Tennis

BNP Paribas Open Saison 2018

BNP Paribas Open - 3. Runde

Indian Wells, USA05.03.2018 - 18.03.2018
P. Cuevas
[30]
Match beendet
 
D. Thiem
Aufgabe
[5]
P. Cuevas
D. Thiem
 
 
1. Satz
2. Satz
3. Satz
3
6
4
6
4
2
Stadium 2 | 3. Runde
Spielzeit: 01:45 h
Letzte Aktualisierung: 05:54:36
Cuevas
Thiem
Abschied
 
Und da sich aufgrund der Thiem'schen Verletzung jegliche Analysen von allein erledigen, wollen wir uns nach dieser langen Tennisnacht nun einfach schnell von Ihnen verabschieden: Oliver Stein sagt Danke fürs Mitlesen und wünscht allen Nachteulen eine angenehme Restwoche!
Fazit
 
Bitteres Ende für Dominic Thiem, dem wir natürlich eine gute Besserung wünschen - unsere Glückwünsche gehen aber an Pablo Cuevas raus, der Indian Wells immer mehr zu seinem Lieblingsturnier zu machen scheint.
3:6, 6:4, 4:2
Und das ist leider auch das Ende: Weil der Knöchel Dominic Thiem wohl doch stärker behindert, als zunächst angenommen, muss der Österreicher aufgeben - fairerweise muss man aber sagen, dass Cuevas hier sowieso gerade auf die Siegerstraße abgebogen war.
3:6, 6:4, 4:2
 
Den ersten Breakball kann Thiem noch abwehren, den zweiten schenkt er dann aber selber mit einem misslungenen Stoppversuch ab - 4:2 und Break vor für Pablo Cuevas!
3:6, 6:4, 3:2
 
Pech für Cuevas, dass sein nächster Return zwar auf der Netzkante tanzt, diese aber nicht überquert. Doch der folgende Abschuss des ans Netz gestürmten Thiem bringt ihm dann doch das 15:40 und damit zwei Breakchancen.
3:6, 6:4, 3:2
 
Setzt Cuevas jetzt zum entscheidenden Endspurt an? Der Returnwinner zum 0:15 wird von Thiems viertem Doppelfehler gefolgt - 0:30!
3:6, 6:4, 3:2
 
Zu Null beendet Cuevas sein Aufschlagspiel dann auch und kommt kräftesparend zum 3:2.
3:6, 6:4, 2:2
 
Schade ist allerdings, dass Thiem den Aufschlägen von Cuevas kaum noch etwas entgegen zu setzen hat. Immer wieder kommt der Uruguayer zu einfachen zweiten Bällen - 40:0.
3:6, 6:4, 2:2
 
Kein Problem für Thiem, der einen Servicewinner zum 40:30 auspackt und dann das Spiel mit einem weiteren guten Ersten eintütet. Bei 2:2 ist natürlich auch in Satz drei noch alles in der Reihe.
3:6, 6:4, 2:1
 
Soviel zum Hinterherlaufen: Nur mit größter Mühe kann Thiem das 0:30 in ein 30:30 verwandeln. Aber Cuevas wittert da sicher nach wie vor seine Chance ...
3:6, 6:4, 2:1
 
Am Schlimmsten für Thiems Psyche dürfte sein, dass er das Match bis vor einer halben Stunde noch komplett im Griff hatte - und mittlerweile Cuevas nur noch hinterher laufen kann. Der Uruguayer hält seinen Aufschlag mal wieder mühelos und stellt so auf 2:1.
3:6, 6:4, 1:1
 
Bei Aufschlag Cuevas sieht das alles aber natürlich ganz anders aus. Der Mann aus Uruguay spielt seinen Stiefel ganz souverän herunter, erzwingt die Fehler bei Thiem im Multipack und kann so schnell zum 40:0 punkten.
3:6, 6:4, 1:1
 
Am schnellsten beendet man Ballwechsel mit Serve-and-Volley. Und genau das tut Thiem nun auch - 1:1 in diesem dritten Durchgang.
3:6, 6:4, 1:0
 
Umso wichtiger, dass Thiem anschließend mit einem Servicewinner und einem Ass auf 30:15 stellen kann. Aber Cuevas hat die körperlichen Probleme bei Thiem mittlerweile erkannt und lässt den Österreicher so gut es geht laufen - 30:30.
3:6, 6:4, 1:0
 
