Tennis

WTA Finals Saison 2018

WTA Finals - Gruppe 2

Shenzhen, China27.10.2019 - 03.11.2019
P. Kvitova
[4]
Match beendet
 
E. Svitolina
[6]
P. Kvitova
E. Svitolina
 
1. Satz
2. Satz
3
3
6
6
Centre Court | Gruppe 2
Spielzeit: 01:27 h
Letzte Aktualisierung: 20:28:12
Kvitova
Svitolina
Abschied
 
Das war's nun aber erstmal aus Singapur (zumindest bis 13:30 Uhr) - wir hoffen, Sie hatten ähnlich viel Spaß wie wir und schauen bald wieder rein. Tschüss und danke für's Mitlesen!
Ausblick
 
Weiter geht es in der sogenannten Weißen Gruppe schon in Kürze, wenn Karolina Pliskova und Caroline Wozniacki zu ihrem ersten Match antreten müssen - und natürlich werden wir auch da dann live dabei sein.
Svitolina
 
''Ich habe so oft gegen Petra verloren, ich wusste, dass ich bis zum Ende konzentriert bleiben muss'', so die Siegerin nach dem Match. ''Bei diesem Turnier muss man jeden Tag sein bestes Level zeigen. Ich hoffe, das darf ich vor diesen tollen Fans noch ein paar Mal tun.''
Fazit
 
Während Petra Kvitova eigentlich ihren kompletten Auftritt hinterfragen muss und völlig bedient den Platz verlässt, lässt sich Elina Svitolina völlig zu echt feiern - das war 80 Minuten lang ein reifer, souveräner und weitestgehend fehlerfreier Auftritt der Ukrainerin.
3:6, 3:6
Und das war's: Mit viel Power auf Kvitovas Vorhand macht Svitolina auch den letzten Punkt in diesem Match und erwischt damit einen Traumstart in diese Gruppenphase!
3:6, 3:5
 
Es gibt den ersten Matchball: Kvitova dominiert den Ballwechsel, spielt dann aber völlig ohne Grund eine viel zu lange Vorhand - 40:30 und Matchball für Svitolina!
3:6, 3:5
 
Nervenstark von Svitolina, die mit im Vorhandduell zum 30:30 ausgleichen kann. Und jetzt heißt es: Break- oder doch Matchball?
3:6, 3:5
 
Soviel dazu! Erst patzt Svitolina mit der Vorhand, dann kann Kvitova einen Vorhandreturn schön lang an die Grundlinie spielen - 15:30!
3:6, 3:5
 
Nichts da, erst mal möchte Kvitova doch noch mal verkürzen: Mit einer schönen Rückhand longline geht es zum Vorteil, mit einem unerreichbaren Volleystopp zum 3:5. Aber jetzt muss das Break her - sonst ist Feierabend!
3:6, 2:5
 
Es geht weiterhin wenig zusammen bei der ehemaligen Nummer zwei der Welt - bei Einstand ist Svitolina erneut nur zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt.
3:6, 2:5
 
... woraufhin sich Kvitova aber doch noch mal zurück in ihr Aufschlagspiel beißt und mit einem Servicewinner und einer Vorhand cross zum 40:30 vorlegt.
3:6, 2:5
 
So ist es nun also an Kvitova, das Matchende bei eigenem Aufschlag noch ein wenig hinauszuzögern. Ihr siebter Doppelfehler bringt Svitolina aber prompt das 15:30 und damit halbe Matchbälle ...
3:6, 2:5
 
Kein Problem für Svitolina: Mit einem Servicewinner nach außen geht es zum vierten Spielball ... und der wird dann auch mit einer schönen Vorhand cross eingetütet. Break bestätigt, 5:2 für die Ukrainerin!
3:6, 2:4
 
Nanu, was ist denn jetzt los? Mit Tennis der Marke ''Alles oder Nichts'' wehrt Kvitova tatsächlich alle drei Spielbälle ab - und stellt auf Einstand!
3:6, 2:4
 
