Montag, 15.09.2008

Germanwings und SPOX suchen...

Den Überflieger des 4. Spieltags

Germanwings und SPOX suchen den Überflieger des Spieltags - und Du wählst ihn! Nach jedem Bundesliga-Spieltag gibt es dabei zwei Germanwings-Fluggutscheine im Wert von je 150 Euro zu gewinnen!

Alexander, Frei
© Getty

Die Überflieger des dritten Spieltags (hier geht's zum Bericht) wurde Mannschafts-Arzt Marcus Schweizer vom Karlsruher SC, der dem Kölner Ümit Özat nach dessen Kollaps Erste Hilfe geleistet hatte. Die Fluggutscheine gewonnen hat mySPOX-User "lemieux". Herzlichen Glückwunsch!

Germanwings

Den Überflieger des Spieltags sowie den Gewinner der Fluggutscheine geben Germanwings und SPOX.com zu jedem neuen Bundesliga-Spieltag hier auf der "Überflieger"-Seite bekannt.

Viel Spaß und Erfolg wünschen Euch Germanwings und SPOX.

Hier die Vorschläge des 4. Spieltags:

A) Alexander Frei: 14 Wochen ist es her, dass Alex Frei komplett am Boden war. Ganze 40 Minuten dauerte die mit so großer Vorfreude erwartete Heim-EM für den besten Fußballer der Schweiz, dann war alles aus. Innenbandeinriss im Knie im Eröffnungsspiel gegen Tschechien. Mit der Aufarbeitung des Traumas hat sich der 29-Jährige wenig aufgehalten, dafür gleich seine erste Chance beim Schopf gepackt. Im Derby gegen Schalke zur Pause eingewechselt, erzielte Frei erst mit einem traumhaften Linksschuss aus 20 Metern in den Winkel das 2:3, und dann behielt er in der hektischen Schlussphase die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 3:3-Endstand. Nachher sprach er im Überschwang der Emotionen vom "vielleicht besten Derby aller Zeiten" und über seine Glücksgefühle. Sein Trainer Jürgen Klopp lobte ihn als Motor der beeindruckenden Aufholjagd.

B) Aufholjagden: Comebacks scheinen in dieser Saison große Mode zu sein. Am vierten Spieltag aber gab es zwei ganz besonders Aufsehen erregende Exemplare dieser Gattung zu bestaunen. Dortmund war gegen Schalke schon mausetot beim Stand von 0:3. Dann ließ Königsblau aber die Zügel schleifen, Disziplinlosigkeit kam hinzu, und der BVB schaffte die Wende durch Subotic und Frei. Auch die Spezialisten in Sachen Aufholjagd haben wieder zugeschlagen: Der HSV geriet gegen starke Leverkusener 0:2 in Rückstand und feierte dank großer Moral noch einen 3:2-Erfolg und den Sprung an die Tabellenspitze. Zum dritten Mal in dieser Saison machte die Mannschaft von Martin Jol ein 0:2 wett. Gegen die Bayern gab es am ersten Spieltag noch ein 2:2, Bielefeld wurde 4:2 besiegt.

Jan Schlaudraff erzielte gegen Gladbach seine Bundesliga-Treffer neun und zehn (50 Spiele)
Jan Schlaudraff erzielte gegen Gladbach seine Bundesliga-Treffer neun und zehn (50 Spiele)
© Getty

C) Jan Schlaudraff: Ähnlich wie Alex Frei hat auch Jan Schlaudraff lange auf ein Erfolgserlebnis warten müssen. Viel länger sogar. Die Saison beim FC Bayern München war ein verlorenes Jahr für den früheren Nationalspieler. Auch nach seinem Wechsel vom Rekordmeister zu Hannover 96 lief es zunächst noch nicht rund. Hannover verlor zwei der ersten drei Spiele in dieser Saison und punktete lediglich bei einem müden 0:0 gegen Energie Cottbus. Doch jetzt ist der Knoten ja geplatzt. 96 fegte Gladbach am Sonntag mit 5:1 vom Platz, und Schlaudraff zauberte wie zu Aachener Zeiten, als er sich unter seinem alten und neuen Trainer, Dieter Hecking, einen Namen machte. Gegen Gladbach traf er mit einem tollen Lupfer zum 2:0 und später im Anschluss an ein zauberhaftes Solo zum 4:1. Am Mikro gab sich der 25-Jährige dann ganz unspektakulär und bescheiden: "Natürlich ist es schön, wenn man Tore schießt. Aber das Entscheidende ist, dass wir als Mannschaft stark waren."

D) Jens Lehmann: Erst hielt er mit Glück und Können im Derby gegen Hoffenheim seinen Kasten sauber, dann bekam er noch ein Loblied vom Trainer. Der Bundesliga-Spieltag war eine runde Sache für den Deutschland-Heimkehrer. Aber Jens Lehmann wäre nicht Jens Lehmann, wenn er nicht eine exklusive Meinung zum 0:0 des VfB Stuttgart beim Aufsteiger gehabt hätte: "Unentschieden zählen eigentlich nicht. Man wird Meister oder man steigt ab, weil man Spiele gewinnt oder verliert." Ungeklärt ist nach wie vor, wie lange der 38-jährige Ex-Nationaltorhüter noch spielen wird. Geht es nach Armin Veh, dann aber auf jeden Fall länger als bis zu seinem Vertragsende im kommenden Sommer: "Er ist ein erstklassiger Torwart und kann mit seiner Ausstrahlung und seiner Erfahrung eine Mannschaft führen. Jens ist ein absoluter Gewinn für uns und seine Physis reicht aus, um noch eine Saison dranzuhängen", so Stuttgarts Cheftrainer.

SPOX

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