Ski Alpin

Slalom (Damen), Lenzerheide, Saison 2017/2018

Ski Alpin Liveticker

Lenzerheide, Schweiz28. Januar 2018, 12:15 Uhr
Slalom der Damen
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Petra Vlhova
1:50.53
2.
Frida Hansdotter
1:50.63
+ 0.10
3.
Wendy Holdener
1:51.05
+ 0.52
4.
Melanie Meillard
1:51.24
+ 0.71
5.
Nina Haver-Löseth
1:52.05
+ 1.52
6.
Katharina Liensberger
1:52.26
+ 1.73
7.
Katharina Gallhuber
1:52.33
+ 1.80
8.
Erin Mielzynski
1:52.69
+ 2.16
9.
Irene Curtoni
1:52.70
+ 2.17
10.
Denise Feierabend
1:52.99
+ 2.46
11.
Marina Wallner
1:53.09
+ 2.56
12.
Veronika Velez Zuzulova
1:53.14
+ 2.61
13.
Katharina Truppe
1:53.48
+ 2.95
14.
Anna Swenn-Larsson
1:53.74
+ 3.21
15.
Michelle Gisin
1:53.75
+ 3.22
16.
Maren Skjöld
1:53.92
+ 3.39
17.
Emelie Wikström
1:54.04
+ 3.51
18.
Resi Stiegler
1:54.07
+ 3.54
19.
Aline Danioth
1:54.14
+ 3.61
20.
Marusa Ferk
1:54.28
+ 3.75
21.
Julia Grünwald
1:54.30
+ 3.77
22.
Lena Dürr
1:54.32
+ 3.79
23.
Carole Bissig
1:55.19
+ 4.66
24.
Nevena Ignjatovic
1:55.69
+ 5.16
25.
Bernadette Schild
1:57.19
+ 6.66
Letzte Aktualisierung: 07:40:10
Ende
 
Die Schneekontrolle für den City-Event in Oslo am Dienstag fiel positiv aus, aber ob Shiffrin da antreten wird, das steht in den Sternen. Bei uns im Liveticker werden Sie natürlich unabhängig davon auch über dieses Rennen informiert, vielen Dank für Ihr Interesse heute und noch einen schönen Sonntag.
Fazit
 
Das ist genau das Ergebnis, das Vlhova brauchte, Sieg und Ausfall Shiffrin. Somit nur mehr 235 Punkte Vorsprung für die US-Amerikanerin in der Slalomwertung. Und sonst so? Zwei Österreicherinnen sehr brav mit Gallhuber auf der Sieben und Liensberger direkt dahinter. Und ein blitzsauberer 11. Platz für Marina Wallner, die Top 10 nur um eine Zehntel verpasst!
Shiffrin
 
Denn jetzt verwaltet Mikaela Shiffrin ihre 1,12 Sekunden auf Vlhova aus Lauf 1. Allerdings hat sie angekündigt diesmal auch oben besser fahren zu wollen, das gelingt schon mal. Wie auf Schienen, aber was passiert da auf den letzten Metern, Rücklage und aus der Traum! Beim viertletzten Tor und mit über einer Sekunde Vorsprung, was für ein Drama.
Holdener
 
Holdener nimmt schon eine halbe Sekunde Guthaben mit in diesen Lauf. Aber auch die Schweizerin braucht diesen vorzeitig auf. Fängt sie noch Hansdotter ab? Nein, schlechter Übergang, nur Rang 3 und dabei wird es wohl nicht bleiben.
Hansdotter
 
Also wieder nix Neues auf dem Podium, nur die Reihenfolge müssen wir noch auswürfeln. Hansdotter ordentlich unterwegs und nach dem Steilhang mit Vlhova gleichauf. Aber auf den letzten Metern eine Zehntel langsamer und somit Zweite.
Meillard
 
Auch Melanie Meillard kommt mit Vlhova nicht mit. Aber sie macht das, was ich für die Schild angedacht habe, Rang 2 sicher nach Hause fahren.
Schild
 