Es sieht nicht so aus, als würde sich Petra Kvitova hier noch mal gegen die drohende Niederlage stemmen können: Im Handumdrehen hat Svitolina bei eigenem Aufschlag ein 40:0 und drei Spielbälle aufliegen.
3:6, 2:4
 
Weg ist das Break: Svitolina muss den Ball nur noch im Spiel halten, weil sich Kvitova einen Fehler nach dem anderen leistet - Break vor und 4:2 für die Ukrainerin!
3:6, 2:3
 
Dass riecht nach einer Vorentscheidung: Kvitova wird ohne Not mit der Rückhand zu lang, was Svitolina bei 15:40 zwei Breakchancen einbringt.
3:6, 2:3
 
Beim Punkt zum 15:0 beherzigt Kvitova die Ratschläge ihres Coaches noch, in den folgenden Ballwechseln hat sie diese dann aber auch schon wieder vergessen - 15:30.
Coaching
 
Kein Wunder also, dass Coach Vanek gleich wieder auf den Platz und zur Bank von Petra Kvitova eilt - leider sind meine Tschechisch-Kenntnisse nicht gut genug, um Ihnen das Gespräch zu übersetzen, aber der Tenor ist deutlich: Du musst mehr Gas geben, du agierst zu passiv!
3:6, 2:3
 
Das ist schon ziemlich cool: Kvitova challenged zwar, aber das dritte Ass von Svitolina hat Bestand - 3:2 für die Nummer sieben der Weltrangliste, die hier momentan ziemlich ruhig und abgeklärt aufspielt.
3:6, 2:2
 
... und im Crossduell kann die Ukrainerin dann über Kvitovas Rückhand zum 40:30 und einem Spielball vorlegen.
3:6, 2:2
 
Klare Antwort: Sie kann. Ein Servicewinner von Svitolina sorgt für das 15:30, ein richtig guter Kickaufschlag mit dem Zweiten dann für das 30:30 ...
3:6, 2:2
 
Soviel dazu! Gleich zwei Mal kann Kvitova gut (weil lang) retournieren und Svitolina so ein 0:30 aus den Rippen leiern. Ob die Ukrainerin das gleich wieder kontern kann?
3:6, 2:2
 
Achterbahnfahren mit Petra Kvitova: Plötzlich läuft es wieder wie geschmiert, Ass Nummer drei bedeutet den Spielgewinn zum 2:2 - alles in der Reihe.
3:6, 1:2
 
Aufmunternder Applaus aus Kvitovas Box, nachdem die Tschechin am Netz zum 40:15 vorlegen kann ... worauf sie dann aber gleich wieder einen Doppelfehler (Nummer sechs!) folgen lässt. 40:30!
3:6, 1:2
 
Diesmal kann Kvitova daraufhin zwar zum 30:15 vorlegen, aber die Tschechin gewinnt tatsächlich nur 50 Prozent der Punkte bei eigenem Aufschlag (20/40) - deutlich zu wenig.
3:6, 1:2
 
Drei Breakchancen hat Kvitova in dem Spiel eben liegen gelassen und das kann natürlich teuer werden. Oder sogar zum Totalschaden ... denn Svitolina legt gleich wieder zum 0:15 vor und ist nur eine Netzkante vom 0:30 entfernt.
3:6, 1:1
 
Kein Problem für Svitolina, die über Kvitovas Rückhand zurück auf Einstand stellt und den Spielgewinn anschließend mit zwei weiteren selber herausgespielten Punkten eintüten kann - 2:1 für die Ukrainerin, die hier auf einem richtig guten Weg ist.
3:6, 1:1
 
Kvitova wittert hier offenbar weiterhin eine Chance zum Break, gleicht den Vorteil wieder aus und legt anschließend mit einer wunderbaren Vorhand Inside-Out vor - Vorteil und Breakball Nummer fünf für die Tschechin!
3:6, 1:1
 
