Tennis

US Open Saison 2018

US Open - 1. Runde

New York, USA26.08.2019 - 08.09.2019
R. Nadal
[1]
Match beendet
 
D. Ferrer
Aufgabe
R. Nadal
D. Ferrer
 
 
1. Satz
2. Satz
6
3
3
4
Arthur Ashe Stadium | 1. Runde
Spielzeit: 01:23 h
Letzte Aktualisierung: 16:19:32
Nadal
Ferrer
Good night!
 
Das war's für heute aus New York! Weiter geht es bei uns morgen ab 17:00 Uhr, wenn unter anderem Andrea Petkovic sowie die beiden Mitfavoriten Angelique Kerber und Alexander Zverev an der Reihe sind. Schauen Sie doch einfach wieder rein, wir halten in den kommenden zwei Wochen auf jeden Fall eine Menge Spitzentennis für Sie bereit - bis dahin oder zum nächsten Mal sagt Oliver Stein nun aber Tschüss und wünscht allen Lesern einen angenehmen Dienstag!
Ausblick
 
So musste Rafael Nadal nun aber nur 83 Minuten arbeiten und steht relativ entspannt in der Runde der letzten 64 - in der er dann am Mittwoch auf den Kanadier Vasek Pospisil, die Nummer 88 der Welt, treffen wird.
Ferrer
 
''Ich hab es versucht, aber die Achillessehne, die Wade, irgendwas ist da kaputt. Es tut mir leid, dass ich mein letztes Grand-Slam-Match nicht zu Ende spielen konnte'', so ein sichtlich enttäuschter Ferrer gegenüber ESPN's Brad GIlbert - und auch wir können da nur sagen, dass wir uns gerade ob des doch spannenden Spielstandes natürlich noch viel mehr Tennis gewünscht hätten.
Nadal
 
Rafael Nadal hingegen umarmt seinen Landsmann und Freund ausgiebig, bevor der (als Verlierer!) zum Interview gebeten wird - das ist eine tolle Geste und entlockt Nadal deshalb auch ein dickes Grinsen.
Aufgabe Ferrer
Das ist natürlich ganz, ganz traurig: David Ferrer kann tatsächlich nicht mehr weiterspielen - mit einem Break vor gibt der 36-Jährige das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere auf und kehrt dem Big Apple extrem enttäuscht den Rücken.
6:3, 3:4
 
.... und so ist das Ass dann der krönende Abschluss für ein blitzsauberes Aufschlagspiel zum 3:4.
6:3, 2:4
 
Nadal hat sich offenbar wieder gefangen und legt schnell zum 30:0 vor. Auch zum 40:0 geht es noch in weniger als 60 Sekunden ...
6:3, 2:4
 
Bärenstark von David Ferrer! Mit einem guten Ersten wehrt er den Breakball ab, mit einem weiteren stellt er auf Vorteil - um diesen dann mit einer knackigen Vorhand longline zu nutzen. 4:2 und weiterhin Break vor für den Mann aus Valencia!
6:3, 2:3
 
Nadal hat dann Glück, dass Ferrer erst einen Doppelfehler serviert und anschließend auch noch mit der Vorhand aus dem Halbfeld patzt - denn so bietet sich ihm bei 30:40 doch wieder die Chance zum Re-Break.
6:3, 2:3
 
Weiter geht's, David Ferrer will das Ding hier nicht einfach so aufgeben. Er wirkt bei jedem Aufschlag eingeschränkt - und stellt dennoch wieder auf 30:15.
6:3, 2:3
 
Und dann wieder ein Bild, das niemand braucht: Ferrer hat abermals nach dem Physio gerufen, weil er sich bei der grandiosen Vorhand eben wohl auch noch den Fuß vertreten hat. Und das mit Break vor gegen seinen Kumpel!
6:3, 2:3
 
... doch die zweite Breakchance nutzt Ferrer mit einem irren Passierball mit der Vorhand longline aus vollem Lauf heraus. 3:2 und Break vor (!) für den eben noch stark angeschlagenen David Ferrer!
6:3, 2:2
 
Verrückt! Ferrer punktet mit einem langen Return zum 15:40 und erspielt sich tatsächlich zwei Breakchancen. Die erste wehrt Nadal dann aber mit einem Servicewinner ab ...
6:3, 2:2
 
