Montag, 01.12.2008

Germanwings und SPOX suchen...

... den Überflieger des 15. Spieltags

Germanwings und SPOX suchen den Überflieger des Spieltags - und Du wählst ihn! Nach jedem Bundesliga-Spieltag gibt es dabei zwei Germanwings-Fluggutscheine im Wert von je 150 Euro zu gewinnen!

Hoffenheims Torjäger Vedad Ibisevic ist einer der Nominierten für den Überflieger des 15. Spieltages
© Getty
Hoffenheims Torjäger Vedad Ibisevic ist einer der Nominierten für den Überflieger des 15. Spieltages

Am 14. Spieltag (hier geht's zum Bericht) gab es gleich zwei Überflieger: Die Bremer, die nach dem Nordderby und dem Batteriewurf gegen Frank Baumann auf einen Protest gegen die Spielwertung verzichteten (Antwort A) und Halil Altintop (Antwort D) teilten sich den Sieg, mySPOX-User Tobes schnappte sich die Fluggutscheine. Herzlichen Glückwunsch!

Den Überflieger des Spieltags sowie den Gewinner der Fluggutscheine geben Germanwings und SPOX.com zu jedem neuen Bundesliga-Spieltag hier auf der "Überflieger"-Seite bekannt.

Germanwings

Viel Spaß und Erfolg wünschen Euch Germanwings und SPOX.

Hier die Vorschläge zum 15. Spieltag:

A) Stuttgarter Fans: Als Armin Veh im Februar 2006 die Nachfolge des glücklosen Giovanni Trapattoni antrat, sprach man beim VfB von einer "Übergangslösung".

Veh sollte die Mannschaft nur so lange verwalten, bis der Verein einen neuen Trainer gefunden hätte. Doch Veh dachte nicht daran, sich mit dem Amt des Verwalters zufriedenzugeben, baute ein funktionierendes Team auf und wurde ein Jahr später Deutscher Meister.

Die Stuttgarter Fans haben Vehs Erfolge nicht vergessen. Am Sonntag beim Spiel gegen Schalke zeigten die VfB-Anhänger mit zahlreichen Transparenten ("Danke Armin!"), dass sie ihrem Meistertrainer auch nach seiner Entlassung weiter alles Gute wünschen. Und das, obwohl mit Markus Babbel schon die nächste "Übergangslösung" in den Startlöchern steht.

B) "Bomber" Claudio Pizarro: Nach dem blamablen Aus in der Champions League, gelang Bremen gegen Eintracht Frankfurt wenigstens ein bisschen Wiedergutmachung. Mittendrin: Bremens "Bomber" Claudio Pizarro.

Claudio Pizarro ist nach seinem England-Abenteuer endgültig wieder in der Bundesliga angekommen
Claudio Pizarro ist nach seinem England-Abenteuer endgültig wieder in der Bundesliga angekommen
© Getty

Der Peruaner foppte die überforderten Frankfurter Innenverteidiger Habib Bellaid und Marco Russ ein ums andere Mal und erzielte seine Saisontore acht bis zehn.

Mit seinem ersten Bundesliga-Triplepack seit dem 19. September 1999 (damals gab es einen 7:2-Sieg der Bremer gegen den VfL Wolfsburg) bewies Pizarro einmal mehr seine Qualitäten. Verständlich, dass Werder den Stürmer gerne halten würde.

Pizarro fühlt sich an der Weser wohl, will aber nur bleiben, wenn Werder die erneute Qualifikation für die Champions League gelingt. Die Tore dazu macht er also am besten gleich selber.

C) Lebensretter Ricardo Costa: Wolfsburgs Top-Stürmer Grafite musste am Sonntag gegen den BVB zuschauen. Doch der Brasilianer konnte froh sein, dass er überhaupt wieder halbwegs auf dem Damm war.

Nachdem Grafite im Training der Wölfe auf glitschigem Boden ausgerutscht war, prallte er mit dem Kopf an das Knie von Sascha Riether und verlor daraufhin das Bewusstsein. Noch schlimmer: Der Brasilianer verschluckte seine Zunge und drohte zu ersticken!

Nur der geistesgegenwärtige Einsatz von Mannschaftskollege Ricardo Costa, der dem Brasilianer blitzschnell die Zunge aus dem Hals zog, verhinderte Schlimmeres. Costa wurde ungewollt zum Lebensretter.

Weil keine Trage zum Abstransport des Brasilianers da war, holten Co-Trainer Seppo Eichkorn, Andre Lenz und Daniel Adlung einen Tisch aus der Kabine und trugen den Stürmer zum Ausgang des Trainingsgeländes. Immerhin: Der Krankenwagen war dann schnell zur Stelle.

D) Ibisevic auf Müllers Spuren: Der Hoffenheimer Torjäger trifft und trifft und trifft. Am Samstag machte er gegen Bielefeld sein 17 Saisontor (im 15. Spiel!) und hat damit eine ähnliche Quote wie einst Gerd Müller.

Ein Blick in die Bundesliga-Annalen zeigt, dass es sogar schon Jahre gab, in denen Ibisevic mit seinen 17 Treffern auch nach 34 Spieltagen Torschützenkönig geworden wäre. So teilten sich in der Saison 1988/1989 Thomas Aloffs und Roland Wohlfahrt die Torjägerkanone mit je 17 Toren. Und auch Fredi Bobic reichten 1996 17 Treffer.

Gerd Müller selbst zeigte sich begeistert: "Vor der Saison habe ich ihn gar nicht gekannt. Wenn er so weiter macht, dann schafft er auch die 40-Tore-Marke - und dann werde ich ihm gratulieren."

Am Freitag im Spitzenspiel der Hoffenheimer gegen den Rekordmeister kann Ibisevic nachlegen. Und der Hoffenheimer Torjäger brennt schon vor Ehrgeiz: "Wir werden weiter Gas geben und Tore schießen!" Wetten, dass er wieder trifft?

Der 15. Spieltag der Bundesliga im Überblick


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