Ob Thiem seine Challenge nimmt, weil er sich sicher ist, oder weil er einfach nur eine Verschnaufpause will, ist unklar. Auf jeden Fall war die Vorhand cross fast 50 Zentimeter weit draußen - 0:15.
3:6, 6:4, 1:0
 
Einen Spielball kann Thiem dann zwar abwehren, den zweiten nutzt der Uruguayer aber mit einem Servicewinner und stellt so auf 1:0. Mal sehen, ob Thiem sich jetzt wieder am Riemen reißen kann.
3:6, 6:4, 0:0
 
Thiem kommt mit einem Return der Marke ''Alles oder Nichts'' zum 15:15, aber die nächsten beiden Versuche nach diesem Schema misslingen dem Österreicher komplett - 40:15.
3:6, 6:4, 0:0
 
Weiter geht's - Pablo Cuevas eröffnet den dritten Durchgang mit eigenem Aufschlag.
3:6, 6:4, 0:0
 
Während Cuevas sich seine neuen Rackets geholt hat und relativ entspannt wirkt, lässt Thiems Miene auf wenig Gutes schließen - aber hoffen wir einfach mal, dass er den Frust und den eventuellen Schmerz gleich in Leistung umwandeln kann.
3:6, 6:4, 0:0
Das macht jetzt natürlich Sinn: Thiem hat erneut nach dem Physio gerufen, um sich diesmal wirklich den rechten Knöchel tapen zu lassen. Und diesmal gilt das dann auch als offizielle Behandlunsgpause (von denen man ja nur eine zur Verfügung hat).
Zwischenfazit
 
19 lautet die magische Zahl dieses zweiten Satzes. 19 Unforced Errors (fast fünf komplette Spiele!) hat sich Thiem nämlich geleistet - mit so einer Quote kann man gegen einen Top-40-Spieler einfach nicht bestehen. Entweder wird das jetzt wieder besser - oder Dominic Thiem sieht hier einem frühen Aus entgegen.
3:6, 6:4
Und diesmal reicht das: Thiem zieht die Rückhand longline viel zu lang, Cuevas darf die Faust ballen - Break und Satzausgleich für den Uruguayer!
3:6, 5:4
 
Aber Cuevas gibt sich hier nie auf. Erst punktet er über Thiems Vorhand, dann macht er es genau so nochmal - Vorteil und Satzball Nummer drei für den Mann aus Uruguay!
3:6, 5:4
 
Bärenstark von Dominic Thiem, der die Ruhe bewahrt, im langen Rückhandduell nicht zittert und Cuevas am Ende zum Fehler verleitet - Vorteil für den Österreicher.
3:6, 5:4
 
Eiskalt von Dominic Thiem! Der Linienrichter sagt nichts, Lahyani auch nicht, aber Thiem unterbricht den Ballwechsel, um Cuevas' Vorhand zu challengen - und hat Recht. Einstand!
3:6, 5:4
 
Satzball Nummer eins kann Thiem mit einem perfekten Volley abwehren. Da Serve-and-Volley zu spielen, das muss man sich auch erst mal trauen ... 30:40.
3:6, 5:4
 
Thiem fightet sich mit der Vorhand zum 15:30. Doch ausgerechnet in dieser kritischen Situation folgt dann der Doppelfehler - 15:40 und zwei Satzbälle für Pablo Cuevas!
3:6, 5:4
 
Und tatsächlich wackelt der Österreicher plötzlich! Gleich zwei Mal rutscht ihm die Rückhand komplett ab - 0:30!
3:6, 5:4
 
Zu 30 kann Cuevas seinen Aufschlag dann auch halten und so zum 5:4 vorlegen. Und das bedeutet natürlich auch, dass Thiem jetzt gleich dem Druck ausgesetzt ist, gegen den Satzausgleich aufschlagen zu müssen.
3:6, 4:4
 
Aber auch Cuevas kann das zunächst mal ausgleichen. Um dann anschließend über Thiems Rückhand zum 40:30 zu kommen. Und täglich grüßt das Murmeltier ...
3:6, 4:4
 