Soviel dazu! Viel Druck macht sogar Nadal nervös und führt zum 0:15 - und der folgende Doppelfehler beschert Ferrer dann sogar das 0:30!
6:3, 2:2
 
Mit einer knackigen Vorhand longline macht Ferrer dann doch den Deckel auf sein Aufschlagspiel und gleicht zum 2:2 aus. Allerdings wirkt der Spanier körperlich bei bestem Willen nicht mehr so, als könne er hier noch mal zurückkommen ...
6:3, 2:1
 
Irgendwie ahnt man schon das Schlimmste für Ferrer, als Nadal am Netz zum Einstand ausgleicht. Aber hier und da hat auch der Oldie noch einen Servicewinner im Köcher - Vorteil Ferrer.
6:3, 2:1
 
Die letzte Rally war mit 25 Schlägen aber offenbar zu kräftezehrend für Ferrer - per Doppelfehler geht es zum 40:30.
6:3, 2:1
 
Allerdings muss man auch sagen: Nadals Spiel hat in dieser Phase nicht mehr ganz das Niveau des ersten Durchgangs. Plötzlich geht es sogar am Netz mal arg daneben - 40:15 Ferrer.
6:3, 2:1
 
Weiter geht's, Ferrer will es auf jeden Fall noch mal versuchen. Und wir erinnern uns an die Vorberichte: ''Lieber sterbe ich, als dass ich nicht antrete.'' Vamos.
6:3, 2:1
Das ist natürlich schade: David Ferrer hat nach dem Physiotherapeuten gerufen und wird seinen Medical Timeout nehmen, um sich an der linken Wade behandeln zu lassen - hoffen wir mal, dass der Spanier weiterspielen kann, denn eine Aufgabe in seinem letzten Match bei einem Grand Slam würde dem sympathischen 36-Jährigen wohl niemand wünschen.
6:3, 2:1
 
Den ersten Spielball kann Ferrer zwar abwehren, den zweiten nutzt Nadal dann aber mit einem Ass durch die Mitte. 2:1 für die Nummer eins der Welt, die sich aber natürlich nach wie vor über das Break ärgern wird - denn 3:0 sähe natürlich noch viel besser aus ...
6:3, 1:1
 
Natürlich würde Nadal den Break-Patzer von eben gern vergessen machen und vor allem einen weiteren dieser Art vermeiden. Und bei 40:0 (nach 57 Sekunden!) sieht es damit auch wirklich gut aus ...
6:3, 1:1
 
Wie gewonnen, so zerronnen: Ferrer agiert zu passiv und lädt Nadal ans Netz ein, der nimmt die Einladung dankend an und punktet mit dem flach cross ins Halbfeld gedrückten Rückhandvolley - Re-Break, 1:1, alles wieder in der Reihe in Durchgang zwei.
6:3, 0:1
 
Aber wie gesagt: So einen Rafa schüttelt man nicht mal eben so ab. Mit einem wahren Vorhandbeschuss holt sich der Mallorquiner das 15:30 - und so wird es für Ferrer nach dem nächsten Vorhandhammer von Nadal bei 15:40 auch schon wieder richtig eng!
6:3, 0:1
 
Nadal will sich das Break natürlich sofort wieder zurückholen und retourniert plötzlich viel proaktiver. Aber Ferrer, alter Hase der er ist, fightet sich durch jeden Ballwechsel und kann zumindest mal bei 15:15 zwischenlanden.
6:3, 0:1
 
Das muss man dann wohl einen Totalausetzer nennen: Mit seinem dritten höchst unnötigen Fehler dieses Aufschlagspiels schenkt Nadal sein Service zu Null ab - nachdem Ferrer bis dato noch nicht mal in die Nähe einer Breakchance gekommen war. Ein Schelm, wer da jetzt an den Kumpel-Bonus denkt ...
6:3, 0:0
 
Nanu! Ferrer rennt von Ecke zu Ecke, springt umher und fliegt am Ende quasi zum hohen Vorhandvolley - 0:40 und gleich drei Breakbälle für den 36-Jährigen!
6:3, 0:0
 
Interessant: Nadal schludert gleich zu Satzbeginn zwei Mal mit der Vorhand und sieht sich plötzlich einem 0:30 gegenüber. Das gab es heute noch gar nicht!
6:3, 0:0
 