Bernadette Schild kann da nicht kontern, aber wenn sie das Flachstück sauber zu Ende fährt, dann ist das Platz 2. Wäre es, schwer verkantet, Notbremsung, ein paar Schritte zurück, 6,66 Sekunden fehlen.
Vlhova
 
Es geht los! Die erste Ansage in Richtung Podium macht Petra Vlhova. Und leise kann die Slowakin sowieso nicht, aber 1:50,53, das ist schon fast ein Urschrei.
Gallhuber
 
Katharina Gallhuber fährt vor allem gegen Liensberger, in zweiter Linie gegen Löseth. Und sie verliert beide Duelle, auf die Teamrivalin fehlen bittere sieben Hundertstel.
Haver-Löseth
 
Von Nina Haver-Löseth erwarte ich wenig, aber wir wollen fair sein, das ist diesmal so schlecht nicht. Oben baut sie den Vorsprung aus, im Ziel hat sie noch zwei Zehntel übrig. Endlich mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis.
Mielzynski
 
Nur noch drei Damen, die um ein Top-10-Ergebnis kämpfen, dann geht es richtig los! Aber erst einmal die Kanadierin Erin Mielzynski, die hat bei der letzten Zwischenzeit noch Vorsprung. Verliert dann aber satte sechs Zehntel auf Liensberger, mit Platz 2 ist sie gut bedient und in der Tat in den Top 10.
Wikström
 
Und auch Emelie Wikström macht aus ein paar Hundersteln Vorsprung mit einer Schleichfahrt im Flachstück vor dem Ziel fast zwei Sekunden Rückstand.
Bucik
 
Sie erinnern sich, das ist jetzt der Block Läuferinnen, die zuvor nur durch wenige Hundertstel getrennt war. Ana Bucik brettert aber gleich ganz oben voll ins Nichts und fällt auf den letzten Platz zurück.
Liensberger
 
Katharina Liensberger hat eine gute Ausgangslage, was macht sie draus? So einiges, da gibt es eigentlich durchwegs nichts zu meckern, entsprechend groß ist der Vorsprung auf Curtoni mit fast einer halben Sekunde.
I. Curtoni
 
Wallner darf langsam die Top 10 ins Auge fassen. Aber jetzt erst einmal Schichtwechsel, Irene Curtoni ist nämlich eine für die letzten Tore und dreht die Sache hier prompt. 1:52,70 sind nun zu schlagen.
Truppe
 
Katharina Truppe verpasst den angepeilten Angriff auf die Top 10. Anders als Dürr hakt es bei ihr besonders im Steilhang, ein einziger Kampf. Nur Rang 4, das ist wohl für Olympia zu wenig.
Dürr
 
Schlägt der DSV in Person von Lena Dürr umgehend zurück? Ganz sicher nicht, so wie diese gleich oben wütet. Unten fehlt dann das Tempo, da fliegt sie sogar aus den Top 20.
Feierabend
 
Top 15 ist also drin, das ist aber noch ein Stück. Denn auch Denise Feierabend zeigt einen solide Fahrt und grätscht Wallnermit der ersten Gesamtzeit unter 1:53 auf dem Weg in die Leaders Lounge weg.
Wallner
 
Gute Fahrt von Marina Wallner, im Steilhang war Velez Zuzulova besser, aber die Slowakin war unten nicht bei den Schnellsten dabei. Das ist Wallner zwar auch nicht, aber sie rettet den Minivorsprung von fünf Hundertsteln von der letzten Zwischenzeit bis ins Ziel.
Skjöld
 
Maren Skjöld verliert in allen Abschnitten ein paar Zehntel, somit leuchtet für die Norwegerin im Ziel nur die Vier auf.
M. Gisin
 
Michelle Gisin patzt auch gleich mal oben, dauert lange, bis sie in den Rhythmus kommt. Das Flachstück meistert sie aber prima und rettet somit noch Rang 3.
Alphand
 
