär, als Fußball-Professor, der seinem Team einen genauen Plan mit auf den Weg gab
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Und siehe da: Am 3. Mai 1998 feierte der Franzose mit der englischen Meisterschaft seinen ersten Titel als Gunners-Manager
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Stolz präsentiert er gemeinsam mit seinem Kapitän Tony Adams den Pott. Es sollte die erste von bislang insgesamt 15 Trophäen sein
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Keeper David Seaman war sieben Jahre lang Wengers Weggefährte
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Seinen wichtigsten Transfercoup landete der Franzose am 3. August 1999: Thierry Henry erzielte unter seinem Landsmann die meisten Treffer für Arsenal (228) - 11 Prozent aller Tore in der Ära Wenger
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Stück für Stück baute sich der Straßburger im Laufe der Jahre ein echtes Dream Team zusammen (hier mit Sol Campbell). Der Erfolg gab ihm Recht
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Im Jahr 2002 gewannen die Gunners die zweite von drei Meisterschaften unter Wenger. Sowieso war seine "Anfangszeit" unglaublich erfolgreich: 11 seiner 15 Titel gewann er in den ersten zehn Jahren seiner Ägide
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Privat hatte Wenger seit Mitte der 90er Jahre Annie Brosterhous an seiner Seite (hier auf einer Gala 2002). Im Jahr 2010 heirateten sie schließlich, ehe die Ehe 2015 wieder geschieden wurde
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Unter anderem mit Patrick Vieira schafften die Gunners in der Saison 2003/2004 ein in der Premier-League-Ära nie zuvor da gewesenes Kunststück
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38 Ligaspiele, keine einzige Niederlage! In der Prä-PL-Ära war dieses Kunststück nur Preston North End gelungen (1988/89). Die Invincibles waren geboren
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Die Rekordsaison der Gunners trug auch eine deutsche Handschrift: Torhüter Jens Lehmann absolvierte 2004/2004 die meisten Spielminuten für Arsenal (die vollen 3420) und kassierte nur 26 Gegentore
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Auf seinem Erfolg ruhte sich Wenger nie aus. Stattdessen brütete er stets über seiner Spielidee. In 758 Premier-League-Spielen dachte er sich bislang einen Matchplan aus. Nur Sir Alex Ferguson hat mehr PL-Partien als Trainer auf dem Buckel (810)
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Im Oktober 2004 führte Wenger Arsenal auch infrastrukturell in eine erfolgreiche Zukunft: Das Emirates Stadium sollte das Highbury künftig als Heimstätte der Gunners ablösen
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Arsene durfte auch mal auf den Kran
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Im Zweifel war sich Wenger in seiner Amtszeit bisher auch nicht zu schade, im Training mal mit anzupacken
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Im Jahr 2006 stand Wenger kurz vor seinem größten Erfolg als Manager: Arsenal stand im Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona
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Eine bittere Enttäuschung! Bis zur 76. lagen die Gunners trotz Unterzahl in Führung. Ein Doppelschlag von Eto'o und Belletti rissen den Traum vom großen Triumph jedoch in 1000 Stücke
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Am Ende krönten Wenger, Henry, Toure und Co. die Entwicklung nicht mit dem Gewinn der Königsklasse. Eine titellose Zeit bis 2014 sollte folgen
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Nicht nur in seiner französischen Heimat ist Wenger seit geraumer Zeit ein gefragter TV-Experte
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Er steht seit Langem auch auf einer Ebene mit internationalen Trainer-Legenden wie Ottmar Hitzfeld - immerhin zweimal Champions-League-Sieger
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Persönlichkeiten des Sports lassen sich gerne mit dem Gentleman ablichten - wie hier die Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher und Jarno Trulli
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Bei den Fans ist AW ohnehin ein Gott. Seit 2009 ist er der am längsten amtierende Trainer in der Geschichte des stolzen Londoner Klubs. Entsprechend hoch ist sein Kultfaktor
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Selbst in Zeiten, in denen Wenger in der Kritik stand, stellte sich das Publikum hinter ihn. Richtig tief in der Krise waren die Gunners in seiner Amtszeit auch nie: Alle seine 20 PL-Saison schloss er zwischen Platz eins und vier ab
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Kein Wunder, dass auch Wenger-Masken im Umlauf sind
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Trainer, Publikumsliebling, Visionär: Wenger ist bemüht, Arsenal auf allen Ebenen in die Zukunft zu führen. Internationalisierung ist da natürlich ein wichtiges Stichwort. Ob an der chinesischen Mauer...
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...oder bei den Fans in Vietnam
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Die angesprochene Kritik blieb jedoch speziell in der titellosen Zeit zwischen 2004 und 2014 nicht aus
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Eines seiner größten Schreckgespenster der jüngeren Vergangenheit ist Pep Guardiola. In den Jahren 2010, 2011 (beide Male gegen Barca) und 2014 (Bayern) scheiterte Arsenal an Pep-Teams
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Seine bitterste Stunde als Gunners-Manager erlebte der Taktikfuchs im August 2011: Im Old Trafford bekam sein Team gegen Manchester United mit 8:2 auf die Mütze - die höchste Niederlage
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Im März 2014 saß Wenger zum 1000. Mal als Arsenal-Trainer auf der Bank. Viel schlechter hätte das Jubiläum allerdings nicht laufen können
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Gegen Chelsea verlor Arsenal mit 0:6
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Nur eines von vielen Duellen mit Intimfeind Jose Mourinho: Dass sich Wenger und der Portugiese nicht riechen können, ist bekannt. Zahlreiche Äußerungen von beiden Seiten befeuern die Rivalität regelmäßig neu
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Seit vielen Jahren arbeitet Wenger gerne mit deutschen Spielern zusammen. Mesut Özil (l.) verpflichtete er im September 2013 für die klubinterne Rekordsumme von 50 Millionen Euro. Am Ende der Saison stand endlich wieder ein Titel...
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Die Gunners holten zehn Jahre nach der Invincibles-Meisterschaft den FA Cup. Insgesamt gewann Arsenal unter Wenger sechs von elf Finals in Pokalwettbewerben - unter anderem holte er 2015 auch direkt noch einmal den FA Cup
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Seit genau 20 Jahren ist Wenger nun also im Amt. Damit ist er mit riesigem Abstand der dienstälteste Premier-League-Trainer. Eddie Howe (Bournemouth) und Sam Dyche (Burnley) sind seit drei Jahren und elf Monaten im Amt
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