Aber an Svitolina lässt sich heute wenig vorbei mogeln: Erst punktet die Ukrainerin mit dem Vorhandhammer, dann mit einem guten ersten Aufschlag - Vorteil und Spielball.
3:6, 1:1
 
Dann ist Kvitova aber doch mal wieder an der Reihe: Mit viel Druck auf Svitolinas Rückhand geht es für die Tschechin zum 30:40 und damit der nächsten Breakchance.
3:6, 1:1
 
Man mag es kaum glauben: Mit zwei proaktiven Returns bereitet Kvitova zwei leichte Punktgewinne zum 0:30 vor. Was Svitolina allerdings mit ihrem zweiten Ass zum 15:30 kontert ... und anschließend mit dem ersten Aufschlag auch lässig zum 30:30 ausgleicht.
3:6, 1:1
 
Mit Power (man könnte es auch Gewalt nennen) geht es für Kvitova dann auch endlich mal wieder zu einem Spielgewinn. Dann kann ja jetzt das Break folgen, oder... ?
3:6, 0:1
 
Immerhin zeigt Kvitova mit einem Punktgewinn im längsten Ballwechsel der Partie aber, dass der Kampfgeist in ihr noch nicht erloschen ist. Und daraufhin gehen ihr die Punkte zum 30:15 und zu zwei Spielbällen auch ganz leicht von der Hand ...
3:6, 0:1
 
Auch der nächste Ball der Tschechin ist eher ein Unfall als gewollt und bringt Svitolina so den nächsten Spielgewinn (den fünften in Serie) - 1:0.
3:6, 0:0
 
Bärenstarker Konter von Svitolina, die mit zwei Servicewinnern und einer tollen Vorhand longline auf 40:30 stellen kann - kein Wunder, dass da bei Kvitova zum ersten Mal der Schläger fliegt.
3:6, 0:0
 
Ist das jetzt eine Überraschung oder einfach nur ganz normal? Tatsächlich ist es nämlich plötzlich wieder Kvitova, die den aktiveren und energischeren Eindruck macht - 0:30!
Zwischenfazit
 
Keine 40 Minuten hat es gedauert, da ist Durchgang eins auch schon Geschichte. Während Svitolina hier gradlinig spielt und ihre spielerischen Schwächen der ersten zehn Minuten schnell überwinden konnte, tut sich Kvitova trotz ihrer schon 15 Winner unheimlich schwer - vor allem die fünf Doppelfehler der Tschechin sind unter dem Strich teuer geworden.
3:6
Den ersten Satzball kann Kvitova mit einem Stopp noch abwehren, den zweiten schenkt sie ihrem Gegenüber dann aber mit ihrem fünften Doppelfehler - Satzführung für Elina Svitolina!
3:5
 
Erneut kann Kvitova dem Druck der immer stärker erdenden Svitolina nicht standhalten - 0:40 und drei Satzbälle für die Nummer sieben der Welt!
3:5
 
Au weia! Erst punktet Svitolina im Vorwärtsgang mit der Vorhand longline, dann leistet sich Kvitova ihren nun schon vierten Doppelfehler - 0:30!
3:5
 
Nicht schlecht! Svitolina muss über den zweiten Aufschlag gehen, aber Kvitova hilft mit einer ganz schwachen Vorhand ins Netz aus - Break bestätigt, 5:3 für die Ukrainerin!
3:4
 
Logisch, dass Kvitova nun alles daran setzt, das Re-Break zu holen. Aber diesmal behält Svitolina zumindest vorerst einen kühlen Kopf und legt mit einem Servicewinner zum 40.30 vor ...
Coaching
 
Beide Damen haben sich dazu entschlossen, auf ihre Coaching-Option zurück zu greifen - Jiri Vanek (Kvitova) und Andrew Bettles (Svitolina) sitzen an der Seite ihres jeweiligen Schützlings und greifen beratend ein.
3:4
 