Irgendwie mag die Estelle Alphand diesen Hang nicht. Erst verliert sie ganz zügig den kleinen Vorsprung und dann schlägt es ihr im Flachen die Skier her und sie fliegt raus.
Velez Zuzulova
 
Wieder an die Spitze rantasten nach der langen Verletzungspause, das gilt für Veronika Velez Zuzulova. Und sieht schon besser aus als in Lauf 1, sauber von oben bis unten durch und die klare Führung.
Stoffel
 
Als letzte Läuferin, die mit einer hohen Nummer überzeugen konnte, sehen wir Elena Stoffel. Die aber wirft den bisher so erfolgreichen Tag im Steilhang weg, dabei war sie über die größten Schwierigkeiten schon drüber.
Grünwald
 
Julia Grünwald mit gebremstem Schaum, auch bei ihr steht die Absicherung und die Verbesserung der Startnummer im Vordergrund. Damit fällt sie aber bis auf Rang 5 zurück, in allen Teilen einfach zu vorsichtig gefahren.
Stiegler
 
Die Stiegler Resi zeigt sich verbessert, nur das Beschleunigen in den letzten Toren wird wieder zum Debakel. So werden aus vier Zehnteln Vorsprung noch 0,33 Rückstand, damit ist sie immerhin noch Zweite.
Ferk
 
Auch Marusa Ferk kann ihren Vorsprung auf Swenn-Larsson nicht verteidigen, sie reiht sich zwischen den beiden Schweizerinnen auf Rang 3 ein.
Danioth
 
Aline Danioth hat schon ein Top-20-Ergebnis in ihrer Karriere geschafft, war aber auch lange verletzt. Also, einzig die Punkte zählen, die sichert sie mit Rang 2 erfolgreich ab.
Brunner
 
Riesentorlauf-Spezialistin Stephanie Brunner kann munter drauflos fahren, sie muss nicht an FIS-Punkte denken. Ein Ausfall hätte es aber nicht sein müssen, nicht zu viel riskiert, einfach eine Bodenwelle nicht kontrollieren können.
Ignjatovic
 
Nevena Ignjatovic klopft an die Top 30 an, das könnte heute schon klappen. Allerdings auch sie im Bremsmodus unterwegs und noch langsamer als die Schweizerin.
Bissig
 
Entweder ist der Lauf deutlich kürzer oder Swenn-Larsson weit besser gefahren als zuvor. Letzteres vermutlich, denn Carole Bissig fällt deutlich hinter sie zurück. Die hatte aber mit Nummer 52 natürlich nur ein Ziel, Punkte um jeden Preis und bloß kein Ausfall. Das klappt mit einem Sicherheitsschwung im Steilhang.
Swenn-Larsson
Mittlerweile lacht die Sonne über Lenzerheide. Was macht die Schwedin aus der glücklichen Fügung mit Startnummer 1? Erst einmal eine Gesamtzeit von 1:53,74.
Startliste
 
Beim Blick über die Startliste fällt auf, dass etliche Damen mit schwachen Leistungen eine zweite Chance bekommen. Anna Swenn-Larsson wird dabei für ihre völlig verpatzte Fahrt sogar mit der idealen Startnummer 1 belohnt. Richtig zur Sache geht es dann, wenn Petra Vlhova mit Nummer 25 das Rennen um die Podestplätze einläutet.
 
 
Und dies bereits ab 12:15 Uhr, da heißt es, sich den Sonntagsbraten gut einzuteilen. Bis gleich!
Zwischenfazit
 
Shiffrin gewohnt klar voran, aber um die anderen beiden Stockerlplätze kämpfen Holdener, Hansdotter, Meillard, Schild und Vlhova auf Augenhöhe.
Pellegrin
So ist es, Elise Pellegrin wird allerdings nicht wie gestern Letzte, sondern scheidet aus.
Boeuf
 
Und auch Johanna Boeuf schafft es nicht, damit sollte das Feld für das Finale feststehen.
Forni
 
