TAE wehrt sich gegen Kalender-Reform

Von SPOX
Freitag, 08.05.2015 | 16:26 Uhr
Die Turkish Airlines Euroleague wehrt sich gegen die Kalender-Reform
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Am Mittwoch trafen sich die Klubs der Euroleague Commercial Assets (ECA) Shareholders. Während dieses Treffens beschlossen sie einstimmig, dass sie der FIBA, in Person von Generalsekretär Patrick Baumann, einen offiziellen Brief zukommen lassen, in dem sie den Absprachen zwischen der ECA und den einheimischen Ligen zustimmten.

Die Klubs bestätigten zudem nochmals, dass sie an dem aktuellen Management-Model, das im Besitz der Klubs ist und auch von ihnen bedient wird, festhalten wollen. Auch wollen sie mit diesem System in den nächsten Jahren weiterarbeiten, um das Wachstum der letzten Jahre beizubehalten.

Der Brief lautet wie folgt:

Sehr geehrter Patrick,

Die ECA und ihre Shareholder haben sich am 06. Mai 2015 in Istanbul getroffen und sich darauf verständigt, diesen Brief, als Zeichen der offiziellen Haltung unserer Organisation zu versenden. Diese Haltung wurde von den Mitgliedern der Euroleague, unseren Klubs und einheimischen Ligen bestätigt.

  • Klubs formen den Grund und Boden aller weltweiten Basketball-Aktivitäten. Aus diesem Grund müssen sie bei jeder Entscheidung, die einen Einfluss auf diese Aktivitäten hat, repräsentiert und involviert sein.
  • Professionelle Klub-Wettbewerbe müssen von den professionellen Ligen organisiert werden. Von daher muss die ECA, die Euroleague und den Eurocup, weiterhin verwalten.
  • Die Arbeit der ECA in den vergangenen 15 Jahren hat den Standard der europäischen Klub-Wettbewerben auf ein neues Level gehoben.
  • Nationalmannschaften sind ein wichtiger Teil des Basketballs und müssen von der ECA, ihren Klubs und den einheimischen Ligen wie in den letzten 15 Jahren unterstützt werden
  • Die ECA, ihre Klubs und die einheimischen Ligen lehnen es ab, dass Partien von Nationalteams angesetzt werden sollen, wenn parallel Klub-Wettbewerbe laufen.
  • Zwischen der FIBA und NBA wurden Lösungen bis 2017 gefunden. Die ECA erbittet ein erneutes Treffen mit der FIBA, um eine passende Lösung zu finden, wobei die Prinzipien, die von allen Basketball-Stakeholdern geteilt werden, eingehalten werden.
  • Die Klubs sorgen für den Großteil des Geschäfts im Basketball und die Klubs sorgen auch für das Wohl der Spieler. Die Verbände müssen die Klubaktivitäten respektieren und weiterhin für das Wohl der Spieler sorgen.
  • Jedem Spieler weltweit soll mindestens ein Monat Pause zugesichert werden. Es soll ein weltweites Versicherungs-Programm für das Training, die Spiele und Wettbewerbe der Nationalmannschaften eingeführt werden. Einnahmen der Nationalmannschafts-Wettbewerbe sollen mit den Klubs geteilt werden, um die Freigabe der Spieler auszugleichen.

Wir freuen uns darüber, dass die oben genannten Punkten schnell besprochen werden und sind für Sie jederzeit erreichbar, falls es Unklarheiten geben sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Jordi Bertomeu
CEO

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