Wenig überraschend hat sich Nadal in der Pause zwischen den Sätzen ein Mal komplett umgezogen - auf geht's mit frischem Schwung und trockenen Klamotten!
Zwischenfazit
 
Was im Fußball eine Halbzeit ist, ist für Rafa Nadal der erste Satz gegen seinen Kumpel: Exakt 45 Minuten benötigt die Nummer eins, um für klare Verhältnisse zu sorgen und sich den Durchgang auch noch mit einem Break zu sichern - sodass er im zweiten Satz gleich wieder mit eigenem Aufschlag vorlegen darf. Und der war bislang hervorragend: Eine Breakchance hatte David Ferrer in dieser Partie noch nicht.
6:3
Da kann Ferrer dann aber nichts mehr ausrichten: Irgendwann wird der Druck auf die Vorhand zu groß, seine eigene Vorhand zu lang - und schon liegt Nadal hier mit 1:0 nach Sätzen vorn.
5:3
 
Tief durchatmen: Satzball Nummer eins wehrt Ferrer mit einem Servicewinner ab. 30:40!
5:3
 
Zunächst mal kann Ferrer zwar mit der Vorhand cross gegen Nadals Laufrichtung verkürzen, aber die Nummer eins will den Sack jetzt zu machen und punktet mit der Rückhand longline im Vorwärtsgang zum 15:40 - Satzbälle für Rafa Nadal!
5:3
 
Natürlich muss Ferrer jetzt aufpassen. Ein zu langer Angriffsball zum 0:15 verheißt allerdings wenig Gutes ... zumal Nadal daraufhin auch noch mit einer tollen Vorhand Inside-Out zum 0:30 nachlegt. Da ist Gefahr im Verzug!
5:3
 
Nicht schlecht von David Ferrer, der das Tempo mit der Vorhand longline urplötzlich und aus der tiefsten Defensive anzieht und so punktet - 40:30. Ein zweites Mal klappt das dann aber nicht und so kann Nadal locker zum 5:3 vorlegen.
4:3
 
Ventilator gibt es keinen, dafür aber zwei ganz leichte Punkte für Nadal, dessen Box vom 30:0 angenehm unterhalten wirkt. Beim Doppelfehler zum 30:15 verfinstern sich die Mienen dann aber sofort wieder ... was Nadal aber mit einem Punkt über Ferrers Vorhand zum 40:15 beantwortet.
4:3
 
... aber diesen Ansatz beendet Nadal mit einem ganz leichten Rückhandfehler, der Ferrer das Spiel zum 3:4 bringt. Seitenwechsel - was Nadal sicher noch mal dazu nutzen wird (wie eben schon zwei Mal), den Schiedsrichter um einen Ventilator ''wie in Cincinnati'' zu bitten. Ein solches Modell dürfte für den Moment einen Tick zu weit entfernt sein - aber lassen wir uns überraschen.
4:2
 
Spielerisch grandios ist die Partie nicht, sie lebt eher von der Spannung und vereinzelten Höhepunkten wie dem Netzroller-Ballwechsel. Bei 40:30 könnte immerhin mal wieder ein bisschen Spannung aufkommen ...
4:2
 
Dank seiner vielen Netzangriffe ist auch Nadal mittlerweile bei sechs Winnern angekommen. Ferrer kontert das aber mal wieder mit einer trocken longline ins Eck gelegten Vorhand - 30:15.
4:2
 
Ohne Mühe stellt Nadal dann auch auf 4:2 und verteidigt sein gewonnenes Break weiterhin wacker - während Ferrer so langsam die Zeit zum Kontern davon läuft.
3:2
 
Klar erkennbar ist durchgehend Nadals Bestreben, die Ballwechsel kurz zu halten. Kein Wunder, bei 29 Grad Celsius und fast 70 Prozent Luftfeuchtigkeit möchte man hier natürlich keine Minute länger spielen als irgendwie notwendig ...
3:2
 
Nadal erwischt zwar eine Vorhand mit dem Rahmen und lässt den Ball auf die Tribüne fliegen, rahmt diese Aktion aber mit einem Servicewinner und einem Punkt über Ferrers Vorhand ein - 30:15.
3:2
 