Josephine Forni spart sich das und bleibt nach ihrem Ausfall erst einmal sitzen.
Hrovat
 
Slalom ist doch nicht ganz die Welt der Dritten von gestern. Meta Hrovat fährt nach einem schweren Fehler nur mehr spaßeshalber bis ins Ziel.
Bissig
 
Carole Bissig wirft Ricarda Haaser raus, hat als 29. aber auch kein sanftes Ruhekissen.
Grünwald
 
58,40, das ist mal wieder ein Erfolgserlebnis für Julia Grünwald.
Mölgg
 
Manuela Mölgg verzichtet.
Stoffel
 
Ihre Teamkollegin Elena Stoffel ist ein paar Zehntel schneller und übernimmt diesen Rang.
Danioth
 
4,2 Sekunden Defizit reichen sogar für Platz 22, dementsprechend darf sich die Schweizerin Aline Danioth auf das Finale freuen.
Haaser
 
Auch der Rückstand von Ricarda Haaser ist nicht gerade klein, aber als 27. sitzt sie sogar halbwegs sicher im Sattel.
Wiesler
 
Also heute muss die Wiesler Maren die Top 30 schaffen, einfacher geht es so schnell nicht wieder. Aber das ist eine Fahrt, bei der sie die Ideallinie höchstens mal gelegentlich kreuzt. Sechseinhalb Sekunden Rückstand, weitere Kommentare überflüssig.
Ignjatovic
 
Die Serbin Nevena Ignjatovic ist nur unwesentlich schneller, aber ich erwarte nicht, dass man eine Galavorstellung abliefern muss, um sich noch ins Finale zu verirren.
Noens
 
Nastasia Noens beschließt die Top 30 mit einer Fahrt auf Rang 26. Genau, vier Ausfälle, das ist die Rote Laterne.
Brunner
 
Wenn die Spezialistinnen im ÖSV-Team so auslassen, warum soll dann Steffi Brunner neben dem Riesentorlauf auch im Slalom ran? Nun gut, 58,71 sind nicht wirklich eine Empfehlung.
Kirchgasser
 
Allerletzte Chance für Michi Kirchgasser, ohnehin ein Wunder, dass die Kombi-Spezialistin immer noch hoffen darf. Aber irgendwann ist damit Schluss. Erst steigt sie nach einem verpassten Tor noch einmal zurück, dann erkennt sie die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens und lässt es gut sein.
Ferk
 
Mäßige Fahrt von Marusa Ferk, aber auch sie bekommt am Nachmittag eine zweite Chance. Vermutlich mit einer recht guten Startnummer.
Thalmann
 
Carmen Thalmann macht es nicht so spannend, die Kärntnerin grätscht gleich oben ein Tor um, damit ist ihre Abwesenheit im Olympiaslalom von Pyeongchang fix.
Liensberger
 
Wir nehmen ein letztes Mal Olympiabewerbungen entgegen. Die von Liensberger schauen wir uns im Finale ein weiteres Mal an, denn sie landet auf dem Niveau von Truppe.
Stiegler
 
Im Flachstück vor dem Ziel sehe ich Resi Stiegler wieder etliche Zehntel liegenlassen. Aber schon nach dem Steilhang fehlen 2,6 Sekunden. Und dann die angekündigte Watschen, ingesamt werden es über vier.
Alphand
 
Estelle Alphand kommt oben gar nicht rein, hektisch und unkontrolliert geht es weiter. Nach vielen gelungenen Talentproben heute mal ein Rückschlag, drei Sekunden Rückstand halten aber die Tür zum Finale offen.
Skjöld
 
Auch die nächsten Läuferinnen dürfen jederzeit noch an die Top 10 denken. Nicht aber mit so wenig Tempo im Zielhang, Maren Skjöld wird von der letzten Zwischenzeit bis ins Ziel auf Rang 17 durchgereicht.
Mielzynski
 
Das ist ein besserer Lauf! Erin Mielzynski ist zwar nur Neunte, aber doch ein paar Zehntel vor der großen Gruppe.
Bucik
 