Cuevas muss auch wieder hart arbeiten, um überhaupt zum 15:15 zu kommen. Das kontert Thiem dann aber mal wieder mit einem tollen Vorhandreturn, der als Winner cross gespielt ins Eck klatscht - 15:30!
3:6, 4:4
 
Drei Punkte in Folge bedeuten das am Ende doch mal wieder souveräne Aufschlagspiel von Dominic Thiem - 4:4.
3:6, 4:3
 
Kein Problem, diese Situation kennt Thiem heute ja schon zur Genüge: Mit einem Servicewinner und einem entschlossen geführten Vorhandduell geht es zum 40:30.
3:6, 4:3
 
Erst verholzt Thiem einen einfachen Schmetterball, dann leistet er sich auch noch einen Doppelfehler. Und schon sieht es bei 15:30 mal wieder eng aus ...
3:6, 4:3
Dominic Thiem hat sich nun doch für eine ausgiebigere Behandlungspause (für seinen rechten Knöchel) entschieden. Doch während er da so sitzt und auf seine Behandlung wartet, tritt plötzlich auch noch Nasenbluten auf ... um das sich nun natürlich als Erstes gekümmert werden muss.
3:6, 4:3
 
Es bleibt dabei: Thiem hat in diesem zweiten Satz in fast jedem Spiel Breakchancen - kann diese aber nicht nutzen. Cuevas hingegen braucht meist nur eine Chance, um seine Aufschlagspiele dann doch irgendwie einzutüten ... 4:3 für den Mann aus Uruguay.
3:6, 3:3
 
Soviel dazu: Erst wird Thiem mit der Rückhand ohne Not viel zu lang, dann kann Cuevas einen Servicewinner auspacken - Vorteil für den Uruguayer.
3:6, 3:3
 
Soviel dazu: Mit einem weiteren Doppelfehler schenkt Cuevas schon wieder ein 30:40 her!
3:6, 3:3
 
Das 30:15 von Cuavas holt Thiem dann wieder auf, indem er eine wunderschöne Vorhand Inside-In ins Eck klebt. Und bei 30:30 dürfte sich Cuevas schon wieder leichte Sorgen machen ...
3:6, 3:3
 
Stark von Thiem, der plötzlich mit der Rückhand auf Slice umstellt und Cuevas so aus dem Rhythmus bringt. Aber der Uruguayer kann sich zurück ins Spiel fighten und mit der Vorhand auf 15:15 stellen.
3:6, 3:3
 
Bei Thiems nächstem Vorhandwinner hilft Cuevas auch die Challenge nichts - 3.3, Satz zwei verläuft weiterhin im Gleichschritt.
3:6, 3:2
 
Aber auch diesmal kann Thiem das mit einem Vorhandwinner und dank eines Rahmentreffers von Cuevas in ein 40:30 verwandeln.
3:6, 3:2
 
Zunächst mal kann der Uruguayer mit einem alten Racket einen sensationellen Stopp spielen und sich so das 15:15 erarbeiten. Thiems folgender Doppelfehler führt dann schon wieder zu einem 15:30 ...
3:6, 3:2
 
Psychotrick? Feinjustierung? Auf jeden Fall hat Cuevas darum gebeten, dass man ihm anders bespannte Rackets organisiert - mal abwarten, wie sich das gleich auf sein Spiel auswirken wird.
3:6, 3:2
 
Und im Gegensatz zu Thiem kann Cuevas gleich seinen ersten Spielball nutzen und damit zum 3:2 vorlegen - da wäre für den Österreicher durchaus mehr drin gewesen.
3:6, 2:2
 
Anschließend hat der Uruguayer auch noch ein Ass im Köcher - Vorteil und Spielball!
3:6, 2:2
 
Kein Problem: Erst erchallenged sich Thiem eine Punktwiederholung, dann vermasselt Cuevas eine einfache Rückhand - Vorteil und Breakball Thiem. Aber auch die wehrt Cuevas mit der Vorhand Inside-In lässig ab ...
3:6, 2:2
 
Da muss sich Thiem natürlich ärgern: Zwei Mal muss er die Vorhand besser einsetzen, zwei Mal rutschen ihm die Bälle weit raus - Einstand statt des erhofften Breaks für den Österreicher.
3:6, 2:2
 