In drei Spielen hatte Svitolina bereits Breakbälle, in diesem nutzt sie den zweiten davon - und ist bei 4:3 plötzlich auf einem guten weg in Richtung Satzführung. Wenn sie das Break denn bestätigen kann ...
3:3
 
Irgendwie ist dann auch logisch, dass die nächste Vorhand von Kvitova wieder viel zu lang gerät - und sich Svitolina so die nächsten beiden Breakchancen erspielen kann. 15:40!
3:3
 
Nach Winnern steht es 12:3 (!!) für Kvitova - auf dem Scoreboard steht nach dem zweiten Doppelfehler der Tschechin mal wieder 15:30. So skurril kann Tennis sein!
3:3
 
Wo sich die richtig guten Aufschläge bei Svitolina bislang versteckt gehalten haben, lassen wir einfach mal dahingestellt: Zwei Servicewinner später hat die Ukrainerin auf jeden Fall zum 3:3 ausgeglichen (mit vier Punkten in Serie).
3:2
 
... woraus Svitolina diesmal mit zwei guten Aufschlägen aber das 30:30 machen kann (und Kvitova auf dem Weh dorthin noch zu einer falschen Challenge verleitet).
3:2
 
Nach wie vor ist der eigene Aufschlag offenbar eine kaum zu stemmende Hypothek. Eine zu lange Vorhand von Svitolina und ein leicht glücklicher Lob gegen die viel zu weit aufgerückte Ukrainerin bringen Kvitova gleich wieder ein 0:30 ein ...
3:2
 
Mit einem technisch perfekten und nicht mehr zu erreichenden Stopp schnappt sich Kvitova in der Folge auch den letzten zum Spielgewinn benötigten Punkt - abgesehen vom ständigen Tanz auf dem Drahtseil sieht das 3:2 für die Tschechin natürlich recht solide aus.
2:2
 
Breakball Nummer eins kann Kvitova mit ihrer ganzen Offensivpower abwehren - wobei Svitolina da hervorragend verteidigt. Den zweiten Breakball räumt die Tschechin dann aber mit einem souveränen Servicewinner (und trotz Svitolinas nächster Challenge) ab - Einstand, 40:40.
2:2
 
Dieses Mal passt Kvitovas zweiter Aufschlag zwar, aber Svitolina hämmert die Filzkugel mit der Vorhand Inside-Out unerreichbar an die Linie - 15:40 und schon wieder Breakchancen für die Ukrainerin!
2:2
 
Offenbar haben beide Damen beschlossen, die Sache etwas aktiver und mit mehr Initiative anzugehen. Meist wird auf den schnellen Punktgewinn abgezielt, was Kvitova per Doppelfehler das nächste 15:30 kostet ...
2:2
 
Bei 40:15 hat Svitolina anschließend zwei Spielbälle, aber den ersten wehrt Kvitova mit einer schönen eingesprungenen Rückhand cross ab. Den zweiten kann die Ukranerin dann aber nutzen, weil ihr Gegenüber einen Vorhandreturn cross meterweit neben den Korridor spielt - 2.2.
2:1
 
Beim zweiten Versuch liegt Svitolina mit ihrer Challenge daneben und muss erneut das 0:15 hinnehmen. Darauf folgen dann aber zwei selbst herausgespielte Punkte der Ukrainerin - 30:15.
2:1
 
... aber unter dem Strich kann Kvitova ihr Aufschlagspiel dann doch mit einem schönen zweiten Aufschlag nach außen nutzen und zum 2:1 vorlegen.
1:1
 
Nichts da, denkt sich Kvitova und punktet mit einer äußerst entschlossenen Vorhand Inside-Out zum 40:30. Darauf folgt dann eine Challenge von Svitolina ...
1:1
 
Soviel dazu: Im Vorhandduell erspielt sich Svitolina das 30:30. Irgendwie liegt da doch schon wieder ein Break in der Luft!
1:1
 
