Donnerstag, 30.01.2014

Azubis führen Ausbildungsberufe vor

Olympiasieger bei Mercedes-Benz

Das Ausbildungszentrum des Mercedes-Benz Werks Bremen bekam Besuch der etwas anderen Art. Andreas Kuffner, Olympiasieger im Ruder Achter, Jan Philipp Rabente, Olympiasieger im Hockey, Miriam Welte, Olympiasiegerin im Bahnrad Team Sprint, sowie Kanute und Olympia-Bronzemedaillengewinner Max Hoff tauschten Sportgerät gegen Werkzeug und ließen sich von den Auszubildenden ihre Aufgaben zeigen.

Auch Jan Philipp Rabente ließ sich einen Besuch des Mercedes-Benz-Werkes nicht entgehen
© GES Sportfoto
Auch Jan Philipp Rabente ließ sich einen Besuch des Mercedes-Benz-Werkes nicht entgehen

Der Besuch soll die Notwendigkeit der "Eliteförderung ermöglicht durch Mercedes-Benz" der Stiftung Deutsche Sporthilfe aufzeigen und auf die von der Daimler AG unterstützte Initiative zur intensiveren Förderung der Dualen Karriere: "Sprungbrett Zukunft - Sport & Karriere" aufmerksam machen.

Ohne Förderprogramme ist es für viele Sportler finanziell schlicht nicht möglich Leistungssport zu betreiben. Das von der Sporthilfe im letzten Jahr überarbeitete Förderprogramm wird von Mercedes-Benz von Beginn an unterstützt. In der Eliteförderung werden die erfolgreichsten Sportler mit den größten Medaillenchancen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gefördert.

"Die Eliteförderung kommt an und wirkt: Insgesamt holten die Sportler aus diesem Förderprogramm der Sporthilfe im vergangenen Jahr 360 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. 92 Elite-Athleten sind Welt- oder Europameister geworden, darunter sowohl die Hockey-Nationalmannschaften der Damen als auch das Team der Herren", sagt Jörg Adami, Vorstandsmitglied und Direktor Förderung der Deutschen Sporthilfe.

Wichtiger Baustein zur Athletenförderung

Die Initiative zur intensiveren Förderung der Dualen Karriere: "Sprungbrett Zukunft - Sport & Karriere" ist ein weiterer wichtiger Baustein der Athletenförderung. Viele Sportler verfolgen neben ihrem Leistungssport eine duale Karriere, um für die Zeit danach gerüstet zu sein.

Mit der Initiative ruft die Sporthilfe mit der deutschen Wirtschaft und dem organisierten Sport dazu auf, die Sporthilfe bei ihren Bemühungen zu unterstützen, deutschen Spitzenathleten die Chance zu bieten, ihre sportliche Karriere zu verfolgen, ohne Nachteile bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung zu befürchten.

Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG: "Wir unterstützen die Initiative "Sprungbrett Zukunft - Sport & Karriere" und übernehmen damit zugleich gesellschaftliche Verantwortung. Sport verbindet. Er fasziniert und begeistert Menschen überall auf der Welt.

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Spitzenleistung allerorts

Die Athleten bringen, genau wie unsere Mitarbeiter, täglich Spitzenleistung, um weltweit erfolgreich zu sein. Unsere Unternehmenswerte wie Begeisterung und Disziplin sind im Unternehmen wie im Sport ausschlaggebend für den Erfolg."

Der Besuch des Ausbildungszentrums des Mercedes-Benz Werks Bremen brachte für die vier Sportler Abwechslung in den Alltag. So konnten sie beispielsweise Einblicke in die Endabnahme eines Fahrzeugs gewinnen und gemeinsam mit den Auszubildenden einen Roboter selbst programmieren.

Alle vier Sportler versuchen Spitzensport und Studium unter einen Hut zu bekommen. In Gesprächen mit den Sportlern zeigten sich die Auszubildenden erstaunt wie zeitintensiv Leistungssport ist und wie schwer dieser mit einem Studium zu vereinbaren ist. Viele sind selbst neben ihrer dualen Ausbildung mit Berufsschule und Ausbildungszentrum in ihrer Freizeit sportlich aktiv.

Highlight Praktikumsplatz

"Keine Frage: Es ist sowohl privat als auch im Studium schwer, alles mit dem Leistungssport unter einen Hut zu bekommen. Ich habe mich noch vor den Olympischen Spielen bewerben müssen, um im Oktober 2012 das Pflichtpraktikum zu absolvieren. Dies habe ich bewusst ohne Hilfe der Deutschen Sporthilfe gemacht, um zu sehen, ob ich auch so den "beruflichen Einstieg" schaffen kann.

Das Ergattern eines heiß begehrten Praktikumsplatzes bei Daimler war ein weiteres Highlight, neben dem Olympiasieg im Achter", sagt Andreas Kuffner, Ruder-Olympiasieger und angehender Wirtschaftsingenieur.

Sporthilfe gemacht, um zu sehen, ob ich auch so den "beruflichen Einstieg" schaffen kann. Das Ergattern eines heiß begehrten Praktikumsplatzes bei Daimler war ein weiteres Highlight, neben dem Olympiasieg im Achter", sagt Andreas Kuffner, Ruder-Olympiasieger und angehender Wirtschaftsingenieur.

Jahrelanges Engagement

Im Anschluss zeigten die Azubis den Sportlern das Werk, in dem aktuell acht Modelle produziert werden, unter anderem C-Klasse Limousine, C-Klasse TModell und das C-Klasse Coupé. Krönender Abschluss war die Fahrt im Offroad- Parcours "The Rock" mit GLK-Modellen. Der gesamte Parcours besteht aus einer 963 Meter langen Offroad-Strecke, unter anderem mit einer Steigung von 70- und einem Gefälle von 80 Prozent.

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich Mercedes-Benz mit einem exklusiven Fahrdienst beim "Ball des Sports", der "Goldenen Sportpyramide", dem "Juniorsportler des Jahres" und bei dem mehrmals im Jahr stattfindenden "Elite- Forum" und ist seit 2008 Nationaler Förderer der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Im Jahr 2010 wurde das bestehende Engagement als Logistikpartner der Roadshow zur Spenden-Kampagne "Dein Name für Deutschland" ausgeweitet und seit 2013 unterstützt die Marke die "Eliteförderung ermöglicht durch Mercedes-Benz" der Stiftung.


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