In der Tat, da geht was: Cuevas wischt eine Vorhand aus dem Halbfeld ins Netz, was Thiem bei 15:40 gleich zwei Breakchancen einbringt.
3:6, 2:2
 
So schnell kann sich das Blatt wenden! Denn plötzlich riskiert Thiem beim Return mal etwas mehr, punktet zwei Mal mit der Vorhand und stellt so auf 15:30. Geht da was in Richtung Breakball?
3:6, 2:2
 
Auch das zeichnet einen Weltstar natürlich aus: Nach 15:30 gibt sich Thiem keine Blöße mehr und zimmert Cuevas die Bälle um die Ohren - 2:2, alles in der Reihe.
3:6, 2:1
 
Mit starkem Serve-and-Volley kommt Thiem zum 30:30, um anschließend dann per Vorhandschuss aus dem Halbfeld zum 40:30 und einem Spielball vorzulegen.
3:6, 2:1
 
Stark von Cuevas, der da eine fantastische Vorhand longline aus dem Sack zaubert und so zum 15:15 punktet. Und weil Thiem dann auch noch einen Smash verbummelt, hat Cuevas bei 15:30 plötzlich zum ersten Mal Optionen ...
3:6, 2:1
 
Zu Null stellt der Uruguayer dann auch auf 2:1 und wirkt nicht so, als würde ihm der Satzverlust noch sonderlich stark nachhängen.
3:6, 1:1
 
Wie zu Beginn des ersten Durchgangs legt Cuevas auch diesmal eine Serie richtig guter Aufschläge auf den Court. Irgendwie fragt man sich immer noch, wie er da vorhin bloß das Break kassieren konnte ...
3:6, 1:1
 
Während Thiems erster Aufschlag weiter nah am Totalausfall ist (nur 36 Prozent ins Feld), funktioniert der Zweite nahezu perfekt - 14/18 Punkten bedeuten auch diesmal den sicheren Spielgewinn.
3:6, 1:0
 
Thiems erster Doppelfehler beschert Cuevas ausnahmsweise mal ein 15:15. Aber Thiem kompensiert das umgehend mit einem Servicewinner durch die Mitte und einer Rückhand cross zum 40:15.
3:6, 1:0
 
Mit fast genau so vielen unnötigen Fehlern (vier) wie im gesamten ersten Satz gibt Thiem das Spiel dann auch ab - 1:0 für Cuevas, alles in der Reihe in Satz zwei.
3:6, 0:0
 
Cuevas muss gleich wieder ein 0:15 umdrehen, tut das am Netz aber hervorragend. Und weil Thiem sich gerade auch noch eine kleine Schaffenspause gönnt, ist das 40:15 die logische Folge.
Zwischenfazit
 
Zahlenmäßig ist das hier eine klare Sache: Thiem schlägt mehr Winner (10:2), leistet sich weniger unnötige Fehler (5:7) und schlägt besser auf (100 Prozent gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag) - jetzt müssen wir einfach hoffen, dass das Umknicken von eben Thiem nicht doch mehr behindert als zunächst angenommen.
3:6
Unter dem Strich muss man das jetzt erst mal als Erfolg abhaken: In nur 24 Minuten holt sich Dominic Thiem den ersten Satz dank des einen Breaks mit 6:3.
3:5
 
Thiem kann zwar weiterspielen, wirkt aber skeptisch, ob der Fuß hält. Dennoch: zwei gute Aufschläge später hat der Wiener bei 40:30 den ersten Satzball.
3:5
Oh weia, das ist natürlich nicht gut. Thiem macht den Punkt am Netz zwar, stolpert auf dem Weg ans Netz aber und knickt dabei leicht um. Sofort zeigt der Österreicher an: Ich brauche eine Verletzungspause und eine Behandlung des Physios - da bleibt uns nur das Daumen-drücken!
3:5
 
Oder so. Im Rückhandduell erspielt sich Cuevas seinen zweiten Punkt gegen den Aufschlag von Thiem. So ein 0:15 wirkt immer schon irgendwie gefährlich ...
3:5
 
Zwei weitere trockene Punkte des Underdogs bringen ihm dann auch das Spiel zum 3:5 - aber jetzt serviert Thiem natürlich selber zum möglichen Satzgewinn.
2:5
 