... und von denen nutzt Ferrer am Ende den zweiten, um auf 2:3 zu verkürzen. Wäre dieses dumme Break da nicht, es wäre alles ganz entspannt!
3:1
 
Erst bei 40:0 kommt Nadal auch mal ins Spiel - weil er sich wieder ans Netz traut und dort mit einem Vorhandvolley ins leere Feld punkten kann. Aber zwei Spielbälle bleiben Ferrer ja noch ...
3:1
 
Ferrer produziert weiter fröhlich Winner (8:1) und stellt schnell auf 30:0 - den zweiten Punkt holt er sich dabei in einem irren Ballwechsel, in den zwei Netzroller und ein ganz krummer Gegenstopp involviert sind.
3:1
 
Kein Problem für Nadal: Der nächste Servicewinner sorgt für den nächsten Vorteil - und im zweiten Anlauf klappt es dann auch mit dem Serve-and-Volley zum Spielgewinn. 3:1 für den Mallorquiner!
2:1
 
Anders als Ferrer eben hat Nadal sein Aufschlagspiel aber besser im Griff und kann gleich wieder zum Vorteil vorlegen - aber ein böser Fehler beim halbhohen Rückhandvolley führt dann doch wieder zum Einstand. 40:40!
2:1
 
Oho! Nadal hat offenbar Mitleid mit seinem alten Kumpel und schenkt diesem den Einstand per Doppelfehler ... kommt uns das bekannt vor?
2:1
 
Wenn bei Ferrer etwas geht, dann nach dem Prinzip ''Alles oder Nichts'' - die Vorhand cross zum 40:30 feuert der Altmeister auf jeden Fall wunderbar cross ins Halbfeld.
2:1
 
... und sieht sich wenig später auch dem 40:15 für Nadal gegenüber. Erneut größtenteils selbstverschuldet, das muss man leider so sagen.
2:1
 
Dieses Break scheint Nadal zunächst mal ein bisschen Rückenwind gebracht zu haben, denn das schnelle 30:0 findet quasi ohne Gegenwehr von Ferrer statt. Der muss sich offenbar zunächst mal von dem Schock des frühen Breaks erholen ...
2:1
 
Die ganzen Winner von Ferrer sind eine schöne Sache, letzten Endes ist es aber Nadal, der sich hier das erste Break schnappt - auch, weil Ferrer sich in diesem Spiel gleich zwei Doppelfehler geleistet hat. Das ist die Definition von unnötig ...
1:1
 
Zum Spielgewinn reicht es aber dennoch nicht, weil auch Nadal endlich mal einen direkten Punkt gewinnt. Und das beantwortet Ferrer dann mit einem völlig unnötigen Doppelfehler - der Nadal seine zweite Breakchance einbringt.
1:1
 
Ist das stark von Ferrer! Zwei Vorhandwinner in Reihe bringen den Spanier von Vorteil Nadal zu Vorteil Ferrer - und nach Winnern steht es mittlerweile 7:0 für den Oldie!
1:1
 
Was nicht ist, kann allerdings noch werden: Mit einem Angriff auf Ferrers Vorhand geht es für Nadal doch noch zum Einstand. Und nicht nur das: Eine wilde Vorhand von Ferrer segelt auch noch in den Korridor und beschert dem Mallorquiner eine Breakchance. Vorteil Nadal!
1:1
 
Es bleibt unterhaltsam, denn Ferrer spielt weiter volles Risiko und punktet diesmal mit der ganz früh genommenen Rückhand cross zum 30:30 und legt auch schnell eine weitere starke Rückhand longline zum 40:30 nach. Da wäre für Nadal mehr drin gewesen ...
1:1
 
Einen Servicewinner von Ferrer kontert Nadal mit viel Druck auf dessen Rückhand. Eigentlich kein Problem, doch dann patzt Ferrer auch noch mit dem Aufschlag und produziert seinen ersten Doppelfehler - 15:30!
1:1
 
Auch dem Meister unterläuft mal ein einfacher Fehler mit der eigenen Rückhand, das macht aber natürlich wenig - den zweiten Spielball nutzt Nadal mit einem Servicewinner über Ferrers Rückhand und gleicht zum 1:1 aus.
0:1
 
Spielerisch lässt sich Nadal zunächst mal wenig zu schulden kommen. Mit dem ihm ureigenen, dominanten Topspin-Tennis scheucht er Ferrer von Ecke zu Ecke - 40:0.
0:1
 