Ana Bucik liefert wieder mit einer Punktlandung. Zwischen Wikström und Curtoni ist eigentlich kein Platz, aber sie schiebt sich dazwischen und schafft somit die Top 10. Im Zielhang hat sie eine noch deutlich bessere Ausgangslage leider vergeben.
Wallner
 
Was nun auch unsere Zielvorgabe für Marina Wallner wäre. Aber davon ist sie nach etlichen Fehlern rund eine halbe Sekunde weg. Für das Finale wird es natürlich reichen, dann muss sie aber mehr zeigen.
Wikström
 
Das scheint aktuell das Maß aller Dinge zu sein, Emelie Wikström ist auch dabei, so groß die Abstände ganz vorne sind, so eng geht es um Platz 10 zur Sache.
Curtoni
 
Sehr ähnlicher Lauf von Irene Curtoni, die im Ziel auch nur vier Hundertstel schneller ist als die Österreicherin.
Truppe
 
Katharina Truppe muss heute ein Angebot legen, um doch noch auf den Olympiazug aufzuspringen. Naja, das ist nicht Fisch, nicht Fleisch, aber da die Rückstände insgesamt sehr groß ist, reichen 57,03 derzeit noch für Rang 9.
Velez Zuzulova
 
Gerade noch rechtzeitig für Olympia ist Veronika Velez Zuzulova wieder da. Tolle Sache, die Zeit von 58,04 ist heute noch nicht so wichtig, sollte aber für das Finale reichen.
Costazza
 
Zweiter Ausfall, im Steilhang verliert Chiara Costazza die Kontrolle über den Innenski.
Gallhuber
 
Gute Fahrt! Katharina Gallhuber geht volles Risiko, das sieht grenzwertig aus, wird aber mit Rang 7 belohnt.
Feierabend
 
Denise Feierabend kommt durch, 2,69 Sekunden klingt viel. Könnte aber durchaus für die Top 15 reichen.
Geiger
 
Klassischer Einfädler von Christina Geiger im Steilhang, hat ja lange gedauert bis zum ersten Ausfall.
M. Gisin
 
Selbiges wird Michelle Gisin erreichen, aber auch ihr Rucksack ist mit 3,15 Sekunden kein kleiner.
Swenn-Larsson
 
Anna Swenn-Larsson ist eigentlich schon raus, windet sich aber doch noch irgendwie korrekt um die Stange. Allerdings hat das so viel Zeit gekostet, dass sie wohl im Finale zuschauen muss.
Dürr
 
Erste Gruppe, davon träumt auch Lena Dürr. Aber davon ist sie aktuell wieder ganz weit weg, oben muss sie gleich zaubern, unten dann wenig angriffslustig. Und das summiert sich auf über zweieinhalb Sekunden Defizit.
Hansdotter
 
Die erste Gruppe der Weltbesten beschließt Frida Hansdotter. Starker Beginn, vom ersten Tor an voll auf Zug. Das Steile ist ihre Welt, das letzte Flachstück einmal mehr nicht. So muss sie sich noch knapp hinter Holdener auf Platz 3 einreihen.
Vlhova
 
Oben gut, unten schlecht. Petra Vlhova steht vor dem Flachstück zum Ziel einmal zu lange auf den Kanten, der Geschwindigkeitsverlust wirkt sich gewaltig aus. Aber auf Rang 5 ist das Podium natürlich noch immer drin.
Haver-Löseth
 
Die Norwegerin weiter formlos, auch heute ändert sich daran nichts, das war wohl erst einmal ihr letzter Auftritt in der ersten Gruppe. Außer es gelingt im 2. Lauf plötzlich eine Trendwende.
Schild
 
Bernadette Schild muss kurz warten, an der Piste muss eine Stelle ausgebessert werden. Auch sie gleich nach dem Start mit Problemen, ganz oben kam nur Holdener fehlerfrei durch. Dann beim letzten Übergang etwas neben der Spur, im Ziel fehlt über eine Sekunde. Ist noch nicht dramatisch, Shiffrin führt ja entsprechend deutlich.
Shiffrin
 
