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Suzuki Special

Der Grand Vitara: Offroad-Athlet unter den SUVs

Die dritte Generation des Grand Vitaras überzeugt auf Straße und Gelände. Dieselvariante und Topausstattung „Comfort+" ergänzen das Angebot.

© suzuki

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2005 feierte er seine Europapremiere: Inzwischen ist die dritte Generation des Suzuki Grand Vitara sowohl als dreitüriger 1.6-Liter-Benziner (78 kW/106 PS) und fünftüriger 2.0 Liter-Benziner (103 kW/140 PS) als auch mit einer Common-Rail-Dieselmotorisierung (95kW/129PS) erfolgreich auf Asphalt und im Gelände unterwegs.

Das 1.9-Liter-Aggregat des modernen SUV (Sport Utility Vehicle) mit den Eigenschaften eines echten Geländewagens ist sowohl für den drei- wie für den fünftürigen Grand Vitara erhältlich. Außerdem gibt es das fünftürige Modell seit September 2006 auch in der Top-Ausstattungslinie „Comfort+".

SUV mit voller Geländetauglichkeit

Vorgestellt hatte Suzuki seinen sportlichen Komfortwagen mit dem Einführungsclaim „200% Automobil = 100% Offroad + 100% Onroad". Diesem Motto wird der neue Grand Vitara voll gerecht. In Verbindung mit dem 2.0-Liter-Benzin- oder dem 1.9-Liter-Dieselmotor können im 4H-Lock-Modus die vordere und die hintere Kardanwelle durch eine Sperre starr verbunden werden - der Grand Vitara wird damit auch für extremes Gelände tauglich. Die Umschaltung von 4H auf 4H-Lock-Modus kann sogar während der Fahrt erfolgen. Im 4L-Lock-Modus kommt eine Geländereduzierung zur Sperre hinzu, was eine Erhöhung des Antriebs¬drehmoments zur Folge hat. Somit ist auch das Vorankommen in extremem Gelände sicher¬gestellt. Will man in diesen Modus gelangen, muss das Fahrzeug angehalten und gleichzeitig sowohl die Kupplung als auch die Bremse betätigt werden.

Stark und sparsam: Drei Motoren für jeden Bedarf

Der 1.6-Liter-Benziner entwickelt sein maximales Drehmoment von 145 Newtonmetern bei 4.100 U/min und treibt den dreitürigen Grand Vitara auf bis zu 160 km/h. Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert der SUV in 14,4 Sekunden. Der ausschließlich dem fünftürigen Modell vorbehaltene 2.0-Liter-Benziner setzt mit 183 Newtonmetern maximalem Drehmoment noch mehr auf Durchzugsstärke. Der Grand Vitara beschleunigt mit diesem Motor in 12,5 Sekunden auf Tempo 100 und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 175km/h.

Alle Grand Vitara verfügen über einen modernen permanenten Allradantrieb. Im 4H-Modus überträgt das System 47 Prozent des Drehmoments auf die Vorder- und 53 Prozent auf die Hinterachse.

Seit Januar 2006 bietet Suzuki die dritte Generation des Grand Vitara mit Dieselantrieb und serienmäßigem Rußpartikelfilter an. Mächtige Durchzugsstärke bei jeder Drehzahl und ein extrem sparsamer Verbrauch sind kennzeichnend für den Selbstzünder, der es auf eine Leistung von 95 kW/129 PS bringt. Praktisch ab der Leerlaufdrehzahl liegt schon ein kräftiges Drehmoment an und bereits bei 2.000 U/min wird das Maximum von 300Newtonmetern erreicht. Diese Auslegung des modernen Common-Rail-Aggregats sorgt gemeinsam mit dem variablen, den Ladedruck stufenlos regelnden Turbolader nicht nur für eine Menge Fahrspaß, sondern erweist sich auch im Gelände als vorteilhaft.

Mit einem Durchschnitt von 7,4 Litern Diesel (Fünftürer: 7,7 Liter) je 100 Kilometer setzt der Grand Vitara Diesel auch beim Verbrauch einen Maßstab in seiner Klasse. Die Sparsamkeit des Motors geht dabei keinesfalls zu Lasten der Dynamik. In nur 12,8 Sekunden erreicht der dreitürige Grand Vitara aus dem Stand die 100-km/h-Marke, der Fünftürer benötigt nur 0,4 Sekunden mehr. Beide Versionen schaffen mit dem Selbstzünder unter der Motorhaube eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

Großer Stauraum, kleiner Wendekreis

Im Vergleich zu seinem Vorgänger der zweiten Generation hat der neue Grand Vitara in allen Dimensionen deutlich zugelegt. Der Dreitürer wuchs in der Länge um zwölf Zentimeter auf knapp über vier Meter, in der Breite um drei Zentimeter und in der Spurweite um sieben Zentimeter. Der Radstand des Fahrzeugs verlängerte sich um satte 24 Zentimeter auf jetzt 2,44 Meter. Ähnlich großzügig fiel auch das Wachstum des Fünftürers aus: Er legte in der Länge um rund 35 Zentimeter zu und misst je nach Ausstattung bis zu 4,54 Meter. Gleichzeitig wurde er drei Zentimeter breiter.
Während der Radstand um 16 Zentimeter auf 2,64 Meter anwuchs, verbreiterte sich die Spurweite um sieben Zentimeter. Die Folge: Spürbar mehr Beinfreiheit für die Insassen, mehr Stauraum und einen besseren Geradeauslauf des Fahrzeugs.

Der fünftürige und fünfsitzige Grand Vitara verfügt über ein Gepäckraumvolumen von 398Litern (VDA), das durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1.386 Liter erweitert werden kann. Der viersitzige Dreitürer bietet Platz für mindestens 184 Liter und maximal 964 Liter Gepäck. Beim fünftürigen Fahrzeug sind die Rücksitze im Verhältnis 60:40 um- und wegklappbar, beim Dreitürer im Verhältnis 50:50.

Der kurze vordere Überhang von nur 755 Millimetern trägt zum kleinen Wendekreis von 10,2Metern beim Dreitürer (elf Meter beim Fünftürer) bei. Beim Fünftürer beträgt der Böschungswinkel vorne 29°, der Rampenwinkel 19° und der Böschungswinkel hinten 27°,beim Dreitürer sind es 29°, 20° und 36°.


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