Gleich beim ersten Seitenwechsel der Partie lässt sich Nadal ungewöhnlich viel Zeit. Gut, ungewöhnlich ist das beim Spanier natürlich nicht - aber durch die in diesem Herbst eingeführte Shotclock sieht nun jeder, dass er überzieht. Und über kurz oder lang wird das natürlich wieder mal Ärger mit dem Unparteiischen geben ...
0:1
 
Erneut ist es Ferrers Vorhand, die den Unterschied ausmacht - diesmal legt er sie cross auf die Grundlinie und erzwingt so den Fehler von Nadal zum Spielgewinn. 1:0!
0:0
 
Die folgende Vorhand Inside-Out von Ferrer ist dann jedoch wieder genial - dass der Mann aus Valencia Tennis spielen kann, wissen wir aber ja bereits. 40:30!
0:0
 
Der Festland-Spanier serviert gleich weiter solide und stellt so auf 30:15. Allerdings auch nur, um dann doch wieder eine leichte Vorhand ins Netz zu schieben - 30:30.
0:0
 
Ein Vorhandfehler von Ferrer, einer von Nadal - 15:15. Irgendwie hatte man sich das spektakulärer erhofft ...
0:0
 
Genug erzählt, los geht das Turnier des Titelverteidigers (und natürlich auch das von David Ferrer)!
Arthur Ashe
 
Soooo! Nachdem sich Serena Williams mit ihrem zweiten Satz gegen die leicht überforderte Polin Magda Linette beeilt hat, ist das Arthur Ashe Stadium jetzt (21:30 Uhr Ortszeit) frei für unsere beiden Hauptdarsteller - in etwa zehn Minuten sollte es hier nach dem Münzwurf und dem Einschlagen losgehen können.
Florian Mayer
 
Eine kurze (verbale) Verneigung nehmen wir noch vor, bevor unser Match dann gleich losgeht: Florian Mayer hat sich heute mit einer Viersatzniederlage gegen den jungen Kroaten Borna Coric aus dem Tennisbusiness verabschiedet - wir wünschen dem 34-Jährigen Routinier alles Gute für seinen weiteren Lebensweg, der sicher nicht komplett abseits des Courts stattfinden wird.
Das Turnier
 
Und ein kurzer Moment bleibt auch noch, um uns die Geschichte des Turniers noch ein wenig genauer anzuschauen. Seit ihrer Erstaustragung im Jahr 1881 sind die Open das zweitälteste Tennisturnier der Welt (nach Wimbledon), gespielt wird im New Yorker Stadtteil Queens/Flushing Meadows auf der Anlage des USTA Billie Jean King National Tennis Center - und der Centre Court, das gewaltige Arthur Ashe Stadium, ist mit seinen fast 24.000 Sitzplätzen das größte reine Tennisstadion der Welt. Kein Wunder also, dass es für einen Tennisspieler wenig Größeres gibt, als hier vor ausverkauftem Haus und unter Flutlicht in der Nightsession antreten zu dürfen - nebenbei gibt es bei diesem Turnier aber auch noch rekordverdächtige 53 Millionen Dollar (Herren und Damen gemeinsam) zu gewinnen. Und natürlich hat die Veranstaltung auch zwei Titelverteidiger: Das Dameneinzel gewann 2017 die Amerikanerin Sloane Stephens, bei den Herren war vor 12 Monaten wie erwähnt Nadal höchstpersönlich erfolgreich.
Head 2 Head
 
Und damit sind wir dann auch schon bei den Daten zum Match beziehungsweise dem direkten Vergleich angekommen. Satte 30 Mal standen sich Nadal und Ferrer schon gegenüber - wobei der Mallorquiner aber deutlich (24:6 Siege) vorn liegt und neben den letzten drei auch 13 der letzten 15 Duelle gewinnen konnte.
Nadal 2018
 
Dass das vom Rest des Tableaus als Drohung verstanden werden muss, ist klar: In diesem Jahr hat Nadal bisher eine Bilanz von 40:3 Siegen (!) zusammengesammelt, dabei fünf Turniere gewonnen (unter anderem die French Open sowie die Masters-Events in Monte-Carlo, Rom und Toronto) und bislang nur gegen Top10-Gegner verloren - was David Ferrer als Nummer 148 der Welt natürlich zum ganz krassen Außenseiter macht.
Nadals Fitness
 