... aber diesmal kann Cuevas das mit zwei guten Aufschlägen in Serie kontern und sich so das 30:15 erspielen.
2:5
 
Plötzlich scheint Cuevas komplett den Faden verloren zu haben. Der nächste Doppelfehler des Uruguayers beschert Thiem erneut einen guten Start in sein Aufschlagspiel ...
2:5
 
Cuevas hämmert gleich noch eine Rückhand longline weit hinter die Grundlinie, was Thiem mit seinem zweiten Ass zum 5:2 unterstreicht. Und nach wie vor hat Pablo Cuevas erst einen einzigen Punkt gegen den Aufschlag des Österreichers gewonnen ...
2:4
 
Thiem dürfte das Ganze natürlich herzlich egal sein, denn wie so ein Break zu Stande kommt, ist unter dem Strich natürlich egal. Ein Servicewinner und eine schöne Vorhand Inside-In bringen Thiem das 30:0.
2:4
 
Und das ist natürlich ganz bitter: Weil ein Ballkind sich bewegt, muss Cuevas seinen zweiten Aufschlag wiederholen, obwohl er denkt, sein Erster würde wiederholt werden - und serviert genervt den Doppelfehler. Umpire Lahyani entschuldigt sich, aber das Break für Thiem steht - 4:2 für den Österreicher.
2:3
 
Da ist der erste Breakball in diesem Match: Cuevas feuert eine Vorhand Inside-Out weit raus und schenkt Thiem so das 30:40.
2:3
 
Immerhin kann Thiem Cuevas dann am Netz ausspielen und zum 30:30 ausgleichen. Und plötzlich wäre eine erste Breakchance gar nicht mehr so weit weg ...
2:3
 
Oho! Thiem startet mit einem guten Return auf die gegenüberliegende Grundlinie und kann so auf 0:15 stellen. Cuevas kontert das dann aber mit einem Servicewinner und einem Punkt über Thiems Vorhand - 30:15.
2:3
 
Es bleibt dabei: Sowohl Thiem als auch Cuevas haben bei Aufschlag ihres Gegenübers erst einen einzigen Punkt gewonnen. Der Österreicher legt ganz entspannt zum 3:2 vor - aber es wäre natürlich verwunderlich, wenn Cuevas das nicht umgehend kontern würde.
2:2
 
Eher nicht, denn auch Thiem bastelt schon wieder an einem zu Null - selbst das Hawkeye hilft dem Österreicher dabei.
2:2
 
Am Ende ist aber auch das nur ein kleines Schlagloch auf dem Weg zum 2:2 - mal sehen, ob das mit dem Returnieren hier noch besser wird.
1:2
 
Weiter geht das wilde Aufschlagen: Cuevas gibt bis zum 40:0 wieder keinen Punkt ab - und leistet sich dann einen Doppelfehler.
1:2
 
Thiem sorgt mit dem nächsten souveränen Aufschlagspiel ebenfalls für ein schnelles 2:1 - spielerisch fehlt es dem Match bislang leider noch an Klasse.
1:1
 
Kein Problem für Cuevas, der seinen Aufschlag am Ende ebenfalls zu Null durchbringen kann und damit zum 1:1 ausgleicht.
0:1
 
Cuevas hat seinerseits aber auch wenig Mühe, schnell auf 40:0 zu stellen. Eigentlich ist Thiem einer der besseren Returnspieler auf der Tour - hier muss er scheinbar erstmal seine Range finden.
0:1
 
Und auch, wenn in diesem ersten Spiel nur einer von vier ersten Aufschlägen saß - zu Null geht es für Thiem zum 1:0.
0:0
 
Cuevas streut zu Beginn noch ziemlich arg, was Thiem den nächsten leichten Punkt und bei 40:0 drei Spielbälle einbringt.
0:0
 
Mit der Vorhand aus dem Halbfeld kann Thiem gleich mal lässig auf 15:0 stellen. Über die Vorhand von Cuevas geht es dann zum 30:0 - das sieht doch alles schon mal ganz gut aus.
0:0
 
Genug erzählt, los geht's mit Aufschlag Thiem!
Chair Umpire
 
Geleitet wird die Partie gleich von einem Schweden: Mohamed Lahyani, einer der erfahrensten Referees auf der Tour, hat heute den Vorsitz.
Prozedere
 
