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Nach einer starken Quali war Island erstmals überhaupt bei einer EM dabei. In die Endrunde starteten sie als krasser Außenseiter - doch dann nahm das Märchen seinen Lauf
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Na klar, für die Wikinger war in der Gruppenphase jedes Spiel ein Feiertag. Aber direkt in der ersten Partie gegen den vermeintlich stärksten Gegner Portugal zu spielen, war wie gemalt für den Neuling
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Wenn man es mit einem Cristiano Ronaldo zu tun bekommt, weiß man: Man ist auf der großen Bühne angekommen. Aber Island war nicht nur für den Trikottausch da...
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Nein, der Außenseiter überzeugte mit einer engagierten Defensivleistung und einer gehörigen Portion Leidenschaft. Dennoch gerieten sie in Rückstand. Kurz nach der Pause besorgte Birkir Bjarnason aber den Ausgleich...
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Am Ende durften die kultigen, größtenteils bärtigen Fans tatsächlich den ersten Punktgewinn in der isländischen EM-Geschichte feiern. Ein erstes dickes Ausrufezeichen
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Im zweiten Spiel gegen Ungarn lag lange Zeit sogar der ganz große Wurf in der Luft...
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Nach einem verwandelten Foulelfmeter von Gylfi Sigurdsson führte der Fußball-Zwerg bis in die Endphase mit 1:0
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Erst ein Eigentor in der Schlussphase verhinderte den ersten Sieg bei einer EURO
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Wenige Tage später war es dann soweit: In der Nachspielzeit traf Traustasson zum 2:1-Sieg gegen Österreich. Eine Nation, ach was, ein ganzer Kontinent stand Kopf: Island war im Achtelfinale! Nicht nur der ausrastende Kommentator machte Island zum Kult
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Auch wie begeistert die ganze Insel von ihrem Team war, riss die Europäer mit. In Island selbst war beinahe gar nichts mehr los. Die etwa 330.000 Einwohner schienen fast geschlossen nach Frankreich gedüst zu sein...
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...um dort ein riesiges Fanfest abzureißen. Die Art der positiv verschrobenen Isländer wusste zu gefallen, in ganz Europa sympathisierten Fußballfans mit dem Underdog
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Und auch der ein oder andere Hingucker war dabei
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Absoluten Kultstatus erreichte der einzigartige Wikinger-Schrei-Gesang der Fans, den sie nach den Spielen gemeinsam mit ihrem Team zelebrierten. Und jetzt alle: Huh!
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Im Achtelfinale sollte eigentlich Endstation sein. Immerhin hieß der Gegner England - und die hatten viele sogar als Turnierfavoriten auf dem Zettel. Tatsächlich kassierte man früh das 0:1...
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...doch die Außenseiter ließen den Kopf nicht hängen und drehten die Partie innerhalb weniger Augenblicke. Über 70 Minuten bissen sich die Three Lions die Zähne an der isländischen Defensive aus, dann war die Sensation perfekt
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Wikingerhelme und Island-Trikots hatten spätestens jetzt Hochkonjunktur! Der Ausrüster kam bei der Produktion der Jerseys gar nicht hinterher, alle wollten im isländischen Freudentaumel einsteigen
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Ungleiches Duo: Die Trainer der Überraschungsmannschaft könnten unterschiedlicher kaum sein - offenbar ein Erfolgsrezept! Während Co-Trainer Hallgrimsson (r.) das Euphorie-Pedal stets durchdrückte, gab Chef Lars Lagerbäck den Mahner
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Im Viertelfinale wurde die Hürde noch einmal höher - und diesmal konnte Island nicht mehr drüber springen. Gastgeber Frankreich schoss die Kulttruppe mit 5:2 durch die Wand und beendete den beeindruckenden Erfolgslauf
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Logischerweise war die Mannschaft hinterher enttäuscht. Doch das hielt die Spieler nicht davon ab, ein letztes Mal in die Kurve gehen und sich ausführlich von den Zuschauern feiern zu lassen
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...und die waren stolz auf ihre Truppe! Wer hätte gedacht, dass dieser französische Sommer eine ganze Insel ins Träumen bringt? Und irgendwie auch einen ganzen Kontinent

Finale
Halbfinale
Viertelfinale
Achtelfinale