''Nach Toronto haben wir ein paar Tage an Rafas Fitness gearbeitet'', so Roig gegenüber der ATP. ''Obwohl er das Turnier gewonnen hatte, hatten wir nicht das Gefühl, dass sein Körper auf Hochtouren laufen würde. Dann haben wir ein paar Tage gearbeitet und uns an New York gewöhnt und mittlerweile kann ich sagen, dass er in seinem Spiel alles wieder ziemlich gut macht.''
Der Perfektionist
 
Mal sehen ist bei einem Nadal allerdings nicht wirklich das, was der Normalbürger darunter versteht. Ein Beispiel? Nach dem Turniersieg beim Masters in Tornoto vor drei Wochen sagte Nadal das Masters in Cincinnati kurzerhand ab - weil seine Trainer Francisco Roig und Carlos Moya beschlossen hatten, dass der Spanier bei seinem ersten Turnier auf Hardcourt (einem Durchmarsch gegen die Weltelite) ''nicht am Limit gespielt habe''.
Nadal
 
''Ich bereite mich wie auf jedes andere Match vor'', so ein unaufgeregter Nadal nach der Auslosung. ''Klar, wir kennen uns sehr gut und abgesehen vom sportlichen ist er ein sehr guter Freund. Es wird ein spezielles Match, wichtig für uns beide. Mal sehen, was am Ende dabei herum kommt.''
Ferrer 2018
 
Zumal Ferrer 2018 ja auch noch nicht unbedingt heiß gelaufen ist: 15 Erst- und Zweitrundenniederlagen steht nur ein einziger tiefer Run bei einem 250er Turnier (Halbfinale in Auckland zu Jahresbeginn) gegenüber - zu wenig für einen, der in seiner Karriere schon bei sieben ATP Finals an den Start gegangen ist und neun Saisons in den Top10 beendet hat.
Ferrers Karriere
 
Martialische Töne vom Mann aus Valencia, der 2013 bei den French Open sein einziges Grand-Slam-Endspiel erreichte (und von Nadal abgeschossen wurde) und in seiner Karriere schon 27 Titel gewonnen und sieben Masters-Finals (ein Sieg, Paris 2012) erreicht hat - aber Ferrer und Nadal kennen sich wie gesagt so gut, dass die Nummer eins über solche Töne wohl eher nur schmunzeln wird.
Ferrer
 
Das Match ehrfürchtig abschenken will Ferrer aber natürlich nicht, dafür ist der zweimalige US-Open-Halbfinalist viel zu ehrgeizig. ''Ich kann mittlerweile nicht mehr so viel reisen und trainieren. Aber versteht mich nicht falsch, ich will am Montag gewinnen'', so Ferrer bei seiner Antritts-Pressekonferenz im Big Apple. ''Das ist Teil meiner DNA. Ich bin am Rande einer Absage, aber lieber sterbe ich, als dass ich nicht antrete.''
Ferrers pre-Rente
 
Außerdem bestreitet der mittlerweile 36-jährige Ferrer hier in New York auch noch sein letztes Grand-Slam-Turnier und ist dementsprechend wahnsinnig glücklich, nochmal auf der ganz großen Bühne ran zu dürfen: ''Tief in mir drinnen war ich sehr glücklich mit der Auslosung. Es wird mein letzter Grand Slam und für mich ist es eine Belohnung, auf dem Centre Court gegen Rafa spielen zu dürfen. Ich bin so froh, dass der Tennissport mir immer noch mehr Geschenke macht.''
Duell unter Kumpels
 
Folglich ist es auch nur Recht, dass die Nightsession des ersten Montags im Turnier dem Titelverteidiger gehört. Und passend zum Anlass hat sich für Rafael Nadal auch noch ein Gegner ergeben, den er definitiv lieber überall anders trifft als auf dem Tennisplatz - Landsmann David Ferrer gehört nämlich zu den wenigen wirklichen Freunden, die der Spanier auf der Tour hat.
Die US Open
 
Die Australian Open kennt man als den ''Happy Slam'', in Paris ist der Sand das Spezielle und in Wimbledon die Tradition - aber spielerisch gilt der Sieg bei den US Open, dem abschließenden vierten Grand Slam einer jeden Saison, als die Krönung des Tennissports.
Welcome to NY!
 