Mittlerweile haben auch unsere beiden Hauptdarsteller den Weg auf den Court 2 gefunden. Nach dem Münzwurf, dem Erinnerungsfoto und dem fünfminütigen Einschlagen kann also endlich angefangen werden.
Suarez Navarro
 
Carla Suarez Navarro hat tatsächlich die nächste Überraschung in einem extrem bunten Turnier geschafft und die an vier gesetzte Svitolina aus Selbigem geworfen. Und somit ist der Court nun frei für Thiem und Cuevas!
Verspätung
 
Wie so oft bei diesen Großveranstaltungen verspätet sich auch unser Match ein wenig: Momentan sind Carla Suarez Navarro (ESP) und Elina Svitolina (UKR) noch mit ihrem zweiten Satz beschäftigt, nachdem die Spanierin den ersten gewonnen hat.
Head 2 Head
 
Bislang haben Cuevas und Thiem übrigens drei Mal gegeneinander gespielt: Das erste Duell gewann der Uruguayer 2015 in Roland Garros, die letzten beiden Duelle entschied Thiem 2017 jeweils in zwei Sätzen für sich.
Der Belag
 
Apropos Sandplatztennis. Passend dazu haben die Wissenschaftler der ATP nämlich festgestellt, dass die Bälle in den Nightsessions hier in der Wüste bedeutend höher abspringen (bis zu 30 Zentimeter!) als in den heißeren Daysessions - da Thiem sich auf Sand aber ebenfalls pudelwohl fühlt, dürften diese veränderten Bedingungen keinem von beiden mehr zu Gute kommen als dem anderen.
Cuevas
 
Mittlerweile hat der Uruguayer auch noch ein Halbfinale bei einem Masters erreicht (Madrid) und in der Vorsaison seinen sechsten Titel auf der Tour gewonnen (Sao Paulo) - allerdings ist Cuevas eben doch ein relativ reiner Sandplatzspezialist.
Cuevas in Indian Wells
 
Denn auch der 32-jährige Pablo Cuevas, der in Uruguay in einer Stadt mit dem schönen Namen Salto beheimatet ist, erreichte hier 2017 die Runde der letzten acht (Niederlage gegen Carreno Busta) - im Gegensatz zu Thiem war es für Cuevas allerdings der bis dato größte Erfolg seiner Karriere.
Thiem in Indian Wells
 
Zumal Thiem hier in Indian Wells ja auch einiges an Punkten zu verteidigen hat: Im Vorjahr unterlag er Stan Wawrinka (SUI) erst im Viertelfinale - genau an der Schwelle, an der auch sein heutiges Gegenüber scheiterte.
Dumme Games
 
Der Wiener sieht das selber aber alles gar nicht so dramatisch wie zum Beispiel Fans und Presse in den deutschsprachigen Ländern. ''Ich bin körperlich in sehr, sehr guter Verfassung. Wahrscheinlich so gut wie nie zuvor. Spielerisch ist es ein Rauf und Runter, es ist nicht optimal'', so Thiem gegenüber ''Sky Austria''. ''Aber ich hab schon 17 Saisonsiege, da muss man nicht alles schlecht reden. Es hilft nur nicht, wenn ich dauernd dumme Games spiele.''
Thiem 2018
 
Und das Wort Krise gilt es ja sowieso eher relativ zu betrachten. Denn Thiem hat in diesem Jahr schon das Achtelfinale der Australian Open erreicht und in Buenos Aires ein Turnier gewonnen - eher in Erinnerung bleiben einem aber die Viertelfinalpleiten zuletzt in Rio (Verdasco) und Acapulco (Del Potro).
Thiem
 
In den luftigen Höhen dieser Setzliste ist Dominic Thiem angesiedelt, der in der Weltrangliste mittlerweile auf Platz 6 steht. Und das, obwohl der Österreicher in den letzten Monaten wenig gefunden hat, mit dem er wirklich zufrieden sein könnte - aber die eine oder andere kleine Krise ist im Alter von 24 eben eingeplant.
Die Setzliste
 
