Formel 1: #HiFive - Mercedes-AMG Petronas Motorsport gewinnt zum fünften Mal in Folge die Konstrukteurs-WM

Von SPOX
Lewis Hamilton und sein Mercedes-Team sind zum fünften Mal in Serie Weltmeister geworden.
© getty

Mit dem jüngsten Resultat aus dem Autódromo José Carlos Pace in São Paulo hat sich Mercedes-AMG Petronas Motorsport zum fünften Mal in Folge die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft in der FIA Formel 1 gesichert. Ola Källenius gehörte zu den ersten Gratulanten: "Mercedes-AMG Petronas Motorsport war in den vergangenen fünf Jahren der Maßstab in der Formel 1. Das Team verkörpert unseren Anspruch auf Höchstleistung. Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft - das war großartige Arbeit!"

Als Mercedes-AMG Petronas Motorsport vorgestern die Konstrukteurswertung in der Formel 1 gewonnen hat, war das nicht nur ein großer Erfolg für das Team. Es war auch ein Sieg für die Automobiltechnik von Mercedes-Benz.

"Als wir im Jahr 2010 wieder mit einem Mercedes-Werksteam in die Formel 1 eingestiegen sind, war das Teil eines langfristigen Plans", sagte Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. "Eines unserer Ziele war, das Leistungsvermögen von Mercedes-Technik auf der Rennstrecke unter Beweis zu stellen. Dieses Ziel hat das Team auf spektakuläre Weise erreicht. Sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel fünfmal in Folge zu gewinnen, ist ein hervorragendes Beispiel für unseren Anspruch auf Höchstleistung."

Das Engagement in der Formel 1 steht dabei nicht für sich allein - im Gegenteil: Die Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren aus dem Formel 1-Team an den englischen Standorten Brackley und Brixworth und dem Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) von Mercedes-Benz in Stuttgart und Sindelfingen ist enger als je zuvor und wird ständig ausgeweitet.

Der Grundstein der F&E-Zusammenarbeit war ein Projekt zur Fahrwerksabstimmung zwischen der Fahrdynamik-Gruppe aus der Formel 1 und der Fahrzeugentwicklung in Sindelfingen. Auch wenn die Anforderungen an das Fahrwerk für ein Straßenauto und einen Rennwagen äußerst unterschiedlich sind, haben beide Seiten von dem Projekt profitiert. Die Zusammenarbeit wurde seitdem ständig ausgebaut und umfasst mittlerweile viele Bereiche, in denen die gemeinsam entwickelten Kompetenzen und das geteilte Wissen für beide Seiten Vorteile bringt. Deshalb gibt es heutzutrage eine stetig wachsende Zahl gemeinsamer Projekte zwischen den Formel 1-Ingenieuren in Großbritannien und den Mercedes-Entwicklern in Deutschland.

"Die Formel 1 ist ein hervorragendes Forschungslabor - und hat heute mehr Relevanz für die Technologien auf der Straße als je zuvor", sagte Ola Källenius. "Wir nutzen unsere Erkenntnisse von der Rennstrecke, um auch unsere Straßenautos ständig noch weiter zu verbessern. Beispielsweise erreichen Formel 1-Motoren heute eine thermische Effizienz von rund 50 Prozent - weitaus mehr als ein normales Auto üblicherweise erreicht, wo die thermische Effizienz typischerweise eher bei rund 30 bis 35 Prozent liegt. Wir wenden die Erkenntnisse aus der Formel 1 daher an, um die Motoren und Autos von Mercedes auch auf der Straße noch besser zu machen. Die Formel 1 arbeitet ständig an Zukunftstechnologien und ist in vielen Bereichen ein wichtiger Entwicklungspartner - nicht nur für Mercedes-Benz, sondern auch für die Technologiepartner des Teams."

Ola Källenius kennt sich in der Welt der Formel 1 gut aus, er war von 2005 bis 2009 Managing Director der Motorenschmiede des Teams in Brixworth. Später leitete er die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG. Im Anschluss an die nächstjährige Hauptversammlung der Daimler AG wird Ola Källenius zum Vorsitzenden des Vorstands des Unternehmens und Leiter Mercedes-Benz Cars bestellt werden.

"Das Team kann stolz sein auf die Leistung der vergangene Jahre. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie anspruchsvoll die Welt der Formel 1 ist. Den Konstrukteurstitel fünfmal hintereinander zu gewinnen ist ein beeindruckender Erfolg."

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