Herzlich willkommen bei den US Open zur Erstrundenpartie zwischen Rafael Nadal und David Ferrer.
Spieler:
R. Nadal [1]
D. Ferrer
6
3
3
4
V. Pospisil
L. Lacko
7
6
6
5
3
2
G. Müller
L. Sonego [L]
6
7
7
6
2
7
6
5
7
6
A. Ramos-Vin.
K. Khachanov [27]
3
2
3
6
6
6
J. Sock [18]
G. Andreozzi
6
7
6
0
6
2
A. Bedene
N. Basilashv.
2
6
2
6
4
6
4
6
2
6
C. Ruud [Q]
G. Pella
4
4
1
6
6
6
P. Lorenzi
K. Edmund [16]
4
6
7
6
6
4
5
1
D. Thiem [9]
M. Basic
6
6
6
3
1
4
D. Istomin
S. Johnson
3
6
3
6
7
6
M. Zverev
T. Fritz
6
6
4
6
2
4
2
6
7
6
J. Kubler [W]
R. Agut [19]
6
6
6
3
3
4
D. Shapovalo. [28]
F. Auger-Ali. [Q]
7
5
4
5
7
1
S. Querrey
A. Seppi
7
4
2
1
6
6
6
2
J. Chardy
A. Rublev
6
4
6
6
2
6
4
1
R. Harrison
K. Anderson [5]
6
7
6
3
4
7
5
4
6
6
J. Potro [3]
D. Young [Q]
6
6
6
0
3
4
D. Kudla
M. Berrettin.
6
7
6
4
5
2
A. Murray [P]
J. Duckworth [P]
6
6
7
6
7
3
5
3
F. Lopez
F. Verdasco [31]
2
5
4
6
7
6
B. Coric [20]
F. Mayer
6
6
5
6
2
2
7
4
R. Baena
M. Krueger [Q]
3
6
6
7
6
2
4
6
D. Medvedev
E. Donskoy
7
6
6
5
4
2
T. Robredo [Q]
S. Tsitsipas [15]
3
6
4
6
7
6
J. Isner [11]
B. Klahn [W]
7
6
6
6
3
4
N. Jarry
P. Gojowczyk
7
4
6
7
6
6
1
5
C. Norrie
J. Thompson
7
4
6
6
5
6
4
3
D. Lajovic
D. Dzumhur [24]
3
6
6
6
6
1
3
4
M. Raonic [25]
C. Berlocq [Q]
7
6
1
6
6
4
6
3
L. Harris [Q]
G. Simon
2
2
3
6
6
6
C. Altamiran. [Q]
U. Humbert [Q]
3
6
3
6
7
6
S. Wawrinka [W]
G. Dimitrov [8]
6
6
7
3
2
5
M. Cilic [7]
M. Copil
7
6
1
5
1
1
S. Travaglia [Q]
H. Hurkacz [Q]
2
6
6
0
6
2
7
3
A. Minaur
T. Daniel
6
6
6
0
1
2
F. Tiafoe
A. Mannarino [29]
6
6
4
6
1
4
6
4
M. Cecchinat. [22]
J. Benneteau
6
6
3
4
2
7
6
6
T. Smyczek [W]
J. Struff
6
4
3
7
6
6
M. McDonald
R. Haase
6
6
3
1
3
4
4
6
6
6
F. Gaio [Q]
D. Goffin [10]
2
4
6
6
6
7
D. Schwartzm. [13]
F. Delbonis
6
7
6
2
6
2
R. Bemelmans [L]
J. Munar
7
3
6
6
1
5
6
7
2
6
F. Bagnis [Q]
G. Monfils
6
6
0
0
7
3
6
6
M. Marterer
K. Nishikori [21]
2
2
3
6
6
6
F. Krajinovi. [32]
M. Ebden
6
7
6
1
1
7
6
4
6
4
Y. Hanfmann
P. Kohlschre.
6
7
4
4
7
5
6
6
N. Mahut [L]
C. Moutet [W]
6
7
5
6
2
5
7
4
P. Polansky [L]
A. Zverev [4]
2
1
2
6
6
6
N. Djokovic [6]
M. Fucsovics
6
3
6
6
3
6
4
0
V. Troicki