Kvitova scheint ihr Spiel hier als Erste kontrollieren zu können und stellt bei eigenem Aufschlag schnell auf 30:0. Darauf folgt dann allerdings auch bei der Tschechin der erste Doppelfehler ...
1:1
 
Wie gewonnen, so zerronnen: Mit einer zu langen Vorhand gibt Svitolina auch den Punkt zum Spiel ab und ermöglicht Kvitova so das direkte Re-Break - 1:1, alles wieder in der Reihe.
0:1
 
Da darf man sich ruhig mal ärgern: Mit ihrem ersten Doppelfehler des Tages gibt Svitolina auch den dritten Punkt bei eigenem Aufschlag ab und schenkt Kvitova so ebenfalls drei Breakchancen. 0:40!
0:1
 
Allerdings muss man natürlich sagen: Ein Break ist bei den Damen wesentlich weniger wert als bei den Herren. Kein Wunder also, dass Kvitova gleich mal selber zum 0:30 punkten kann ...
0:1
 
Die ersten beiden Breakchancen kann Kvitova trotz einer für sie eher ungünstigen Netzrollers abwehren. Bei 30:40 bleibt Svitolina aber noch die dritte Möglichkeit ... und diesen dritten Breakball nutzt Svitolina dann auch mit einem langen Return in die Füße der Tschechin: 1:0 für die Ukrainerin!
0:0
 
Nanu! Erst platziert Kvitova ihren ersten Aufschlag einen knappen Meter (!) neben die Mittellinie, dann patzt sie mit der Vorhand ins Netz - 0:40 und drei Breakchancen für Elina Svitolina!
0:0
 
Svitolina gibt gleich mal eine Kostprobe ihrer exzellenten Vorhand ab, die sie Inside-Out an die Linie feuert. Darauf folgt dann ein schwacher Zweiter von Kvitova - und somit die Einladung zum 0:30.
0:0
 
Petra Kvitova hat den Münzwurf gewonnen und sich für den ersten Aufschlag entschieden - auf geht's!
Prozedere
 
Soooo! Die beiden Damen haben den Court soeben betreten, gleich folgen der Münzwurf und das fünfminütige Einschlagen - und dann kann es auch schon losgehen!
Die Favoritin
 
Und auch sonst sagen die Zahlen ziemlich deutlich, dass Petra Kvitova in dieser Gruppe die Favoritin ist: Insgesamt hat die Tschechin gegen ihre drei Rivalinnen nämlich eine Bilanz von 18:6 Siegen - und hat allein in dieser Saison sieben von acht Partien gegen Gegnerinnen aus den Top 10 gewonnen (7:1).
Head 2 Head
 
Aber das alles ist heute eben nicht mal das größte Problem der 24-jährigen Svitolina. Denn schaut man in den ewigen Vergleich dieser beiden Damen, stehen dort sieben Kvitova-Siege bei nur einem einzigem der Ukrainerin (7:1) notiert - und zu allem Überfluss datiert Svitolinas Sieg auch noch zurück zum allerersten Treffen mit Kvitova, seitdem setzte es sieben Pleiten und 1:14 Sätze in Serie.
Svitolina 2018
 
Und auch die Ukrainerin erreichte ihre herausragenden Ergebnisse der Saison allein in den ersten Monaten des Jahres: Auf die Turniersiege in Brisbane, Dubai und Rom folgten nämlich fünf Monate ohne große Highlights - ''gekrönt'' vom Erstrundenaus in Peking vor zwei Wochen.
Besser spät als nie!
 