Auch Shiffrin braucht ein paar Tore, um reinzukommen. Dann aber carvt sie gewohnt brillant, 54,41, das ist die Shiffrin, die wir kennen und in den letzten Tagen ein wenig vermisst haben.
Meillard
 
Kleiner Rutscher von Meillard oben, das hat zwei Zehntel gekostet. Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern, einmal ist sie etwas zu weit von der Torstange, aber 55,29 dürften so schlecht auch nicht sein.
Holdener
Wendy Holdener ist unterwegs. Sehr steiles Gelände, rhythmisch von oben bis unten durchschwingen ist hier unmöglich. Prognosen dementsprechend schwierig, wir notieren diese 55,06 daher erst einmal kommentarlos.
Startliste
 
Insgesamt bewerben sich 66 Damen um die 30 Finalplätze. Auch mit ganz hohen Nummern ist noch was, beispielsweise für Meta Hrovat (58) oder die beiden jungen Französinnen Forni (59 und Boeuf (62). Los geht es maximal knackig mit der Reihenfolge Holdener, Meillard und Shiffrin. Hansdotter beschließt die erste Gruppe mit der 7, dann schon Lena Dürr.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Bei den Schweizerinnen will Melanie Meillard das schaffen, was ihr beim City-Event in Oslo gelang, ein erstes Slalom-Podium. Beim ÖSV sind für Schild, Gallhuber und Truppe drei Olympiatickets reserviert, wer bekommt das vierte? Ähnlich sieht es beim DSV aus, aber nur Geiger, Dürr und Wallner dürfen nach Korea fahren, Maren Wiesler sollte daher heute besonders motiviert sein.
Favoritinnen
 
Fünf der bisherigen sechs Saisonrennen hat Shiffrin gewonnen, überhaupt ist das Podium immer mit den gleichen Damen besetzt. Und so sind auch die Herausforderinnen schnell genannt: Vlhova, Hansdotter, Schild und natürlich Wendy Holdener.
Mikaela Shiffrin
 
Die große Verliererin des Wochenendes heißt bisher Mikaela Shiffrin, das Aus in der Kombi und nur Rang 7 im Riesenslalom, damit sind zwei Kugeln weg. Die für den Slalom liegt heute zur Mitnahme abholbereit, die Gesamtwertung ist ihr auch nicht mehr zu nehmen, aber kurz vor Olympia sollte sie tunlichst die Minikrise mit einem Sieg in ihrer Spezialdisziplin wieder beenden.
Lenzerheide
 
Das Weltcupwochenende in Lenzerheide endet mit einem Slalom. Die Tage zuvor brachten zwei überraschende Podestplätze für Slowenien, Ana Bucik jubelte in der Kombi am Freitag und Meta Hrovat Tags danach im Riesenslalom. Dazu wurden etliche Olympiatickets in letzter Sekunde gebucht, am spektakulärsten gelang dies gestern der Schweizerin Simone Wild mit Rang 4.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Lenzerheide zum Slalom der Damen.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Sofia Goggia
1:07.92
2.
Viktoria Rebensburg
1:08.24
0.32
3.
Lindsey Vonn
1:08.45
0.53
4.
Michelle Gisin
1:08.67
0.75
5.
Federica Brignone
1:08.85
0.93
6.
Tina Weirather
1:09.00
1.08
7.
Nadia Fanchini
1:09.07
1.15
8.
Anna Veith
1:09.12
1.20
9.
Nicole Schmidhofer
1:09.16
1.24
10.
Stephanie Venier
1:09.36
1.44
11.
Joana Hählen
1:09.42
1.50
12.
Ramona Siebenhofer
1:09.48
1.56
13.
Wendy Holdener
1:09.53
1.61
14.
Ragnhild Mowinckel
1:09.55
1.63
15.
Corinne Suter
1:09.57
1.65