T. Sandgren
3
4
2
6
6
6
L. Djere
L. Mayer
6
6
4
2
4
4
6
1
Y. Sugita
R. Gasquet [26]
3
1
3
6
6
6
L. Pouille [17]
Y. Maden [Q]
7
6
7
6
2
5
M. Baghdatis
M. Youzhny
6
6
2
3
4
4
6
1
J. Sousa
M. Granoller. [Q]
6
6
6
2
2
3
M. Jaziri
P. Busta [12]
5
2
2
7
6
6
F. Fognini [14]
M. Mmoh [W]
4
6
6
7
6
2
4
6
J. Brooksby [W]
J. Millman
4
2
0
6
6
6
M. Kukushkin
N. Rubin [W]
6
6
4
7
3
1
6
6
R. Berankis
H. Chung [23]
6
6
0
0
4
7
6
2
N. Kyrgios [30]
R. Albot
7
2
6
6
5
6
4
2
Y. Bhambri
P. Herbert
3
6
5
6
7
7
B. Paire
D. Novak [Q]
7
3
7
7
6
6
5
6
Y. Nishioka [P]
R. Federer [2]
2
2
4
6
6
6
R. Nadal [1]
V. Pospisil
6
6
6
3
4
2
L. Sonego [L]
K. Khachanov [27]
5
3
3
7
6
6
J. Sock [18]
N. Basilashv.
6
3
2
6
4
6
6
7
G. Pella
P. Lorenzi
7
6
6
5
0
2
D. Thiem [9]
S. Johnson
6
6
5
6
6
7
3
7
4
1
T. Fritz
J. Kubler [W]
6
3
6
3
6
3
D. Shapovalo. [28]
A. Seppi
6
4
5
7
6
4
6
7
6
4
J. Chardy
K. Anderson [5]
2
4
4
6
6
6
J. Potro [3]
D. Kudla
6
6
7
3
1
6
A. Murray [P]
F. Verdasco [31]
5
6
4
4
7
2
6
6
B. Coric [20]
R. Baena
7
6
6
6
2
3
D. Medvedev
S. Tsitsipas [15]
6
6
4
6
4
3
6
3
J. Isner [11]
N. Jarry
6
6
3
7
6
7
4
6
6
4
C. Norrie
D. Lajovic
2
6
4
4
6
2
6
6
M. Raonic [25]
G. Simon
6
6
6
3
4
4
U. Humbert [Q]
S. Wawrinka [W]
6
6
3
5
7
4
6
7
M. Cilic [7]
H. Hurkacz [Q]
6
6
6
2
0
0
A. Minaur
F. Tiafoe
6
6
5
6
4
0
7
2
J. Benneteau
J. Struff
2
6
1
6
3
6
4
6
3
6
R. Haase
D. Goffin [10]
2
7
3
2
6
6
6
6
D. Schwartzm. [13]
J. Munar
6
6
5
6
2
0
7
2
G. Monfils
K. Nishikori [21]
2
4
6
5
M. Ebden
P. Kohlschre.
7
3
2
0
6
6
6
6
N. Mahut [L]
A. Zverev [4]
4
4
2
6
6
6
N. Djokovic [6]
T. Sandgren
6
6
6
6
1
3
7
2
L. Djere
R. Gasquet [26]
3
6
3
6
7
6
L. Pouille [17]
M. Baghdatis
6
6
6
6
7
4
4
3
J. Sousa
P. Busta [12]
4
6
5
6
2
6
3
7
2
0
F. Fognini [14]
J. Millman
1
6
4
1
6
4
6
6
M. Kukushkin
H. Chung [23]
7
6
6
6
2
3
N. Kyrgios [30]
P. Herbert
4
7
6
6
6
6
3
0
B. Paire
R. Federer [2]
5
4
4
7
6
6
Weltrangliste
Spielerprofile
R. Nadal
Ranking:
1
Geburtsd.:
03.06.1986
Größe:
1.85
Gewicht:
85
Bilanz:
45-4
Preisgeld:
USD 102.326.975
D. Ferrer
Ranking:
148
Geburtsd.:
02.04.1982
Größe:
1.75
Gewicht:
73
Bilanz:
9-18
Preisgeld:
USD 31.230.696