Nun also die Turnierleitung bei diesem Topevent, bei dem sein Kumpel Roger Federer als Titelverteidiger antritt und in diesem Jahr gern seinen Status als Nummer eins verteidigen möchte (wofür der Schweizer mindestens bis ins Halbfinale kommen muss). Und auch sonst ist die Startliste bei den Herren in Abwesenheit der verletzten Rafa Nadal und Stan Wawrinka natürlich lückenlos - so war der bereits ausgeschiedene Novak Djokovic (SRB) zum Beispiel nur an Position zehn gesetzt, weil von den Top 38 der Welt 32 Spieler an den Start gehen.
Tennisrentner Haas
 
Wobei Haas seine aktive Karriere ja gerade erst heimlich, still und leise beendet hat, wie er der kalifornischen Zeitung ''Desert Sun'' verriet: ''Es ging letztes Jahr gar nicht ums gewinnen. Ich wollte einfach nur noch überall ein Mal antreten, ein Mal im Wettkampf stehen. So wie es jetzt steht war mein letzter Sieg auf der Tour einer gegen Roger Federer (Stuttgart/Juni '17). Das finde ich persönlich ein passendes Ende.''
Die Doppelspitze
 
Als eins von nur zwei Nicht-Grand-Slam-Turnieren dauert es länger als eine Woche (elf Tage), wobei der Preisgeldtopf (8,9 Millionen Dollar) nur von dem der überaus spendablen Chinesen in Shanghai getoppt wird. Und freiwillig absagen würde dieses Turnier trotz der sehr anstrengenden äußeren Bedingungen sowieso kein einziger der Topspieler - dafür sorgen unter anderem Turnierbesitzer Larry Ellison (Gründer von Oracle) und sein Turnierdirektor, der ehemalige deutsche Weltklassespieler Tommy Haas, mit ihrer Gastfreundschaft.
Indian Wells
 
Im Tenniszirkus sind die vier Grand Slams unangefochten die größten Turniere. Gleich dahinter folgen dann aber schon die Turniere der Masters-1000-Serie - und von denen ist das in dieser Woche in der kalifornischen Wüste stattfindende das größte und prestigeträchtigste.
Welcome to California!
 
Herzlich willkommen beim Masters-Turnier in Indian Wells zur Drittrundenpartie zwischen Pablo Cuevas und Dominic Thiem.
Spieler:
R. Federer [1]
F. Krajinovi. [25]
6
6
2
1
A. Mannarino [20]
J. Chardy
5
6
1
7
4
6
T. Berdych [12]
H. Chung [23]
4
4
6
6
P. Cuevas [30]
D. Thiem [5]
3
6
4
6
4
2
F. Verdasco
T. Fritz
6
2
6
4
6
7
B. Coric
R. Agut [13]
6
6
1
3
P. Busta [11]
D. Medvedev
6
7
1
5
N. Kicker
K. Anderson [7]
6
6
7
7
J. Sock [8]
F. Lopez [28]
6
6
4
7
4
6
S. Querrey [18]
Y. Bhambri [Q]
6
6
6
7
4
4
M. Baghdatis [Q]
D. Sela [L]
7
6
6
4
M. Raonic [32]
J. Sousa
7
4
6
5
6
2
J. Potro [6]
D. Ferrer [29]
6
7
4
6
L. Mayer
T. Daniel [Q]
6
6
4
1
G. Monfils
P. Herbert
2
1
6
3
P. Kohlschre. [31]
M. Cilic [2]
6
6
4
4
R. Federer [1]
J. Chardy
7
6
5
4
H. Chung [23]
P. Cuevas [30]
6
6
1
3
T. Fritz
B. Coric
2
7
4
6
6
6
P. Busta [11]
K. Anderson [7]
6
3
6
4
6
7
F. Lopez [28]
S. Querrey [18]
3
4
6
6
M. Baghdatis [Q]
M. Raonic [32]
J. Potro [6]
L. Mayer
3
7
6
6
6
3
P. Herbert
P. Kohlschre. [31]
4
6
6
7
Weltrangliste
Spielerprofile
P. Cuevas
Ranking:
34
Geburtsd.:
01.01.1986
Größe:
1.80
Gewicht:
80
Bilanz:
11-12
Preisgeld:
USD 6.899.793
D. Thiem
Ranking:
7
Geburtsd.:
03.09.1993
Größe:
1.85
Gewicht:
82
Bilanz:
34-10
Preisgeld:
USD 12.397.901