Qualifiziert hat sich die 28-Jährige für dieses Turnier dementsprechend auch erst auf den allerletzten Drücker (letzte Woche in Moskau) - was sie mit ihrer heutigen Gegnerin allerdings gemeinsam hat, denn auch Elina Svitolina hat sich die Startberechtigung für dieses Saisonfinale erst in der letzten Woche erspielt
Kvitova 2018
 
Allerdings muss sich Kvitova angesichts des deutlichen direkten Vergleichs (dazu später mehr) wohl kaum Sorgen über die Ukrainerin machen - wobei ihre tolle Form der ersten Jahreshälfte, in der sie fünf (!!) Turniere gewann (St. Petersburg, Doha, Prag, Madrid, Birmingham), in der zweiten Hälfte quasi nonexistent war (seit Juni nur noch zwei Viertelfinalteilnahmen).
Das Duell
 
Und damit wären wir dann auch schon bei unserem ersten Match des Tages angekommen. In dem treffen mit der Tschechin Petra Kvitova und er Ukrainerin Elina Svitolina zwei Wahl-Monegassinnen aufeinander, die sich allerdings überhaupt nicht grün sind - oder wie es Kvitova ausdrückt: ''Es gibt nette und weniger nette Mädels auf der Tour. Zu Elina möchte ich lieber wenig sagen.''
Rot und Weiß
 
Das ergibt für die kommenden acht Tage, in denen zunächst zwei Vierergruppen und dann ein Halbfinale sowie ein Endspiel ausgespielt werden, Folgendes: In der morgen startenden Roten Gruppe trifft Kerber auf US-Open-Gewinnerin Naomi Osaka (Japan), French-Open-Finalistin Sloane Stephens (USA) und Debütantin Kiki Bertens (Niederlande) - während in der Weißen Gruppe Caroline Wozniacki (Dänemark), Petra Kvitova (Tschechien), Elina Svitolina (Ukraine) und Karolina Pliskova (Tschechien) aufeinander treffen.
Wer darf, wer darf nicht
 
Titelverteidigerin Caroline Wozniacki zum Beispiel gewann bei den Australian Open zwar ihren ersten Grand-Slam-Titel, hat seitdem aber kaum etwas gerissen. Gleiches gilt für Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber, die zu allem Überfluss letzte Woche auch noch Trainer Wim Fisette gefeuert hat, sowie Serena Williams die sich aufgrund ihrer Schwangerschaftspause gar nicht für dieses Event qualifizieren konnte - und die Nummer eins der Welt. Simona Halep, musste diese WTA Finals wegen eines Bandscheibenvorfalls sowieso absagen.
Krönung zum Schluss
 
Denn theoretisch geht es hier natürlich um den Turniersieg, das Preisgeld von bis zu drei Millionen Dollar für die Siegerin und jede Menge Punkte (bis zu 1500) für die Weltrangliste. Doch dabei fehlen in diesem Jahr irgendwie die ganz großen Namen - und eine herausragende Spielerin hatte diese Saison eigentlich auch nicht wirklich zu bieten.
Die WTA Finals
 
Die acht erfolgreichsten Damen des Tennisjahres 2017 treten hier in Singapur an, um die Jahresbeste unter sich auszumachen. Wobei das einfacher klingt, als es tatsächlich ist - aber das erklären wir Ihnen gern.
Welcome to Singapur!
 
Herzlich willkommen bei den WTA-Finals zum Gruppenspiel zwischen Petra Kvitova und Elina Svitolina.
Spieler:
P. Kvitova [4]
E. Svitolina [6]
3
3
6
6
C. Wozniacki [2]
K. Pliskova [7]
2
4
6
6
C. Wozniacki [2]
P. Kvitova [4]
7
3
6
5
6
2
E. Svitolina [6]
K. Pliskova [7]
6
2
6
3
6
3
P. Kvitova [4]
K. Pliskova [7]
3
4
6
6
C. Wozniacki [2]
E. Svitolina [6]
7
5
3
5
7
6
 
Weltrangliste
Spielerprofile
P. Kvitova
Ranking:
5
Geburtsd.:
08.03.1990
Größe:
1.82
Gewicht:
70
Bilanz:
47-17
Preisgeld:
USD 27.191.207
E. Svitolina
Ranking:
7
Geburtsd.:
12.11.1994
Größe:
1.74
Gewicht:
60
Bilanz:
43-15
Preisgeld:
USD 10.248.625