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Luca Toni - Numero Uno! Der Kult-Italiener ließ Fan-Herzen höher schlagen, nicht nur in Deutschland... Jetzt hängt Toni seine Schuhe endgültig an den Nagel. Eine Ommage in Bildern
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Das waren noch Zeiten: Toni gelang der große Karriere-Durchbruch recht spät. Erst mit 23 kickte er in der Serie A: Damals mit Vicenza Calcio
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Schon damals wurde klar: Toni hat Star-Potenzial. Folglich trugen seine Vereine ihn auf Händen - oder er seine Mitspieler
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Nur ein Jahr später (2001) zog es Toni nach Brescia - Kostenpunkt: 15,5 Millionen Euro. Nach einem ersten erfolgreichen Jahr (14 Pflichtspieltore) folgte ein schwaches zweites (2) ...
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... und der Schritt zurück in die Serie B zu US Palermo. Den Charme eignete er sich aber nicht erst dort an
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Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellte: In zwei Saisons knipste der Stürmer unfassbare 51-mal und empfahl sich damit für die Squaddra Azzurra - die Geburt des Schrauber-Jubels!
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Das weckte natürlich Begehrlichkeiten: Die Fiorentina schaltete am schnellsten und schlug 2005 zu - für 10 Millionen Euro
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Direkt in seiner ersten Saison brachte es Toni auf die lange Zeit unerreichte Quote von 31 Treffern. Dadurch staubte er nicht nur die Torjägerkrone der Serie A ab, sondern setzte sich gleichzeitig als bester Torjäger Europas (Goldener Schuh) durch
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Klar, dass die Nationalmannschaft diesen Toni auch bei der WM brauchte. Mit zwei Treffern steuerte er auch seinen Teil zum Titelgewinn in Deutschland bei
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Mit der Squadra Azzurra zerstörte er so auch Michael Ballacks Sommermärchen
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Der vielleicht größte Triumph seiner Karriere
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Klar, damit kann man auch mal hausieren gehen
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Nach der WM hielt es Toni noch ein Jahr in Italien, dann kehrte er nach Deutschland zurück: Stolz präsentierte der FC Bayern sein neues Traum-Duo im Paket
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Er fühlte sich wohl beim FC Bayern - und behielt seine italienische Attitüde bei
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Toni wurde in Deutschland schnell Kult - der Klischee-Italiener fand in Comedian Matze Knop sein kongeniales Double. Der landete dank Toni einen Nummer-eins-Hit: Numero Uno
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Auch bei seinem ersten Auftritt in Lederhosen machte er eine gute Figur
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Don't drink and score! Nach diesem Motto lebte Bayerns Offensive nicht unbedingt
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In der Bundesliga brauchte Toni wieder keine lange Anlaufzeit: Am 17. Februar 2008 gelang ihm beim 3:0-Auswärtserfolg in Hannover ein Hattrick - der erste eines Bayern-Spielers seit dem 29. April 1989, als Hans Dorfner dreimal traf
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Am 19. April 2008 traf Toni im DFB-Pokalfinale mit den Bayern auf Dortmund. Sein Doppelpack zum 2:1 reichte, um sich seinen Traum vom ersten Titelgewinn mit einer Vereinsmannschaft zu erfüllen
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Und plötzlich zeigte es sich: Das Feierbiest in Luca Toni
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Den Pott ließen Toni und Freundin Marta Cecchetto den ganzen Abend nicht mehr los
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Ein ähnliches Bild bot sich etwa zwei Wochen später bei der Meisterfeier
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Toni staubte mit 24 Treffern in 31 Bundesliga-Spielen die Torjägerkanone ab. Insgesamt kam er auf 39 Tore in 46 Pflichtspielen. Kein Bundesliga-Stürmer hatte je zuvor so viele Tore in seinem ersten Jahr in der Liga erzielt
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Nach einem weiteren erfolgreichen Jahr an der Isar ging es für Toni unter Louis van Gaal bergab: In der Hinrunde 2009/10 kam er nur auf vier Bundesliga-Einsätze
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Toni heuerte am 1. Januar 2010 also wieder in Italien an: Bei der Roma
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Seinen Platz in der Nationalmannschaft konnte er durch den Wechsel aber nicht mehr retten: Auf eine Nominierung für die WM 2010 in Südafrika wartete der Weltmeister von 2006 vergeblich
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Anschließend zog es Toni noch ein bisschen durch die internationale Fußball-Landschaft - mal mehr, mal weniger erfolgreich. FC Genua und Juve hießen die nächsten Stationen
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2012 ließ sich Toni auf das Abenteuer Dubai ein: Er unterschrieb einen Vertrag bei Al-Nasr
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Nach einer einjährigen Rückkehr nach Florenz fand er 2013 noch einmal eine fußballerische Heimat: Hellas Verona
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In 99 Spielen erzielte er dort 50 Tore. Am 8. Mai 2016 sagte er mit dem 100. Einsatz aber Ciao! Luca Toni trat von der großen Fußballbühne ab - im Heimspiel gegen seine Ex-Mannschaft und Meister Juventus
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Und man schenkte ihm den ganz großen Abgang: Hellas bekam einen Elfmerter, Toni vollstreckte - und wie: Anstatt den Ball sicher im Eck zu platzieren, chippte er ihn rotzfrech, aber unglaublich sicher in die Mitte des Tors
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Fußballromantik pur... Sport kann so schön sein!
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In der 85. Minute war es soweit: Unter stehenden Ovationen wurde Toni ausgewechselt. Ciao, Luca! Wir werden dich vermissen!

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