Final Four, Final-Check

Europas Superstars unter sich

Sonntag, 15.05.2016 | 14:16 Uhr
Die Stars der Semifinals unter sich: Bogdan Bogdanovic (l.) begrüßt Nando de Colo
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Es ist das Traumfinale! Fenerbahce trifft im Endspiel des Turkish Airlines Final Fours in Berlin auf ZSKA Moskau. Die nominell stärksten Mannschaften haben sich durchgesetzt und duellieren sich erstmals in dieser Saison. Welcher europäische Superstar kann dem Spiel seinen Stempel aufdrücken? SPOX macht den Final-Check.

Fenerbahce - ZSKA Moskau (So., ab 20 Uhr im LIVETICKER)

Saisonbilanz: 0-0

Historische Bilanz: 7-20 (letztes Aufeinandertreffen: Spiel um Platz 3, Final Four 2015, 80:86)

Ausgangslage: Es ist das Traumfinale. Die nominell wohl besten beiden Mannschaften treffen aufeinander und auch wenn die historische Bilanz klar für die Russen spricht, dürfte die Paarung ein spannendes Spiel versprechen. Zuletzt trafen beide Teams im letztjährigen Final Four aufeinander. Dort behielt ZSKA im Spiel um Platz 3 die Oberhand.

Die Moskowiter setzten sich im rein russischen Halbfinale gegen Kuban Krasnodar souverän durch. Nando de Colo zeigte eine MVP-würdige Vorstellung und war der überragenden Akteur des Spiels. Fener hatte da ein wenig mehr Probleme mit Laboral Kutxa. Die Basken hatten die Partie fast schon in der Tasche, aber das türkische Spitzenteam rettete sich dank Kostas Sloukas in die Overtime. Dort übernahm dann Bogdan Bogdanovic und sorgte für Feners Sieg.

Key Matchup: Bobby Dixon vs. Nando de Colo. Es wird sicher darauf ankommen, wie die Türken diesem Mismatch entgehen. De Colo ist für einen Aufbauspieler mit 1,95 Meter recht groß gewachsen und bekommt es mit dem wuseligen Dixon aka Ali Muhammed zu tun, der allerdings nur 1,78 Meter klein ist und zwangsläufig Probleme mit dem MVP bekommen, vor allem wenn de Colo aufposten sollte.

Dixon gilt ohnehin nicht als starker Verteidiger, aber Fener braucht seine Courtvision und seine Geschwindigkeit in der Offensive um Lücken zu reißen. Es wird also darauf ankommen, Dixon defensiv zu verstecken, um von seinen Stärken auf der Gegenseite zu profitieren. Daher könnte Coach Obradovic auch Kostas Sloukas mehr Minuten gegen de Colo geben.

X-Faktor: Milos Teodosic. Sechs Mal stand der Serbe bei einem Final Four auf dem Court, die Trophä konnte er dabei noch nie in die Höhe strecken. Ein Makel, den Teodosic schleunigst ausbessern will und dementsprechend kann man davon ausgehen, dass der Guard äußerst motiviert zu Werke gehen wird, auch wenn sein Gesichtsausdruck das Gegenteil vermitteln wird.

An einem guten Tag kann Teodosic jede Defense zerpflücken und zusammen mit de Colo bildet er aufgrund ihrer Skills gepaart mit der Größe ein Mismatch-Albtraum für jeden gegnerischen Backcourt. Sollte der Serbe einen Gala-Abend erwischen, könnte das den Unterschied ausmachen.

Statistik: Aufgepasst! Hier gibt es noch ein bisschen Nerd-Wissen für alle Basketball-Freaks! Feners Coach-Legende Zeljko Obradovic traf bislang fünf Mal auf seinen Gegenüber Dimitris Itoudis. Die Bilanz spricht mit 4-1 allerdings klar für den griechischen Coach von ZSKA. Allerdings ist der Serbe mit acht Titeln Rekordhalter der Euroleague. Itoudis gewann als Assistant Coach mit Panathinaikos fünf Mal die Euroleague. Als Cheftrainer war er allerdings noch nicht erfolgreich.

Sein Team dagegen konnte dagegen schon sechs Mal den Pott gewonnen. Fenerbahce wäre dagegen das erste türkische Team überhaupt, dass die Euroleague gewinnen würde. Nachdem bereits Galatasaray den Eurocup holen konnte, würde das die perfekte türkische Saison abrunden.

ZSKA-Veteran Victor Khryapa spielt sein zehntes Final Four (Rekord!), bislang konnte er aber nur 2008 gewinnen. Auf Seiten der Türken können Kostas Sloukas und Pero Antic ihren dritten Titel holen. Antic ist sogar beim Final Four noch ungeschlagen (5 Spiele, 5 Siege). Auch Moskaus Kyle Hines könnte zum dritten Mal Europas wichtigsten Vereinstitel holen. Der Big Man holte seine ersten beiden Titel zusammen mit Sloukas und Antic für Olympiacos Piräus.

SPOX-Prognose: Genug der Zahlen! Bei zwei so erfahrenen, tiefen und vor allem starken Teams wird die Tagesform und die individuelle Klasse entscheiden. Da schätze ich Fener noch einen Ticken stärker und tiefer besetzt ein und denke daher, dass die Türken es mit der Unterstützung der Fans, die die Arena wieder in einen Hexenkessel verwandeln werden, machen werden. 84:83 für Fenerbahce!

Das Final Four im Überblick

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