Fumic besuchte Move&Do

SID
Mittwoch, 21.10.2015 | 14:33 Uhr
Fumic ist ein erfolgreicher Mountainbiker
© GES/Laureus

Manuel Fumic, Laureus Botschafter und erfolgreicher Cross-Country-Mountainbiker, besuchte heute das Laureus Sport for Good Projekt move&do in der Tulla-Realschule in Mannheim.

Das erlebnispädagogische Programm move&do ist eins von zwölf Projekten der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und deren Sozialkompetenz zu fördern.

Module der sportpraktischen Arbeit sind unter anderem Klettern, Kooperative Spiele, Hoch- und Niedrigseilgärten oder Bogenschießen. Die Angebote richten sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 21 Jahren. Angefragt werden kann move&do von Schulen, Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Sportvereinen. Die Anzahl der Termine mit einer Gruppe variieren abhängig von den Bedürfnissen in den Klassen. Im Sinne einer nachhaltig wirkenden Arbeit werden in der Regel sieben Termine mit verschiedenen Modulen angesetzt.

"Eine echte Herausforderung"

Laureus Botschafter und Projekt-Schirmherr Manuel Fumic besuchte heute die 5. Klasse der Tulla-Realschule in Mannheim und absolvierte gemeinsam mit den rund 30 Schülern und Schülerinnen in der Turnhalle Problemlösungsaufgaben. "Ich finde es großartig, dass move&do den Sport nutzt, um den Jugendlichen Werte wie Teamgeist, Selbstbewusstsein und Respekt beizubringen. Der Sport hat so viele Parallelen zum ‚echten' Leben. Man muss sich Ziele setzen, Rückschläge entgegennehmen und wieder aufstehen. Bei move&do lernen die Jugendliche, dass sie manches nur als Team erreichen können, sie müssen Rücksicht nehmen, jeden Einzelnen involvieren und gemeinsam an einem Strang ziehen. Für viele von ihnen waren die Aufgaben heute eine echte Herausforderung."

move&do wurde mit Beginn des neuen Schuljahres in Mannheim und in der Region gestartet. Im Rahmen des Programms, das beim Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt angesiedelt ist, werden an den Schulen erlebnispädagogische Maßnahmen initiiert, die Teambildung sowie das Selbstwert-gefühl und Selbstvertrauen der Schüler fördern.

Verbindung von Sport und sozialer Förderung

Die Ausweitung von move&do und weiteren Laureus Projekten in die Metropolregion Rhein-Neckar ist vor allem dank der großzügigen Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro möglich. Im Rahmen der Förderung gab Laureus Botschafter Jens Lehmann Januar 2014 den Startschuss für das Laureus Projekt Kicking Girls in Ludwigshafen, im Dezember 2014 starteten die Laureus Botschafter Fredi Bobic und Birgit Prinz das Laureus Projekt KICKFORMORE in Speyer.

Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte in den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung zu ermöglichen. Der Schwerpunkt der Förderaktivitäten liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar, mit der sich der Stifter besonders verbunden fühlt. "Die Verbindung von Sport- und sozialer Förderung liegt auch Dietmar Hopp und seiner Stiftung am Herzen. Darum passt das Engagement von Laureus und move&do zu uns. Wir freuen uns, dass move&do bestehende Angebote in der Region komplettiert", so Katrin Tönshoff, Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung.

Bestehende Projekte sollen ausgeweitet werden

Die Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria nutzt die Kraft des Sports als Mittel für sozialen Wandel und konzentriert sich in ihrer Förderungsstrategie auf die Schwerpunkte Inklusion, Integration und Bewegungsmangel.

Die derzeit zwölf Laureus Sport for Good Projekte werden von der Laureus Sport for Good Foundation Germany, Austria in jeweils dreijährigen Förderzyklen finanziell, mit Knowhow und einem globalen Netzwerk unterstützt. Ziel ist es, die bestehenden Projekte auszuweiten, um künftig noch mehr sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu erreichen, sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten und einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben.

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